100 Millionen Dollar: Versace-Villa sucht Käufer

Es wäre der Rekordpreis für eine Immobilie in Miami: Weil der aktuelle Besitzer eine Hypothek auf die «Casa Casuarina» nicht bezahlt, will dieser durch den Verkauf der ehemaligen Villa von Gianni Vers

06.01.2013

Die Villa von Gianni Versace in Miami, an deren Eingangstor der italienische Modeschöpfer 1997 erschossen wurde, steht zum Verkauf. Für 100 Millionen Dollar gebe es ein Anwesen mit rund 2000 Quadratmetern, berichtete die «New York Times».

Die «Casa Casuarina» verfüge über einen rund 17 Meter langen Pool, der mit teils goldenem Mosaik gekachelt sei, teure italienische Möbel und ein eigenes Hotel sowie ein Restaurant. Versace hatte die Villa 1992 gekauft und bis zu seinem Tod darin gewohnt.

Im Jahr 2000 hatte ein US-Telekommunikationsunternehmer das Anwesen im Stil eines italienischen Palazzos aus dem 16. Jahrhundert für 19 Millionen Dollar in bar von der Versace-Familie erworben und einige Jahre selbst dort gelebt.

Der Preis, den dieser jetzt verlangt und bereits um 25 Millionen Dollar gesenkt hat, ist nach Angaben der «New York Times» mehr als doppelt so hoch wie der bisherige Rekordpreis für eine Immobilie in Miami.

Einziger Haken: Um die «Casa Casuarini» tobt seit einiger Zeit ein Rechtsstreit, weil eine Hypothek nicht bezahlt worden sein soll. Die Geldgeber versuchen derzeit vor Gericht, das Anwesen pfänden zu lassen.

(vst/sda)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Die Villa von Gianni Versace in Miami, an deren Eingangstor der italienische Modeschöpfer 1997 erschossen wurde, steht zum Verkauf. Für 100 Millionen Dollar gebe es ein Anwesen mit rund 2000 Quadratmetern, berichtete die «New York Times».

Die «Casa Casuarina» verfüge über einen rund 17 Meter langen Pool, der mit teils goldenem Mosaik gekachelt sei, teure italienische Möbel und ein eigenes Hotel sowie ein Restaurant. Versace hatte die Villa 1992 gekauft und bis zu seinem Tod darin gewohnt.

Im Jahr 2000 hatte ein US-Telekommunikationsunternehmer das Anwesen im Stil eines italienischen Palazzos aus dem 16. Jahrhundert für 19 Millionen Dollar in bar von der Versace-Familie erworben und einige Jahre selbst dort gelebt.

Der Preis, den dieser jetzt verlangt und bereits um 25 Millionen Dollar gesenkt hat, ist nach Angaben der «New York Times» mehr als doppelt so hoch wie der bisherige Rekordpreis für eine Immobilie in Miami.

Einziger Haken: Um die «Casa Casuarini» tobt seit einiger Zeit ein Rechtsstreit, weil eine Hypothek nicht bezahlt worden sein soll. Die Geldgeber versuchen derzeit vor Gericht, das Anwesen pfänden zu lassen.

(vst/sda)

Meistgelesen

Deutsche Autobahnen: Privatisierung statt Maut?
Idee

Im Streit um die Pkw-Maut in Deutschland hat der nationale Industriellenverband DIW Privatisierungen von Autobahnen als Alternative vorgeschlagen. Mehr...

30.08.2014
Aviatik

Das Flugmeeting Air14 dauert zehn Tage. Bereits am ersten Wochenende strömten Zehntausende nach Payerne. Das schaffte Probleme. Mehr...

30.08.2014
«Russland ist praktisch im Krieg mit Europa»
Kämpfe

Pro-russische Separatisten erobern im Osten der Ukraine Terrain markant zurück. Gemäss Kiew werden sie von Hunderten russischer Panzer unterstützt. Auch Polen spricht von einer russischen Invasion. Mehr...

30.08.2014
Vor Start des iPhone 6: China bremst Apple aus
Einschnitte

China ist für Apple wichtig, doch wächst dort starke Konkurrenz heran. Nun wollen chinesische Mobilfunkanbieter ausgerechnet kurz vor der Einführung des iPhone 6 wichtige Smartphone-Zuschüsse kürzen. Mehr...

VonGabriel Knupfer
29.08.2014
Apples iPhone 6 – Träume, Gerüchte, Fakten
Smartphone

Über kein anderes Produkt wird weltweit mehr spekuliert als über Apples Kassenschlager. Verfolgen Sie mit unserem Ticker den Countdown bis zur Vorstellung des neuen iPhones. Mehr...

VonVolker Strohm
29.08.2014
Wie Russland heimlich Gold hortet
Staatsschatz

Die russische Notenbank kauft still und leise riesige Mengen Gold auf. Mittlerweile besitzt Moskau den fünftgrössten Goldschatz aller Länder. Experten sehen darin eine geheime Strategie. Mehr...

VonDaniel Eckert («Die Welt»)
29.08.2014
Erwägt Credit Suisse den Kauf von Julius Bär?
Gerücht

Es wäre ein Mega-Deal: Die Credit Suisse soll an der Privatbank interessiert sein. Die Pläne würden aber erst in kleinem Kreis diskutiert. An der Börse schiesst die Bär-Aktie jedenfalls nach oben. Mehr...

29.08.2014

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

Stadler Rail entgeht Grossauftrag in Lettland. Mehr

Zigarren-Villigers grosse Deals mit Castros Kuba. Mehr

Meyer Burger sucht nach Grossaufträgen. Mehr

Grand Casino Baden will nach Berlin expandieren. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...