*Roland Zarske* (51, Bild) soll die Freiburger Comet-Gruppe wieder in eine ruhigere Umlaufbahn bringen: Der Deutsche wurde per 1. März 2007 zum neuen Chef von Comet ernannt. Sein Vorgänger *Peter Ruth* hatte sich mit dem VR überworfen. Der Abgang von Ruth beim Hersteller von Röntgenanlagen und Vakuumkondensatoren im September 2006 war mit einem Vertrauverlust begründet worden. Nähere Gründe über das Zerwürfnis wurden damals nicht genannt. Interimistisch hatte VR-Präsident *Bernhard Hammer* die Leitung übernommen. Hammer konzentriere sich mit der Ernennung Zarskes zum Chef wieder auf sein VR-Präsidium, wie Comet mitteilt. Zarske leitete bisher den Geschäftsbereich Microscopy Systems der Leica Microsystems im deutschen Wetzlar. Comet verbuchte im ersten Halbjahr 2006 einen Gewinnrückgang. Unter dem Strich verdiente die Gruppe noch 0,8 Mio Fr. nach 1,8 Mio Fr. in der Vorjahresperiode. Schuld war der schlechte Geschäftsgang der auf Mikrofokus-Röntgensysteme spezialisierten Sparte Feinfocus, die im Frühling 2004 übernommen worden war. Die Probleme bei der kriselnden Sparte hatte Mitte Oktober 2006 auch ihrem Chef *Frank Gitmans* den Kopf gekostet. Über die genauen Umstände des Abgangs war nichts bekannt worden. VR-Präsident Hammer hatte indes von einem «Zusammenhang» zwischen den Abgängen Ruths und Gitmans gesprochen.