Autoverkäufe gestiegen - Schweizer lieben Volkswagen

Die Schweizer haben im September deutlich mehr Neuwagen gekauft als im Vorjahr. Die beliebteste Automarke konnte ihren Marktanteil weiter ausbauen.

04.10.2011

Die Autoverkäufe in der Schweiz sind im September markant angestiegen. Insgesamt wurden 4151 Neuwagen respektive 18,6 Prozent mehr verkauft als im September 2010. Von Januar bis September 2011 stieg die Zahl der Neufahrzeuge damit insgesamt um 16'249 respektive 7,5 Prozent, wie die Importeursvereinigung Auto-Schweiz mitteilte.

Markant mehr Fahrzeuge als im Vorjahr verkauft hat insbesondere Volkswagen. Mit einem Verkaufsplus von 23,5 Prozent im September hat der deutsche Autobauer seinen Marktanteil in der Schweiz noch ausweiten können. Mit fast 13 Prozent der verkauften Neuwagen ist VW die mit Abstand beliebteste Automarke der Schweiz.

Nur Opel und Renault im Minus

Mit Ausnahme von Opel und Renault, die im September Einbussen in Kauf nehmen mussten, habe alle Automarken mit einem Marktanteil von über 5 Prozent ihre Verkäufe im September stark steigern können. So verkaufte Skoda 39 Prozent, Ford 35 Prozent, Audi 26 Prozent und BMW 25 Prozent mehr Fahrzeuge als im Vorjahr.

Auch ihre Marktanteile haben die in der Schweiz beliebtesten Marken seit Anfang Jahr ausgebaut oder zumindest verteidigt. Einzig die deutsche General-Motors-Tochter Opel musste von Januar bis September einen Rückgang des Marktanteils hinnehmen.

(tno/vst/sda)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Die Autoverkäufe in der Schweiz sind im September markant angestiegen. Insgesamt wurden 4151 Neuwagen respektive 18,6 Prozent mehr verkauft als im September 2010. Von Januar bis September 2011 stieg die Zahl der Neufahrzeuge damit insgesamt um 16'249 respektive 7,5 Prozent, wie die Importeursvereinigung Auto-Schweiz mitteilte.

Markant mehr Fahrzeuge als im Vorjahr verkauft hat insbesondere Volkswagen. Mit einem Verkaufsplus von 23,5 Prozent im September hat der deutsche Autobauer seinen Marktanteil in der Schweiz noch ausweiten können. Mit fast 13 Prozent der verkauften Neuwagen ist VW die mit Abstand beliebteste Automarke der Schweiz.

Nur Opel und Renault im Minus

Mit Ausnahme von Opel und Renault, die im September Einbussen in Kauf nehmen mussten, habe alle Automarken mit einem Marktanteil von über 5 Prozent ihre Verkäufe im September stark steigern können. So verkaufte Skoda 39 Prozent, Ford 35 Prozent, Audi 26 Prozent und BMW 25 Prozent mehr Fahrzeuge als im Vorjahr.

Auch ihre Marktanteile haben die in der Schweiz beliebtesten Marken seit Anfang Jahr ausgebaut oder zumindest verteidigt. Einzig die deutsche General-Motors-Tochter Opel musste von Januar bis September einen Rückgang des Marktanteils hinnehmen.

(tno/vst/sda)

Meistgelesen

Krisen sind Bestandteil des Finanzsystems
Gastkolumne

Es herrscht Selbstgefälligkeit in der Politik. Dabei löst die lockere Geldpolitik keine Probleme, sie verschiebt sie in die Zukunft. Und «Erfolgsstorys» wie Irland sind in Wirklichkeit kein Erfolg. Mehr...

VonSteen Jakobsen
24.10.2014
Ex-Botschaftersgattin Shawne Fielding verurteilt
Rosenkrieg

Ex-Botschafter Thomas Borer zieht die Strafanträge gegen seine Ex-Frau Shawne Fielding zurück - verurteilt wurde sie dennoch. Damit ist der mediale Ehekrach des einstigen Glamour-Paars beendet. Mehr...

24.10.2014
Schock bei Sarasin: Schweiz hilft deutschen Ermittlern
Razzia

Deutsche Steuerfahnder erhalten erstmals durch ihre Schweizer Kollegen Rechtshilfe in einem deutschen Mega-Steuerfall. Es geht um Millionen aus fragwürdigen Börsendeals mit Dutzenden Verdächtigen. Mehr...

23.10.2014
Vontobel-Banker wegen Hoeness-Affäre verhaftet
Justiz

Der Vontobel-Banker Jürg Hügli ist in Warschau festgenommen worden. Er hatte seit den 1990er-Jahren die Finanzgeschäfte von Hoeness betreut, nun soll auch gegen ihn ein Verfahren eröffnet werden. Mehr...

23.10.2014
Bis 2030 soll sich die weltweit installierte Wind-Leistung verfünffachen
Aktien

Die Geschäfte der Hersteller von Windkraftanlagen florieren, und die Perspektiven sind rosig. Welche Aktien im Sektor besonders vielversprechend sind. Mehr...

VonChristian Ingerl
24.10.2014
Sorgen die Schweizer für Strafzinsen und teures Gold?
Referendum

Die Gold-Initiative könnte laut Experten für Turbulenzen an den Finanzmärkten sorgen. Goldpreis und Frankenkurs werden bei einem «Ja» durcheinander gewirbelt – und der Schweiz drohen Negativzinsen. Mehr...

VonMathias Ohanian
24.10.2014
Rote Kart für 25 Banken bei EZB-Stresstest
Benchmark

Laut Insidern sollen 25 von 130 Banken den Anforderungen der Europäischen Zentralbank nicht genügen. Mehr...

24.10.2014

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

Nestlé eröffnet Abfüllanlage in Äthiopien. Mehr

Swisscom hat Grosskunden im Visier. Mehr

Bruder von TV-Star Vujo Gavric sorgt für Eklat. Mehr

Diese Probleme lasten auf den Börsen. Mehr

Jungunternehmer bedrängen gemütliche Banken. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...