Nicht erst seit Al Gores aufrüttelndem Film «An Inconvenient Truth» («Eine unbequeme Wahrheit») wird die Frage nach einem umweltbewussten, «grünen» Lebensstil unter der Überschrift «Green Design Movement» intensiv diskutiert, der sich wie folgt beschreiben lässt: Man lebt so, dass die nachteiligen Auswirkungen auf die Umwelt minimiert und die positiven Auswirkungen maximiert werden. Dabei geht es keineswegs nur um die Verwendung von Natur- und Ökoprodukten oder um den Einsatz biologisch abbaubarer Artikel. Vielmehr gewinnt vor allem der Bereich des umweltfreundlichen, «grünen» Bauens immer stärker an Bedeutung.
Mit der Bekanntmachung des deutschen Gütesiegels «Nachhaltiges Bauen» im Juni 2008 wurde das Thema «Nachhaltigkeit» neu definiert: Es beinhaltet ökologische, ökonomische und soziokulturelle Aspekte, sowohl für die gesamte Bau- und Immobilienwirtschaft als auch im Bewusstsein der Öffentlichkeit. Verantwortlich zeichnet das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen e. V.
Im Gegensatz zu den bis dato eher vagen Kennzeichnungen von Gebäuden, zum Beispiel als «Niedrigenergiehaus» oder «CO2-neutral», eröffnet das DGNB-Zertifikat die Möglichkeit einer ganzheitlichen Bilanzierung von Bauprojekten unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Hierzu ist es notwendig, neben dem Energiebedarf bei der Gebäudenutzung auch den Energieverbrauch bei der Herstellung zu betrachten, zum Beispiel bei den Baumaterialien und deren Lebensdauer. Ebenfalls zu berücksichtigen sind Umwelt- und Belastungseinflüsse, Erhaltungsaufwendungen, Rückbaufähigkeit und Recycling über den gesamten Lebenszyklus des Bauobjekts. Kaldewei, Anbieter hochwertiger Designprodukte «vor der Wand», hat als erstes deutsches und europäisches Unternehmen der Sanitärbranche den umfangreichen Analyseprozess durchlaufen und eine entsprechende IBU-Umweltdeklaration für seine Produkte erhalten. Dabei ist die erfolgreiche Zertifizierung des europäischen Marktführers für Badewannen bereits in der konsequenten Umsetzung der Marken- und Materialphilosophie des Unternehmens angelegt.
Stahl-Email als Favorit
Die Anforderungen an eine Bade- oder Duschwanne von höchster Qualität sind vielfältig: Sie sollte schlagfest sowie pflegeleicht und selbst nach vielen Jahren noch ansehnlich sein. Doch je häufiger eine solche Einrichtung genutzt wird, umso höher werden verständlicherweise die Ansprüche an die Robustheit und Hygienefreundlichkeit des Werkstoffs. Bei der Auswahl der Produkte und Materialien sind somit diese Kriterien von besonderer Bedeutung - egal, ob es sich nun um Ausführungen für die private Bad-Oase oder für die Hotellerie handelt. Und dies wiederum bedeutet enorm grosse Herausforderungen an die Hersteller. Ein Beispiel: Stahl-Email in einer Dicke von 3,5 mm ist ein Werkstoff mit unschätzbar wertvollen Eigenschaften. Er erweist sich als hart, fest und beständig. Objekte aus diesem Material scheinen für die Ewigkeit gemacht zu sein - und prädestiniert, beispielsweise von Kaldewei verwendet zu werden.
Stahl zu formen verlangt intelligente Verarbeitung, höchste Präzision und in jedem Fall ein hohes Mass an Gefühl für das Material. Aus Qualitätsgründen produziert das Unternehmen - es ist seit 90 Jahren auf Stahl-Email spezialisiert - ein Material aus glasbildenden natürlichen Rohstoffen, selbst. Es wird in den grössten Emaillieröfen der Welt so fest eingebrannt, dass die Oberfläche garantiert viele Jahre lang beständig bleibt. Dieses Verfahren verschafft der Wanne Eigenschaften, die sie fit machen für den harten Alltag. So ist Stahl-Email in höchstem Masse abrieb-, kratz- und schlagfest sowie auch säure- und chemikalienbeständig. Weder kosmetische oder medizinische Badezusätze noch Parfums können ihr Schaden zufügen. Brennende oder glimmende Gegenstände, zum Beispiel Zigaretten, vermögen ebenfalls gegen diesen Materialmix nichts auszurichten.
Zudem erweist sich dieser Stahl-Email als farbbeständig, lichtecht und geruchsneutral. Die glatte, glasharte Oberfläche lässt Bakterien keine Chance, sich anzusiedeln, denn deren «Lieblingsnistplätze», die mikroskopisch kleinen Kratzer, entstehen erst gar nicht.
Noch pflegeleichter sind Bade- und Duschwannen aus Stahl-Email mit Perl-Effekt. An dieser Hightech-Oberfläche mit Selbstreinigungseffekt perlt das Wasser einfach ab - und mit ihm auch Schmutz und Kalk. Selbst angetrocknete Wasserflecken und Kalkrückstände auf dem Wannenspiegel lassen sich spielend leicht entfernen. Einfach mit einem feuchten Tuch abwischen und sie glänzen wieder wie neu. Für noch bessere Standsicherheit beim Gang unter die Dusche oder in die Badewanne können alle Modelle zusätzlich mit einer Antislip-Emaillierung ausgestattet werden, die ein Ausrutschen auf dem feuchten Wannen- oder Duschwannenboden zuverlässig verhindert.
Hohe Ansprüche ans Design
Ein weiterer Punkt ist schliesslich die lange Haltbarkeit einer Badewanne: Sie sollte nicht nur 30 Jahre lang ihre Dauerhaftigkeit unter Beweis stellen, sondern genau so lange bezüglich Ästhetik den Benutzern zufriedenstellen. Das heisst: Die Bade- oder Duschwanne muss zeitlos-elegant sein - eine Aufgabe, die von den Designern viel Flair und Erfahrung sowie ein hohes Fingerspitzengefühl abverlangt. Aus diesem Grunde setzt Kaldewei seit mehr als 15 Jahren auf das Know-how und die Erfahrung der renommiertesten Ateliers der Welt: Sottsass Associati in Mailand sowie Phoenix Design in Stuttgart und Tokio. Und der Einsatz hat sich gelohnt, denn seit 1993 wurde das Unternehmen für sein Engagement um mehr Lebensqualität und Individualität im Bad mit zahlreichen Designpreisen belohnt.