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Apple und Google: Zu gross für den Dow Jones

Der Dow Jones könnte bald schon ziemlich anders aussehen. Laut einem Medienbericht könnten Apple oder Google alte Dow-Firmen wie Alcoa, HP oder die Bank of America ersetzen. Doch so einfach ist die Sa

VonLaura Frommberg
30.04.2012

Es ist fast schon «verdächtig», dass Apple und Google sich nicht im US-Leitindex Dow Jones bewegen, findet das Anlegermagazin Barron's. Es sei längst an der Zeit, dass der Dow Jones generalüberholt werde. Und die beiden Firmen seien derart auf dem aufsteigenden Ast, dass sie früher oder später dazugehören müssten.

Doch so einfach ist die Sache nicht - die beiden Unternehmen sind einfach zu viel wert. So wie der Dow Jones momentan berechnet wird, hätten die Konzerne massiven Einfluss auf die Entwicklung des Index. Mit einem Preis um die 600 Dollar pro Aktie hätten sowohl Google- als auch Apple-Werte eine Gewichtung zwischen 20 und 30 Prozent.

Ein Beispiel: Apples 9-Prozent-Höhenflug nach den Quartalszahlen in der vergangenen Woche hätte den Leitindex um 300 Punkte nach oben gebracht, so Barrons.

Aktiensplit notwendig

Was den Riesen-Firmen den Einstieg erleichtern würde, wäre zum einen ein Aktien-Split. Das hat Apple allerdings seit 2005 nicht mehr gemacht. Um einen Platz im Dow zu bekommen, wäre laut Barrins aber ein 5-zu-1- oder sogar ein 10-zu-1-Split nötig. Google plant offenbar schon einen Split, der den Aktienpreis auf etwa 300 Dollar halbieren würde. Doch auch damit hätte der Konzern noch eine Gewichtung von 15 Prozent.

Eine weitere Lösung wäre es, die Art zu ändern, wie der US-Leitindex berechnet wird. Wenn alle Firmen mit einer Gewichtung von 10 Prozent dabei wären, dann wäre der Einstieg für die beiden Grosskonzerne deutlich einfacher.

Weitere Kandidaten für einen EInstieg in den Dow Jones Industrial sind laut dem Anlegermagazin Bershire Hathaway und Wells Fargo. Deren Aktien werden im Vergleich zu den Technologiekonzernen zum «Schnäppchenpreis» von rund 80 und rund 30 Dollar gehandelt.

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Es ist fast schon «verdächtig», dass Apple und Google sich nicht im US-Leitindex Dow Jones bewegen, findet das Anlegermagazin Barron's. Es sei längst an der Zeit, dass der Dow Jones generalüberholt werde. Und die beiden Firmen seien derart auf dem aufsteigenden Ast, dass sie früher oder später dazugehören müssten.

Doch so einfach ist die Sache nicht - die beiden Unternehmen sind einfach zu viel wert. So wie der Dow Jones momentan berechnet wird, hätten die Konzerne massiven Einfluss auf die Entwicklung des Index. Mit einem Preis um die 600 Dollar pro Aktie hätten sowohl Google- als auch Apple-Werte eine Gewichtung zwischen 20 und 30 Prozent.

Ein Beispiel: Apples 9-Prozent-Höhenflug nach den Quartalszahlen in der vergangenen Woche hätte den Leitindex um 300 Punkte nach oben gebracht, so Barrons.

Aktiensplit notwendig

Was den Riesen-Firmen den Einstieg erleichtern würde, wäre zum einen ein Aktien-Split. Das hat Apple allerdings seit 2005 nicht mehr gemacht. Um einen Platz im Dow zu bekommen, wäre laut Barrins aber ein 5-zu-1- oder sogar ein 10-zu-1-Split nötig. Google plant offenbar schon einen Split, der den Aktienpreis auf etwa 300 Dollar halbieren würde. Doch auch damit hätte der Konzern noch eine Gewichtung von 15 Prozent.

Eine weitere Lösung wäre es, die Art zu ändern, wie der US-Leitindex berechnet wird. Wenn alle Firmen mit einer Gewichtung von 10 Prozent dabei wären, dann wäre der Einstieg für die beiden Grosskonzerne deutlich einfacher.

Weitere Kandidaten für einen EInstieg in den Dow Jones Industrial sind laut dem Anlegermagazin Bershire Hathaway und Wells Fargo. Deren Aktien werden im Vergleich zu den Technologiekonzernen zum «Schnäppchenpreis» von rund 80 und rund 30 Dollar gehandelt.

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