Baden (awp) - Die Axpo AG (ehemals NOK) verschiebt die geplante Erhöhung des Grosshandels-Strompreises von 1,2 Rappen pro Kilowattstunde um ein weiteres Jahr auf 1. Januar 2011 und begründet dies mit den konjunkturellen Problemen zahlreicher Stromkunden. Die Preiserhöhung für die Kantonswerke berücksichtige nur einen Teil der höheren Kosten, weshalb weitere Effizienzsteigerungsprogramme vorgesehen seien, teilte die Tochtergesellschaft der Axpo Holding am Montag mit.
Im Mittel dürfte der Endkundenpreis in der Nordostschweiz durch die Preiserhöhung der Axpo AG im Jahr 2011 um rund 7% steigen, hiess es weiter. Die Kantonswerke als Weiter- und Endverteiler im Axpo Verbund gingen bislang, vorbehaltlich keiner zusätzlichen politisch motivierten Abgaben, nicht von weiteren Zuschlägen auf den Strompreis aus.
Die Axpo AG ist vertraglich verpflichtet, die Kantonswerke des Thurgaus (EKT), des Aargaus (AEW), Schaffhausens (EKS), der Kantone St. Gallen und Appenzell (SAK) sowie des Kantons Zürich (EKZ) mit Strom zu versorgen. Umgekehrt besteht seitens der Kantonswerke eine Abnahmeverpflichtung.
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