Doodle ist ein vielzitiertes Paradebeispiel für das Prinzip «KISS»: «Keep it simple, stupid!» Oder wie Doodle es sagt: «Keep it simple, Swiss.» Das Prinzip steht nach wie vor bei jeder Weiterentwicklung im Vordergrund und differenziert den Online-Terminplaner Doodle gegenüber den neueren Erscheinungen im Markt der Scheduling Services. «Innovation durch Reduktion» war von Anfang an die Maxime von Doodle, als die Idee aufkam, den per E-Mail oder Telefon zeitraubenden Vorgang der Terminfindung radikal zu vereinfachen und ins Netz zu stellen. Michael Näf hat die Idee 2003 umgesetzt und in den ersten vier Jahren als Hobby betrieben. Einfachheit bedeutet auch, dass Doodle ohne Hürde gratis genutzt werden kann – ohne Registrierungs- oder Downloadzwang.
Mittlerweile hilft Doodle alleine in der Schweiz monatlich weit über 500000 Benutzern, mit ein paar Klicks das passende Datum für einen Gruppenanlass zu finden, sei es die VR-Sitzung, der DVD-Abend usw. Wegen des enormen Wachstums an Usern wurde das Potenzial von Doodle augenfällig und eine Professionalisierung unumgänglich. Michael Näf und Paul E. Sevinç gründeten 2007 eine GmbH, die 2008 in die Doodle AG umgewandelt wurde. Heute hat die Firma sechs Mitarbeiter, finanziert sich über Werbung und liegt in 25 Sprachen vor.