Er konnte seine Unschuld nicht abschliessend beweisen und sah den Rücktritt als einzigen Ausweg: Philipp Hildebrand. Devisenkäufe im August, kurz vor der Festsetzung der Euro-Untergrenze zum Franken, brachten ihn in die Bredouille. Wer sie letzlich tätigte, bleibt unklar. (Bilder: Keystone)
2/10
Nachdem ein Informant aus der Bank Sarasin Bankunterlagen weitergeleitet hatte, geriet die Affäre Hildebrand ins Rollen.
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3/10
Die Papiere gerieten in die Hände von Anwalt und SVP-Kantonsrat Hermann Lei. Über ihn gelangten sie an Christoph Blocher, der sie wiederum an den Bundesrat weiterleitete. Beide sahen sich in der Affäre allerdings lediglich als «Briefträger».
4/10
Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel: Die Zeitung spielte eine zentrale Rolle in der Affäre Hildebrand. Laut Informationen der Zeitung sollte Hildebrand selbst die umstrittenen Dollarkäufe getätigt haben.
5/10
Philipp Hildebrand wiederum blieb dabei: Die Dollarkäufe habe seine Frau Kashya getätigt. Diese bestätigte das in einem persönlichen Schreiben nach dem Rücktritt ihres Mannes nochmals.
6/10
Christoph Blocher: Für ihn ist der Angriff auf Philipp Hildebrand erst der Anfang.
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7/10
Das nächste Ziel: Der SNB-Bankrat mit Hansueli Raggenbass an der Spitze. Der Präsident hat den Bankrat noch hinter sich, doch es werden zunehmend Rücktrittsforderungen laut.
8/10
Auch den Bundesrat hat der alternde SVP-ler im Visier: Allen voran Eveline Widmer-Schlumpf, die von ihrer ehemaligen Partei als «Verräterin» bezeichnet wird.
9/10
Thomas Jordan: Nach dem Rücktritt Hildebrands wurde sein Stellvertreter die Nummer eins – zumindest interimistisch. Die Long List für die Nachfolge steht bereits, doch bis eine Entscheidung gefallen ist, dürfte es noch etwas dauern.
10/10
Als heisser Kandidat gilt Aymo Brunetti. Der abtretende Seco-Chefökonom forderte am Wochenende, dass die Unabhängigkeit der SNB von der Politik Protität haben müsse.
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