Google: Von der Zwei-Mann-Firma zum Milliardenkonzern
Im Jahr 1998 ging Google online. Innert weniger Jahre mauserte sich die Suchmaschine zur weltweiten Nummer eins und verändert mit immer mehr Diensten das Internet bis heute.
13.04.2012
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Patrick Warnking, Country Manager Google Schweiz, am Google-Sitz in Zürich. Die Niederlassung ist der grösste Entwicklungsstandort des Suchmaschinenbetreibers ausserhalb der USA. (Bilder: Keystone)
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Alte Gondelbahnkabinen dienen bei Google in Zürich als Sitzungszimmer. Auch ...
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...ein Fitnessraum für die Kopfarbeiter darf nicht fehlen.
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So sieht die Zürcher Google-Niederlassung auf dem Hürlimann-Areal von aussen aus.
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Googles Gründer, CEO Larry Page (l.) und Vorstandsvorsitzender Sergey Brin, machen es sich im Jahr 2000 auf «Bean bags» in Googles Hauptquartier in Mountain View, Kalifornien gemütlich. Während andere Suchmaschinen für Inhalte Geld verlangten, ging Google den entgegengesetzten Weg.
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Schon im Jahr 2003 war Google die Nummer eins der Suchmaschinen. Die Einnahmen durch Textwerbung bringen der Firma Milliardenumsätze.
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Eric Schmidt wurde von den Google-Erfindern Brin und Page von Beginn an eng eingebunden, was ihm dank Aktienoptionen Millionen einbrachte. Bis 2011 war er als CEO tätig.
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Gang an die Nasdaq: Ende August 2004 ging Google an die Börse - die Aktie ging ab wie eine Rakete.
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Sun Microsystems Chef Scott McNealy (l.) verkündete Ende Oktober 2005 zusammen mit Eric Schmidt, dass Google die Programmiersprache Java aktiv nutzen würde. Damit fand Sun einen dringend benötigten Verbündeten im Kampf gegen Microsoft, das Java boykottierte.
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Ein batteriebetriebener Anstecker von Google blinkt 2006 in Frankfurt am Main. Google musste der US-Regierung damals einen kleinen Einblick in die Suchtechnik gewähren, eine Liste mit Anfragen von Nutzern muss die weltweit führende Suchmaschine aber nicht übergeben.
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Anfang Oktober 2006 kaufte Google das Videoportal Youtube - ein Deal, der sich bis heute lohnte, der Suchmaschine aber immer wieder harte Auseinandersetzungen mit der Filmindustrie beschert.
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An der Consumer Electronics Show (CES) 2006 in Las Vegas präsentierte Google-CEO Larry Page das Konzept eines Mini-PCs für Kinder in Entwicklungsländern. Später wurde das Projekt unter OLPC bekannt (One Laptop per Child).
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Die Google-Angestellten Adam Sah (l.) und Nicholas Weininger sorgen dafür, dass die eingeladenen Webdesigner am «Google Developer Day 2007» auf die Google-Technologien eingeschworen werden.
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Google umgibt sich gerne mit Internetpionieren. Einer der bekanntesten Köpfe in der Firmenspitze ist Vinton Cerf, hier im Jahr 2007 während einer Pressekonferenz in Prag.
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Im September 2008 veröffentlichte Google in 100 Ländern einen eigenen Browser namens «Chrome». Er kommt auch in der eigenen Handyplattform Android zum Einsatz.
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Das T-Mobile G1 Android-Handy war das erste Smartphone, das mit Googles Handybetriebssystem Android arbeitete. Der Öffentlichkeit wurde es im September 2008 in New York vorgestellt.
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Mit der Strassenkamera Streetview hat sich Google in Europa wohl bis heute am meisten Ärger eingehandelt - vor allem wegen Datenschutzbedenken. Hier filmt ein Google-Auto am im März 2009 die Prinsengracht in Amsterdam, Holland.
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Doch nicht alle sind gegen Street View. Vor allem die Tourismusbranche findet Gefallen an den Kamerabildern. Hier posiert Bianca Keybach, Geschäftsführerin von Oberstaufen Tourismus Marketing auf einem dreirädrigen Fahrrad, auf dem eine 360-Grad-Kamera nach dem Vorbild des Google-Street-Cars montiert ist, vor Alphornbläsern.
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Hanspeter Thür, Eidgenössischer Datenschutzbeauftragter, äussert sich 2009 zu Google-Street-View. Nachdem sich Google und der Datenschutzbeauftragte über die Bedingungen zur Betreibung des Dienstes nicht einigen konnten, rief Thür das Bundesverwaltungsgericht an.
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In China heisst Googles Konkurrenz Baidu. Zudem hat die US-Firma mit der andauernden Zensur durch den chinesischen Staat zu kämpfen.
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Nach dem Internet nimmt sich der Suchmaschinenriese auch die TV-Landschaft vor. Bisher konnte das TV-Angebot von Google in den USA aber nicht wirklich durchstarten.
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Der grüne Android-Roboter ist das Maskottchen des Handy-Betriebssystems Android. Android-Smartphones gewinnen beständig an Marktanteil.
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Bis heute beherrschen Larry Page und Sergey Brin ihren Google-Konzern. Und gefallen sich immer noch in ausgefallenen Posen für Pressefotos.
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