Schweizer Detailhandel büsst Umsatz ein

Der Schweizer Detailhandel hat im Juni weniger Umsatz gemacht als im Vorjahresmonat. Dies ist aber vor allem den späten Feiertagen geschuldet – sie reduzierten die Zahl der Verkaufstage. Aber: Der Pre

02.08.2011

Gegenüber dem Vorjahresmonat erwirtschafteten die Schweizer Detailhändler im Juni nominal 2,4 Prozent weniger Umsatz. Dazu beigetragen hat der Umstand, dass Auffahrt und Pfingsten dieses Jahr in den Juni fielen.

Werden die Zahlen um die zwei fehlenden Verkaufstage bereinigt, stiegen die Detailhandelsumsätze gegenüber Juni vergangenen Jahres real um 7,4 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte. Nominal beträgt der Anstieg 5,7 Prozent.

Gegenüber dem Vormonat Mai wuchsen die saison- und Verkaufstags-bereinigten Erlöse real um 7,1 Prozent an (nominal um 6,9 Prozent).

Bei Coop kann man diesen positiven Trend nicht bestätigen. «Unsere Statistik zeigt klar, dass die Mengenentwicklung besser ist als die Umsatzentwicklung», sagt Mediensprecherin Denise Stadler. Der Druck auf die Preise sei in den letzten Monaten gewachsen. «Dies ist nicht zuletzt auf den Einkaufstourismus zurückzuführen.»

Im gesamten zweiten Quartal lagen die Umsätze nominal um 1,3 Prozent über dem Vorjahr, wie Christian Furger vom BFS gegenüber der Nachrichtenagentur sda erklärte. Nach einem Minus von 0,9 Prozent im ersten Quartal ergibt sich für die ersten sechs Monate des laufenden Jahres ein nominelles Wachstum von 0,2 Prozent. Real betrug der Zuwachs laut Furger rund 2 Prozent.

Gemäss Schätzungen der Konjunkturforschungsstelle BAK Basel werden die Schweizer Konsumenten im laufenden Jahr rund 310 Millionen Franken mehr für Einkäufe im Ausland ausgeben als noch 2010. Die nominellen Umsätze mit Lebensmitteln der Schweizer Detailhändler werden aufgrund des Einkaufstourismus laut BAK Basel rund 0,6 Prozentpunkte tiefer ausfallen.

(cms/sda)

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Gegenüber dem Vorjahresmonat erwirtschafteten die Schweizer Detailhändler im Juni nominal 2,4 Prozent weniger Umsatz. Dazu beigetragen hat der Umstand, dass Auffahrt und Pfingsten dieses Jahr in den Juni fielen.

Werden die Zahlen um die zwei fehlenden Verkaufstage bereinigt, stiegen die Detailhandelsumsätze gegenüber Juni vergangenen Jahres real um 7,4 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte. Nominal beträgt der Anstieg 5,7 Prozent.

Gegenüber dem Vormonat Mai wuchsen die saison- und Verkaufstags-bereinigten Erlöse real um 7,1 Prozent an (nominal um 6,9 Prozent).

Bei Coop kann man diesen positiven Trend nicht bestätigen. «Unsere Statistik zeigt klar, dass die Mengenentwicklung besser ist als die Umsatzentwicklung», sagt Mediensprecherin Denise Stadler. Der Druck auf die Preise sei in den letzten Monaten gewachsen. «Dies ist nicht zuletzt auf den Einkaufstourismus zurückzuführen.»

Im gesamten zweiten Quartal lagen die Umsätze nominal um 1,3 Prozent über dem Vorjahr, wie Christian Furger vom BFS gegenüber der Nachrichtenagentur sda erklärte. Nach einem Minus von 0,9 Prozent im ersten Quartal ergibt sich für die ersten sechs Monate des laufenden Jahres ein nominelles Wachstum von 0,2 Prozent. Real betrug der Zuwachs laut Furger rund 2 Prozent.

Gemäss Schätzungen der Konjunkturforschungsstelle BAK Basel werden die Schweizer Konsumenten im laufenden Jahr rund 310 Millionen Franken mehr für Einkäufe im Ausland ausgeben als noch 2010. Die nominellen Umsätze mit Lebensmitteln der Schweizer Detailhändler werden aufgrund des Einkaufstourismus laut BAK Basel rund 0,6 Prozentpunkte tiefer ausfallen.

(cms/sda)

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