Ein Grossteil des leichten Exportzuwachses im ersten Quartal 2012 geht auf Regionen ausserhalb Europas zurück. Wie die Eidgenössische Zollverwaltung in ihrer Aussenhandelsstatistik ausweist, nahmen die Ausfuhren nach Lateinamerika besonders stark zu.
Mexiko etwa bezog 22,4 Prozent mehr Güter aus der Schweiz, Brasilien 11,6 Prozent. Insgesamt legte Lateinamerika im Vergleich zum Vorjahresquartal um 17,4 Prozent zu. Nordamerika führte 13,4 Prozent mehr Schweizer Güter ein als noch vor einem Jahr. Die USA bezogen dabei 14 Prozent, Kanada 9,4 Prozent mehr.
Das zweitgrösste Exportwachstum verzeichnete die Schweiz in der Region Ozeanien mit 13,8 Prozent, dies dank einer Zunahme der Ausfuhren nach Australien um 16,6 Prozent. Die Region Asien dagegen sorgte für lediglich 3,1 Prozent Exportzunahme, wobei Saudi-Arabien mit 43,2 Prozent für das grösste Wachstum verantwortlich zeichnete.
Nach Afrika wurden insgesamt 4,5 Prozent weniger Güter ausgeführt. Einzig Libyen sticht hier mit einem Zuwachs von 29,1 Prozent hervor. Nach Europa schliesslich exportierte die Schweiz 2,9 Prozent weniger Waren, davon in die EU-Zone 2,6 Prozent weniger. Lichtblicke waren Ungarn mit 45 Prozent, Belgien mit 23 Prozent und das Efta-Land Norwegen mit 28,2 Prozent Zunahme.
(laf/chb/sda)



























