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Gold-Nachfrage gesunken

Die weltweite Nachfrage nach Gold ist im dritten Quartal zurückgegangen. Bergauf ging es dagegen im global wichtigsten Markt.

15.11.2012

Die weltweite Nachfrage nach Gold ist nach Einschätzung des Branchenverbands World Gold Council (WGC) im dritten Quartal deutlich gesunken. Der Verband gehe von einem Rückgang im Jahresvergleich von 11 Prozent auf 1084,6 Tonnen aus, hiess es im Quartalsbericht. Allerdings waren im dritten Quartal 2011 historische Rekordwerte verzeichnet worden.

Im Vergleich zum Vorquartal fiel die Nachfrage nach dem Edelmetall laut dem Branchenverband in den Monaten Juli bis September um 10 Prozent geringer aus. Trotz des deutlichen Rückgangs liege die weltweite Nachfrage aber weiterhin über dem Fünf-Jahres-Durchschnitt von 984,7 Tonnen pro Quartal.

Der für den globalen Goldhandel besonders wichtige Markt in Indien habe im dritten Quartal «Anzeichen einer Erholung gezeigt», hiess es weiter in der Mitteilung. Nach einem Einbruch von rund 30 Prozent im zweiten Quartal meldete der World Gold Council für die Monaten Juli bis September einen Anstieg um 9 Prozent auf 223,1 Tonnen.

«Gold beginnt ein Teil der Finanzindustrie zu werden»

Als Ursache nannte der Verband unter anderem einen Anstieg der Nachfrage in der Schmuckindustrie. In keinem Land der Welt kaufen Menschen so viel Gold wie in Indien.

Trotz des Rückgangs im dritten Quartal rechnet der Branchenverband weiterhin mit einem Wachstum der Goldnachfrage. «Gold beginnt ein Teil der Finanzindustrie zu werden», sagte WGC-Geschäftsführer Marcus Grubb.

Ausserdem erwartet Grubb ein anhaltendes Wachstum der Nachfrage in Asien, insbesondere in China und Indien.

(tno/sda)

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Die weltweite Nachfrage nach Gold ist nach Einschätzung des Branchenverbands World Gold Council (WGC) im dritten Quartal deutlich gesunken. Der Verband gehe von einem Rückgang im Jahresvergleich von 11 Prozent auf 1084,6 Tonnen aus, hiess es im Quartalsbericht. Allerdings waren im dritten Quartal 2011 historische Rekordwerte verzeichnet worden.

Im Vergleich zum Vorquartal fiel die Nachfrage nach dem Edelmetall laut dem Branchenverband in den Monaten Juli bis September um 10 Prozent geringer aus. Trotz des deutlichen Rückgangs liege die weltweite Nachfrage aber weiterhin über dem Fünf-Jahres-Durchschnitt von 984,7 Tonnen pro Quartal.

Der für den globalen Goldhandel besonders wichtige Markt in Indien habe im dritten Quartal «Anzeichen einer Erholung gezeigt», hiess es weiter in der Mitteilung. Nach einem Einbruch von rund 30 Prozent im zweiten Quartal meldete der World Gold Council für die Monaten Juli bis September einen Anstieg um 9 Prozent auf 223,1 Tonnen.

«Gold beginnt ein Teil der Finanzindustrie zu werden»

Als Ursache nannte der Verband unter anderem einen Anstieg der Nachfrage in der Schmuckindustrie. In keinem Land der Welt kaufen Menschen so viel Gold wie in Indien.

Trotz des Rückgangs im dritten Quartal rechnet der Branchenverband weiterhin mit einem Wachstum der Goldnachfrage. «Gold beginnt ein Teil der Finanzindustrie zu werden», sagte WGC-Geschäftsführer Marcus Grubb.

Ausserdem erwartet Grubb ein anhaltendes Wachstum der Nachfrage in Asien, insbesondere in China und Indien.

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