Leichte Verbesserung auf Schweizer Arbeitsmarkt

Der Beschäftigungsindikator der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich hat nach zwei negativen Quartalen in den positiven Bereich gedreht: Die KOF geht in den kommenden Monaten von einer konstanten

30.04.2012

Nach zwei negativen Quartalen ist der Beschäftigungsindikator der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) wieder leicht in den positiven Bereich gestiegen. In den nächsten drei Monaten ist damit mit einer konstanten oder leicht steigenden Beschäftigung zu rechnen.

Der Indikator weist neu einen Wert von 1,8 aus, nachdem er im Januar noch bei minus 3,0 (revidiert) lag, wie die KOF  mitteilte. Im 4. Quartal 2011 war der Indikator erstmals seit 2010 ins Minus gefallen.

Für die leichte Verbesserung der Lage auf dem Arbeitsmarkt dürften laut KOF hauptsächlich die gegenüber Januar etwas verbesserten konjunkturellen Aussichten der Firmen verantwortlich sein.

Obwohl sich die Beschäftigungsaussichten in allen Branchen im Vergleich zum Januar leicht verbessert haben, variiert die Entwicklung je nach Branche stark: Der Indikator verbleibt in der Industrie, bei den Banken und im Gastgewerbe im negativen Bereich. Dies dürfte darauf hindeuten, dass in diesen Branchen in den nächsten Monaten Stellen abgebaut werden.

Im Gross- und Detailhandel sowie in der Projektierung liegt der Indikator hingegen weiterhin bei nahezu Null. Dies deutet auf eine stagnierende Beschäftigungsentwicklung hin.

In der Bauindustrie, in den übrigen Dienstleistungen und insbesondere im Versicherungswesen dürfte die Zahl der Beschäftigten in den nächsten Monaten dagegen ansteigen. Im Versicherungswesen erreicht der Indikator sogar den höchsten Wert seit seiner erstmaligen Berechnung im Jahr 2001.

(vst/laf/sda)

 

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Nach zwei negativen Quartalen ist der Beschäftigungsindikator der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) wieder leicht in den positiven Bereich gestiegen. In den nächsten drei Monaten ist damit mit einer konstanten oder leicht steigenden Beschäftigung zu rechnen.

Der Indikator weist neu einen Wert von 1,8 aus, nachdem er im Januar noch bei minus 3,0 (revidiert) lag, wie die KOF  mitteilte. Im 4. Quartal 2011 war der Indikator erstmals seit 2010 ins Minus gefallen.

Für die leichte Verbesserung der Lage auf dem Arbeitsmarkt dürften laut KOF hauptsächlich die gegenüber Januar etwas verbesserten konjunkturellen Aussichten der Firmen verantwortlich sein.

Obwohl sich die Beschäftigungsaussichten in allen Branchen im Vergleich zum Januar leicht verbessert haben, variiert die Entwicklung je nach Branche stark: Der Indikator verbleibt in der Industrie, bei den Banken und im Gastgewerbe im negativen Bereich. Dies dürfte darauf hindeuten, dass in diesen Branchen in den nächsten Monaten Stellen abgebaut werden.

Im Gross- und Detailhandel sowie in der Projektierung liegt der Indikator hingegen weiterhin bei nahezu Null. Dies deutet auf eine stagnierende Beschäftigungsentwicklung hin.

In der Bauindustrie, in den übrigen Dienstleistungen und insbesondere im Versicherungswesen dürfte die Zahl der Beschäftigten in den nächsten Monaten dagegen ansteigen. Im Versicherungswesen erreicht der Indikator sogar den höchsten Wert seit seiner erstmaligen Berechnung im Jahr 2001.

(vst/laf/sda)

 

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