Bei den Präsidentschaftswahlen 2012 in Frankreich wird es knapp. Sehen Sie hier die wichtigsten Player im Politkrimi.
23.04.2012
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Frankreichs-Präsident Nicolas Sarkozy begrüsst seinen sozialistischen Herausforderer François Hollande zu einem Dinner, das der jüdische Verband «Conseil Représentatif des Institutions juives de France» (CRIF) im Februar 2012 ausrichtete. Sarkozy hatte kurz vorher israelische Sympathie verloren, als er eine mögliche militärische Intervention im Iran scharf kritisierte. (Bilder: Keystone)
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Nicolas Sarkozy wurde als Hoffnungsträger der Konservativen 2007 vom ehemaligen französischen Premierminister Alain Juppé (r.) stark unterstützt. Sarkozy setzte sich schliesslich gegen die Sozialistin Ségolène Royal durch.
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Alain Jupé ist auch 2012 wieder ganz vorne mit dabei, wenns und die Unterstützung von Parteifreund Sarkozy geht. Juppés politische Laufbahn begann er als Redenschreiber für den Ex-Präsidenten Jacques Chirac. In den 80er-Jahren war er auch Minister in dessen Regierung.
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Ségolène Royal (l.) und Sarkozys Herausforderer François Hollande kurz vor den Wahlen 2012 ...
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... und hier 2006. Die beiden waren lange Jahre nicht nur politisch ein Paar.
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Wen empfiehlt sie zur Wahl? Die Ultrarechte Marine Le Pen wird in der Stichwahl 2012 mit ihrem «Front National» (Nationale Front) auch noch ein Wörtchen mitzureden haben, auch wenn sie selbst nicht qualifiziert ist. Sie erreichte mit über 18 Prozent Stimmenanteil das beste Ergebnis seit Parteigründung.
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Auf europäischer Ebene gaben sich Nicolas Sarkozy und Angela Merkel meist wie ein eingespieltes Paar. Obwohl beide durchaus gegensätzliche wirtschaftliche Interessen verfolgten, mussten sie aufgrund der Eurokrise eng zusammenarbeiten.
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2007 stellte Nicolas Sarkozy nach seinem Triumpf im Elysée-Palast sein erstes Kabinett zusammen. Mit dabei natürlich auch Wahlhelfer Alain Juppé.
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Nicolas Sarkozy (M.), Premierminister François Fillon (2. v. l.) und Verteidigungsminister Alain Juppé (2. v. r.) nach der Kabinettsumbildung im Elysée-Palast am 17. November 2010.
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Bis zum Sexskandal in New York 2011 galt der damalige IWF-Präsident Dominique Strauss-Kahn als der aussichtsreichste Gegner von Nicolas Sarkozy für die Präsidentschaft 2012.
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Dominique Strauss-Kahn (r.) war schon in der sozialistischen Regierung 1997 von Lionel Jospin Finanzminister und ein intellektueller Star.
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Dominique Strauss-Kahn (l.) konnte es auch gut mit Konservativen: Hier mit dem ehemaligen deutschen Finanzminister Theo Weigel.
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Einer der grössten parteiinternen Rivalen von Nicolas Sarkozy ist bis heute Dominique de Villepin. Dessen Stern sinkt aber, ...
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... was auch etwas mit dem 2001 vom Journalisten Denis Robert (l.) veröffentlichten Buch «Révélation$» zu tun hat, in dem dem Clearing-Haus Clearstream unter anderem Geldwäsche, Waffenhandel und Korruption vorgeworfen werden. ...
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... Durch neue Enthüllungen einige Jahre später wurde auch de Villepin in die Clearstream-Affäre gezogen. Ihm wurde unter anderem vorgeworfen, mithilfe dieser Kanäle Sarkozy planmässig diffamiert zu haben. Anfang 2010 wurde er freigesprochen. 2012 wollte de Villepin fürs Präsidentenamt kandidieren, brachte die dazu benötigten 500 Unterschriften aber nicht zusammen.
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