Die Wirtschaftskrise drückt die NZZ-Mediengruppe in die roten Zahlen. Der Verlust beträgt 3,1 Mio. Franken, nach einem Gewinn von 22,2 Mio. Fr. im Vorjahr. Operativ blieb die Gruppe gerade noch profitabel: Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug 3,7 Mio. Franken, nach 27,0 Mio. Fr. im Vorjahr.
Finanzverwalter Peter Siegenthaler spart nicht mit Kritik an der UBS. Er spricht mit Blick auf die Geschäftsgebaren der Grossbank von "Dummheit" und "Arroganz". Die Fehler der UBS seien grösser gewesen als bei der untergegangenen Swissair.
Im Zusammenhang mit der Selbstmordserie bei France Télécom hat das französische Gewerbeaufsichtsamt schwere Vorwürfe gegen die Telefongesellschaft erhoben. Das Amt übergab den Justizbehörden einen Bericht über den Umgang des Konzern mit seinen Mitarbeitenden.
Trotz des Scheiterns einer überparteilichen US-Finanzmarktreform hält Finanzminister Timothy Geithner an dem Vorhaben grundsätzlich fest. Er sei sehr zuversichtlich, dass ein starkes Gesetz umgesetzt werden könne, sagte Geithner in Washington.
Der frühere Präsident der Schweizerischen Nationalbank, Jean-Pierre Roth, sammelt ein Verwaltungsratsmandat nach dem anderen. Er soll nun auch ins Aufsichtsgremium des Rückversicherers Swiss Re gewählt werden.
Die Postfinance senkt auf Anfang April die Zinsen, die sie auf Sparguthaben und 3.-Säule-Konten gewährt. Damit nähert sich der Finanzdienstleister der Post etwas den Konditionen an, welche die meisten Banken den Sparern gewähren.
Der drittreichste Mann der Erde lebt bescheiden: Der legendäre US-Investor Warren Buffett hat sich auch im vergangenen Jahr ein Gehalt von lediglich 175'000 Dollar gegönnt.
Die Luzerner Xundheit, eine Tochter der Krankenkassen-Gruppe Sympany, baut ungefähr 20 von 160 Stellen ab. Xundheit sucht nach Lösungen mit frühzeitigen Pensionierungen und natürlichen Abgängen, um die Zahl der Kündigungen im Grenzen zu halten.
Die Aktie der Innerschweizer Firma Mindest, die die Produktion eines Elektro-Autos anstrebt, ist am Nachmittag vom Handel ausgesetzt worden. Der Schritt erfolgte auf Antrag des Unternehmens, wie die Schweizer Börse mitteilte.
Die Chefin des wichtigsten französischen Hotel- und Gastronomieverbandes hat sich in ihrem Büro verschanzt, um ihre Ablösung an der Spitze der Organisation zu verhindern. Christine Pujol hielt den dritten Tag in Folge in der Geschäftsstelle des Verbandes Umih aus.
Am Bankkundengeheimnis muss man festhalten. Dieser Meinung sind immer noch 73 Prozent der Schweizer. Im Vorjahr waren es aber noch 78 Prozent. 89 Prozent finden, dass die finanziellen Daten von Bankkunden gegenüber Dritten geschützt werden müssen.
Die Abwrackprämie hat 2009 den privaten Konsum in Deutschland gerettet. Insgesamt gaben die Haushalte 73 Mrd. Euro für den Kauf eines neuen oder gebrauchten Autos aus, gut ein Fünftel mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
Das Walliser Bahnunternehmen BVZ hat 2009 weniger umgesetzt: Die Erlöse verminderten sich um 3 Prozent auf 126,8 Mio. Franken, wie die Dachgesellschaft der Matterhorn Gotthard Bahn und Gornergrat Bahn mitteilte.
Die Handy-Ladenkette Mobilezone hat das letzte Geschäftsjahr mit einem Rekordgewinn von 23,3 Mio. Fr. abgeschlossen - dies sind 0,4 Millionen mehr als 2008. Die Verkäufe sanken hingegen um gut 20 Mio. Fr. auf 297,9 Mio. Franken.
Der Baugeräte-Hersteller Hilti leidet unter dem massiven Abschwung der weltweiten Baukonjunktur: Der Gewinn des Liechtensteiner Konzerns mit der roten Markenfarbe brach um über zwei Drittel auf 78 Millionen Franken ein.
ABB, Axpo, Shell und WWF wollten mit einer Studie die Diskussion um die Energieversorgung anregen. Resultat: Die Energiebranche fühlt sich übergangen und zerfetzt das Papier in der Luft.
Trotz Prämienerhöhung steht einigen Kassen das Wasser bis zum Hals. Helsana-CEO Manfred Manser glaubt an eine Bereinigung. Bald gebe es nur noch vier bis sechs Holdinggesellschaften.
Der Gelbe Riese sucht nach geeigneten Kandidaten für den Verwaltungsrat. Bei Hans Werder, Uvek- Generalsekretär, laufen die Fäden zusammen.
Die Verlängerung der Kurzarbeitsentschädigung von 18 auf 24 Monate stösst bei den Firmen auf Zustimmung. Besonders erleichtert ist die Maschinenindustrie. Hier sind viele Firmen noch immer schlecht ausgelastet.
Zwar haben einzelne Anleger nur wenig Einfluss an den General-versammlungen. Doch statt die Faust im Sack zu machen, sollten sie ihre Stimme richtig spielen.
Michael Buscher, bald neuer Chef des darbenden Industriekonzerns, bekommt Gesellschaft: Ihm soll ein Chefrestrukturierer zur Seite gestellt werden.
Dem Staat bleibt nichts anderes übrig, als systemrelevante Institute zu retten. Jetzt werden diverse Ansätze diskutiert, um das Problem zu lösen.
UBS und Credit Suisse müssen für Notfälle bald mehr Liquidität halten. Das ärgert vor allem die CS.
Der schwerreiche deutsche UBS-Kunde P.S.*, der Strafanzeige gegen die Grossbank eingereicht hat, ist kein Einzelfall. Immer neue Klienten melden sich.
Menschenrechtsverletzungen, Umweltverschmutzungen: Welche Firmen möchten daran beteiligt sein? Trotzdem tun sich viele Konzerne schwer mit ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung.
2009 war für Berkshire Hathaway ein gutes Jahr. Doch einige Investments müssen erst noch zünden.
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