Schweizer Löhne 2011 im Schnitt um 1 Prozent gestiegen

Schweizer Angestellte wurden im vergangenen Jahr etwas besser bezahlt. Allerdings fiel der Anstieg der Löhne geringer aus als noch im Vorjahr.

27.04.2012

Die Löhne in der Schweiz sind im vergangenen Jahr im Durchschnitt um ein Prozent gestiegen. Dank der niedrigen Inflation von 0,2 Prozent können sich die Angestellten etwas mehr leisten. Teuerungsbereinigt wuchsen die Löhne leicht um 0,7 Prozent.

Der nominale Lohnanstieg von einem Prozent sei etwas höher als im Vorjahr (+0,8 Prozent), jedoch deutlich geringer als 2008 (+2 Prozent) und 2009 (2,1 Prozent), wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag mitteilte. Die Löhne 2008 und 2009 waren allerdings noch von Salärverhandlungen zu Zeiten des Wirtschaftsbooms geprägt gewesen.

Die nach wie vor spürbaren Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise sowie die schwache Teuerung hätten zu einem moderaten Lohnanstieg im Jahr 2011 geführt, schreibt das BFS weiter. Die Lohnerhöhungen seien im Herbst 2010 vereinbart worden, als man die Teuerung auf 0,6 Prozent geschätzt habe.

Zum Vergleich: Im Rahmen der wichtigsten Gesamtarbeitsverträge (GAV), die rund eine halbe Million Arbeitnehmer abdecken, wurde für 2011 eine effektive Lohnerhöhung von 0,9 Prozent vereinbart.

Damit fiel der Saläranstieg im vergangenen Jahr unterdurchschnittlich aus. Zwischen 2007 und 2011 haben die Nominallöhne laut BFS jährlich im Durchschnitt um 1,5 Prozent und die Reallöhne um 0,8 Prozent zugenommen.

(laf/muv/sda)

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Die Löhne in der Schweiz sind im vergangenen Jahr im Durchschnitt um ein Prozent gestiegen. Dank der niedrigen Inflation von 0,2 Prozent können sich die Angestellten etwas mehr leisten. Teuerungsbereinigt wuchsen die Löhne leicht um 0,7 Prozent.

Der nominale Lohnanstieg von einem Prozent sei etwas höher als im Vorjahr (+0,8 Prozent), jedoch deutlich geringer als 2008 (+2 Prozent) und 2009 (2,1 Prozent), wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag mitteilte. Die Löhne 2008 und 2009 waren allerdings noch von Salärverhandlungen zu Zeiten des Wirtschaftsbooms geprägt gewesen.

Die nach wie vor spürbaren Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise sowie die schwache Teuerung hätten zu einem moderaten Lohnanstieg im Jahr 2011 geführt, schreibt das BFS weiter. Die Lohnerhöhungen seien im Herbst 2010 vereinbart worden, als man die Teuerung auf 0,6 Prozent geschätzt habe.

Zum Vergleich: Im Rahmen der wichtigsten Gesamtarbeitsverträge (GAV), die rund eine halbe Million Arbeitnehmer abdecken, wurde für 2011 eine effektive Lohnerhöhung von 0,9 Prozent vereinbart.

Damit fiel der Saläranstieg im vergangenen Jahr unterdurchschnittlich aus. Zwischen 2007 und 2011 haben die Nominallöhne laut BFS jährlich im Durchschnitt um 1,5 Prozent und die Reallöhne um 0,8 Prozent zugenommen.

(laf/muv/sda)

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