In der Schweiz sind bereits rund 150000 iPhones der zweiten Generation verkauft worden. Zwei Drittel davon hat die Swisscom in Umlauf gebracht. Bis Ende Jahr rechnet Swisscom-Chef Carsten Schloter schweizweit mit rund 200000 verkauften iPhones.
Verglichen mit dem Ausland ist das eine extrem hohe Zahl. So erklärte der Chef von T-Mobile in Deutschland Ende August, es seien in Deutschland, Österreich und den Niederlanden 120000 iPhones verkauft worden. Nach Medienberichten beträgt die Anzahl verkaufter iPhones in Deutschland bis im Oktober rund 150000 – gleich viel wie in der Schweiz also. Bezogen auf die Anzahl Einwohner sind die Verkäufe hierzulande damit rekordverdächtig.
Kommt dazu: Neben den offiziell verkauften 150000 iPhones der zweiten Generation sind in der Schweiz auch noch rund 40000 Apple-Telefone der ersten Generation im Umlauf. Diese wurden zwar von Herstellerin Apple gar nie verkauft und kamen nur über inoffizielle Kanäle im Internet in die Schweiz. Zudem brachten viele USA-Touristen iPhones als Gadgets in die Schweiz. Diese Geräte der ersten Generation mussten von den Kunden vor der Inbetriebnahme erst einmal «gehackt» werden, damit die Schweizer SIM-Karten reinpassten. Und: Dank diesen Apple-Geräten der ersten Generation kommt auch Sunrise noch immer auf rund 10000 iPhone-Kunden – obwohl man den Zuschlag für den Vertrieb des Geräts bekanntlich nie erhalten hat.