Basel (awp) - Die Novartis AG hat mit der Generika-Tochter Sandoz eine Sorge weniger. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat das Sandoz-Werk in Wilson, North Carolina, vor Kurzem einer erneuten Inspektion unterzogen. Dabei habe die Behörde erklärt, dass das Werk im Wesentlichen den Standards der "current Good Manufacturing Practices" entspricht. Eine Novartis-Sprecherin bestätigte gegenüber AWP ein entsprechendes Schreiben der FDA. Damit könne im Werk der von der FDA-Untersuchung betroffene Teil der Produktion wieder voll hochgefahren werden.
Die FDA hatte im August 2008 einen "Warning Letter" erlassen. Von über 30 in Wilson hergestellten Produkten waren fünf Erzeugnisse von den FDA-Untersuchungen hinsichtlich Produktionsverfahren betroffen, wie es Ende April 2009 hiess. Es waren dies Metoprolol, Azithromycin, Gabapentin, Doxycyclin und Oxandrolone.
"Mit dem grünen Licht der FDA wird das Werk wieder seine volle Produktion aufnehmen könnnen", schreibt Andrew C. Weiss von der Bank Vontobel in einem Kommentar. Er erwarte jedoch nicht, dass Sandoz die Umsatzverluste der vergangenen zwölf Monate ausgleiche.
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