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Fed, EU und Apple belasten die Wall Street

Die Börse in den USA hat den Handelstag mit Verlusten beendet. Der Markt litt unter einem zurückhaltenden Bericht der US-Notenbank. Apple-Zahlen lasteten ausserdem auf der Nasdaq.

19.10.2011

Die wichtigsten US-Aktienindizes sind mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Ein zurückhaltender Blick der amerikanischen Notenbank auf die Konjunkturentwicklung hatte die Stimmung getrübt.

Dem Bericht («Beige Book») der Federal Reserve zufolge verläuft das Wachstum der amerikanischen Wirtschaft weiter schleppend. Die Anleger sorgten sich zudem um den Erfolg des für das Wochenende angesetzten EU-Gipfels, hiess es am Markt. Technologiewerte wurden noch zusätzlich von mit Enttäuschung aufgenommenen Quartalszahlen von Apple belastet.

Der Dow Jones Industrial fiel um 0,63 Prozent auf 11'504 Punkte. Für den breiter gefassten S&P 500 ging es um 1,26 Prozent auf 1209 Punkte nach unten. An der Nasdaq verlor der Composite-Index sogar 2,01 Prozent auf 2604 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq 100 sank um 2,03 Prozent auf 2316 Punkte.

Travelers an der Dow Spitze

Versorger, die am Vortag noch zu den grössten Verlierern gehört hatten, waren die einzigen Gewinner. Am schwächsten entwickelten sich die Rohstofftitel.

Im Dow Jones standen Travelers mit einem Aufschlag von gut 5,5 Prozent auf dem ersten Indexplatz. Händler verwiesen darauf, dass der Versicherer im dritten Quartal den Policenverkauf gesteigert habe. Zudem hatte das Unternehmen angekündigt, die Versicherungsbeiträge erhöhen zu wollen.

Dahinter legten Intel um gut 3,5 Prozent zu. Der Chip-Hersteller hatte im dritten Quartal zum sechsten Mal in Folge eine Rekordergebnis eingefahren und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Zudem stockte Intel sein Aktienrückkaufprogramm um zehn Milliarden US-Dollar auf.

Apple klar im Minus

Morgan Stanley endeten ausserhalb des Dow Jones nach einem sehr festen Start nahezu unverändert. Buchungseffekte und ein starkes Handelsgeschäft hatten der Bank die Bilanz gerettet. Der im dritten Quartal erzielte Gewinn hatte die Erwartungen der Analysten zudem übertroffen.

Apple rutschten als einer der schwächsten Werte im Nasdaq 100 um gut 5,5 Prozent ab. Nur zwei Wochen nach dem Tod des legendären Firmengründers Steve Jobs hatte der Elektronikkonzern zwar neue Rekordzahlen vorgelegt, doch zum ersten Mal seit Jahren die hochgesteckten Erwartungen der Börsianer verfehlt.

So waren die iPhone-Verkäufe im abgelaufenen Quartal nicht an die Prognosen herangekommen. Laut Apple haben sich aber viele Kunden mit dem Kauf zurückgehalten, weil sie auf die im Oktober gestartete neue Version gewartet hätten.

Yahoo profitieren von Zahlen

Yahoo legten hingegen als einer der besten Indexwerte um mehr als 3 Prozent zu. Der Internet-Pionier hatte zwar im dritten Quartal erneut schrumpfende Umsätze und Gewinne hinnehmen müssen, aber besser abgeschnitten als von Analysten erwartet worden war.

Das Unternehmen hatte den Rückgang am Dienstag nach US-Börsenschluss vor allem mit einer Änderung der Bilanzierung angesichts der Partnerschaft mit Microsoft im Suchmaschinengeschäft begründet.

(tno/awp)

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Die wichtigsten US-Aktienindizes sind mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Ein zurückhaltender Blick der amerikanischen Notenbank auf die Konjunkturentwicklung hatte die Stimmung getrübt.

Dem Bericht («Beige Book») der Federal Reserve zufolge verläuft das Wachstum der amerikanischen Wirtschaft weiter schleppend. Die Anleger sorgten sich zudem um den Erfolg des für das Wochenende angesetzten EU-Gipfels, hiess es am Markt. Technologiewerte wurden noch zusätzlich von mit Enttäuschung aufgenommenen Quartalszahlen von Apple belastet.

Der Dow Jones Industrial fiel um 0,63 Prozent auf 11'504 Punkte. Für den breiter gefassten S&P 500 ging es um 1,26 Prozent auf 1209 Punkte nach unten. An der Nasdaq verlor der Composite-Index sogar 2,01 Prozent auf 2604 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq 100 sank um 2,03 Prozent auf 2316 Punkte.

Travelers an der Dow Spitze

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Dahinter legten Intel um gut 3,5 Prozent zu. Der Chip-Hersteller hatte im dritten Quartal zum sechsten Mal in Folge eine Rekordergebnis eingefahren und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Zudem stockte Intel sein Aktienrückkaufprogramm um zehn Milliarden US-Dollar auf.

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(tno/awp)

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