AD BLOCK NEVER SAVED!

Meistgelesen

«Schumacher spricht nicht und sizt im Rollstuhl»
Verletzung

Der siebenfache Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher ist an den Rollstuhl gefesselt. Laut Rennfahrer Philippe Streiff kann er nicht sprechen und hat Probleme mit der Erinnerung. Mehr...

20.11.2014
Entwurf für Apple: Sieht so das iPhone 7 aus?
Technik

Wie der Nachfolger des iPhone 6 aussehen könnte, hat ein Designer schonmal überlegt. Beim nächsten Apple-Phone brodelt die Gerüchteküche: Es soll so gut fotografieren wie eine Spiegelreflex-Kamera. Mehr...

VonKaren Merkel
20.11.2014
Der Beweis: Banker sind unehrlicher als andere
Untersuchung

Eine Studie hat nachgewiesen: Banker sind von Berufs wegen unehrlich. Nicht, weil sie besonders schlechte Menschen sind – sondern, weil ihr Jobprofil ein solches Verhalten verlangt. Mehr...

19.11.2014
Im Goldfieber? Das wurde aus 100 Franken in 100 Jahren
Debatte

Das Edelmetall mache den Franken stabiler, behauptet die Gold-Initiative. Stimmt das? Vier Mythen zu Gold und Franken im Test. Dazu: Das hätten 100 investierte Franken seit 1914 an Rendite gebracht. Mehr...

VonArmin Müller
06:32
Coolste Pässe und Banknoten für die Norweger
Nationalsymbole

Norwegens Designer sorgen international für Furore. Die neuen Reisepässe und Geldscheine werden von Medien weltweit gefeiert. Das setzt die Schweiz als traditionsreiches Designland unter Druck. Mehr...

VonMathias Ohanian
19.11.2014
Immobilien

Die Zürcher Bahnhofstrasse ist ein exklusiver Ort: Der Wert der 114 Liegenschaften an der Shoppingmeile wird auf 14 Milliarden Franken veranschlagt. Und die Preise steigen weiter. Mehr...

VonMarcel Speiser
20.11.2014
Republikaner laufen Sturm gegen «Monarch» Obama
Reform

Der US-Präsident will im Alleingang Millionen illegaler Einwanderer Aufenthaltspapiere beschaffen. Die Republikaner sind empört. Vor allem konservative Hardliner drohen Barack Obama. Mehr...

20.11.2014

Richtig bezahlen im Ausland

Kreditkarten bieten auf Reisen mehr Sicherheit als Bares. Die Gebühren können aber teuer werden. Tipps, um Kostenfallen auszuweichen und den Urlaub zu geniessen.

VonJorgos Brouzos
15.07.2008

Er sei immer wieder überrascht, wie viel Bargeld manche Reisende in den Ferien dabei hätten. Das sei sehr unvorsichtig, so Thomas Beck, Geschäftsführer von Swiss Bankers. Eine sicherere Alternative bieten dagegen Kreditkarten, Maestro-/Postkarte und Travel Cash. «Jeder Kunde muss selbst entscheiden, wir weisen aber auf den Nutzen von Kreditkarten hin», so Peter Brun, Head of Corporate Communications bei Kuoni.

Bei All-Inclusive-Reisen sei häufig nur wenig Bargeld nötig, rät man bei Kuoni. In bestimmten Destinationen sei es aber schwierig ohne Bargeld, in vielen afrikanischen Ländern komme man kaum ohne aus. «In einigen Reisezielen kann man erst vor Ort in die lokale Währung wechseln», führt Reiseprofi Brun aus.

Weniger exotische Destinationen in Europa und Amerika liessen sich jedoch gut mit der Kreditkarte bereisen. Zudem ist es beinahe unmöglich, ohne Kreditkarte ein Auto im Ausland zu mieten.

Beim Entscheid für oder gegen eine Kreditkarte spielen auch die Gebühren eine wichtige Rolle. Das Bezahlen der Rechnungen fällt mit wenigen Prozentpunkten dabei nur gering ins Gewicht, richtig teuer wird es erst, wenn man mit der Kreditkarte Bargeld am Automaten bezieht. Bei der UBS kostet ein Bargeldbezug mit Kreditkarte im Ausland ohne vorhandenes Guthaben 2,5% des Betrags, mindestens aber 5 Fr. Bei vorhandenem Guthaben schlägt der Bezug mit 5 Fr. zu Buche.

Besitzer von MasterCard und Visa Card von der Credit Suisse zahlen für einen Barbezug 3,75% der Bezugssumme, mindestens aber 10 Fr. Cornèrcard ist mit 4% noch teurer, kleinere Beträge kosten aber nur 6 Fr.

Teures Bargeld

«Für Geschäftskunden spielen Gebühren zwar häufig keine Rolle, Ferienreisende sind jedoch auf die Kosten beim Bargeldbezug mit Kreditkarten sensibilisiert», so Thomas Beck. Generell kostet ein Bargeldbezug zwischen 3,5% und 4% des bezogenen Betrages. Die Mindestgebühr liegt zwischen 5 und 10 Fr. (siehe Tabelle).

«Vergleicht man die Tarife fürs Geldwechseln im Ausland mit denen von Barbezügen mit Kreditkarten, sind die Tarife für Bezüge über die Karte zwar am oberen Limit, aber tolerabel», so Thomas Meier von der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS). «Wenn man die Wahl hat, ist es besser, die Rechnung direkt mit Kreditkarte zu bezahlen», so Meier. Auch hier unterscheiden sich die Tarife (siehe Tabelle).

Ein neueres Phänomen seien Trickdiebe, welche es auf die Persönliche Identifikationsnummer (PIN) abgesehen haben. Unberechtigte Bezüge mit der Nummer gehen grundsätzlich erst einmal zu Lasten der Karteninhaber, denn «der Karteninhaber muss der Sorgfaltspflicht nachkommen», erklärt Alex Josty von PostFinance. Kann der Kunde aber glaubwürdig versichern, dass er das Opfer eines Betruges geworden ist, sind die Kartenherausgeber in den meisten Fällen verhandlungsbereit.

Mit der Postcard im Ausland Geld zu beziehen, ist laut Swiss Bankers günstig. Die Gebühr beträgt unabhängig vom Geldbetrag lediglich 4 Fr. Damit schlägt die Postcard die Maestro-Karte (ca. 4.50 Fr. pro Bezug plus Zuschläge).

Karten werden nicht ersetzt

«Viele sind sich aber nicht bewusst, dass Maestro- und Postkarten mit dem Konto verbunden sind und zudem im Ausland bei Verlust nicht ersetzt werden. Das kann unangenehme Folgen haben», gibt Thomas Beck von Swiss Bankers zu bedenken. Hingegen werden Travel-Cash und Travellers Cheques weltweit kostenlos ausgetauscht. «Travelers Cheques sind für exotische Destinationen sinnvoll, die Travel-Cash-Karte kann weltweit an fast jedem Bancomaten benutzt werden», so Beck. Zudem kann beides, je nach Reiseland, direkt als Zahlungsmittel eingesetzt werden.

Bei längeren, individuellen Reisen seien Travelers Cheques und Travel Cash Card praktisch, so Reiseexperte Brun. «Es ist eine sichere Variante, weil sie einen Diebstahlschutz bietet. Man soll aber die Gebühren beachten», so Thomas Meier vom SKS (siehe Tabelle).

Diskussion
- Kommentare
Stichworte:
Credit Suisse

Er sei immer wieder überrascht, wie viel Bargeld manche Reisende in den Ferien dabei hätten. Das sei sehr unvorsichtig, so Thomas Beck, Geschäftsführer von Swiss Bankers. Eine sicherere Alternative bieten dagegen Kreditkarten, Maestro-/Postkarte und Travel Cash. «Jeder Kunde muss selbst entscheiden, wir weisen aber auf den Nutzen von Kreditkarten hin», so Peter Brun, Head of Corporate Communications bei Kuoni.

Bei All-Inclusive-Reisen sei häufig nur wenig Bargeld nötig, rät man bei Kuoni. In bestimmten Destinationen sei es aber schwierig ohne Bargeld, in vielen afrikanischen Ländern komme man kaum ohne aus. «In einigen Reisezielen kann man erst vor Ort in die lokale Währung wechseln», führt Reiseprofi Brun aus.

Weniger exotische Destinationen in Europa und Amerika liessen sich jedoch gut mit der Kreditkarte bereisen. Zudem ist es beinahe unmöglich, ohne Kreditkarte ein Auto im Ausland zu mieten.

Beim Entscheid für oder gegen eine Kreditkarte spielen auch die Gebühren eine wichtige Rolle. Das Bezahlen der Rechnungen fällt mit wenigen Prozentpunkten dabei nur gering ins Gewicht, richtig teuer wird es erst, wenn man mit der Kreditkarte Bargeld am Automaten bezieht. Bei der UBS kostet ein Bargeldbezug mit Kreditkarte im Ausland ohne vorhandenes Guthaben 2,5% des Betrags, mindestens aber 5 Fr. Bei vorhandenem Guthaben schlägt der Bezug mit 5 Fr. zu Buche.

Besitzer von MasterCard und Visa Card von der Credit Suisse zahlen für einen Barbezug 3,75% der Bezugssumme, mindestens aber 10 Fr. Cornèrcard ist mit 4% noch teurer, kleinere Beträge kosten aber nur 6 Fr.

Teures Bargeld

«Für Geschäftskunden spielen Gebühren zwar häufig keine Rolle, Ferienreisende sind jedoch auf die Kosten beim Bargeldbezug mit Kreditkarten sensibilisiert», so Thomas Beck. Generell kostet ein Bargeldbezug zwischen 3,5% und 4% des bezogenen Betrages. Die Mindestgebühr liegt zwischen 5 und 10 Fr. (siehe Tabelle).

«Vergleicht man die Tarife fürs Geldwechseln im Ausland mit denen von Barbezügen mit Kreditkarten, sind die Tarife für Bezüge über die Karte zwar am oberen Limit, aber tolerabel», so Thomas Meier von der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS). «Wenn man die Wahl hat, ist es besser, die Rechnung direkt mit Kreditkarte zu bezahlen», so Meier. Auch hier unterscheiden sich die Tarife (siehe Tabelle).

Ein neueres Phänomen seien Trickdiebe, welche es auf die Persönliche Identifikationsnummer (PIN) abgesehen haben. Unberechtigte Bezüge mit der Nummer gehen grundsätzlich erst einmal zu Lasten der Karteninhaber, denn «der Karteninhaber muss der Sorgfaltspflicht nachkommen», erklärt Alex Josty von PostFinance. Kann der Kunde aber glaubwürdig versichern, dass er das Opfer eines Betruges geworden ist, sind die Kartenherausgeber in den meisten Fällen verhandlungsbereit.

Mit der Postcard im Ausland Geld zu beziehen, ist laut Swiss Bankers günstig. Die Gebühr beträgt unabhängig vom Geldbetrag lediglich 4 Fr. Damit schlägt die Postcard die Maestro-Karte (ca. 4.50 Fr. pro Bezug plus Zuschläge).

Karten werden nicht ersetzt

«Viele sind sich aber nicht bewusst, dass Maestro- und Postkarten mit dem Konto verbunden sind und zudem im Ausland bei Verlust nicht ersetzt werden. Das kann unangenehme Folgen haben», gibt Thomas Beck von Swiss Bankers zu bedenken. Hingegen werden Travel-Cash und Travellers Cheques weltweit kostenlos ausgetauscht. «Travelers Cheques sind für exotische Destinationen sinnvoll, die Travel-Cash-Karte kann weltweit an fast jedem Bancomaten benutzt werden», so Beck. Zudem kann beides, je nach Reiseland, direkt als Zahlungsmittel eingesetzt werden.

Bei längeren, individuellen Reisen seien Travelers Cheques und Travel Cash Card praktisch, so Reiseexperte Brun. «Es ist eine sichere Variante, weil sie einen Diebstahlschutz bietet. Man soll aber die Gebühren beachten», so Thomas Meier vom SKS (siehe Tabelle).

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

Banker-Boni in der Schweiz sinken um 40 Prozent. Mehr

Saxo-Chefökonom will Mindestkurs beenden. Mehr

Berner Kantonalbank wehrt sich gegen Vorwürfe. Mehr

Uber erwägt Sammeltaxi-Angebot in Zürich. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...