US-Investor Carl Icahn steigt einem Medienbericht zufolge beim Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb ein. Der Milliardär habe Aktien erworben und sehe das Unternehmen als ein mögliches Übernahmeziel, berichtet das «Wall Street Journal» am Dienstag.

Es blieb zunächst unklar, wie gross die Beteiligung Icahns ist. Die Aktien drehten jedenfalls ins Plus, als die Nachricht bekannt wurde. Auf Druck des Grossaktionärs Jana Partners und wegen einer enttäuschenden Entwicklung auf dem Gebiet der Krebs-Immuntherapie hatte Bristol-Myers jüngst mitgeteilt, sein Direktorium um drei Personen auf 14 aufzustocken.

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«Managerschreck» Icahn

Icahn gilt als Managerschreck: Wo er einsteigt, drohen Veränderungen. Der «Managerschreck» machte bereits bei Grossunternehmen wie Apple oder Ebay Druck, unter anderem, damit diese ihre Firmenkassen weiter für Aktionäre öffnen.

Der US-Präsident Donald Trump bezeichnete Icahn als einen «der grossartigsten Geschäftsmänner der Welt». Er sei ein exzellenter Verhandler und verfüge über die Fähigkeit, die Entwicklungen in der Finanz- und Wirtschaftswelt vorherzusagen. Icahn ist deshalb Sonderberater für den US-Präsidenten.

(reuters/ise)