FCZ: Startverbot für TUI

Der FC Zürich reist nicht mit dem langjährigen Sponsor Tui Suisse ins Trainingslager.

VonUeli Kneubühler
26.01.2013

In Lara in der Türkei wärmen zurzeit 15 Grad die geschundene FCZ-Seele. Bis Ende Januar trimmt sich der Tabellenvorletzte für den Meisterschaftsstart fit. Der Stadtclub startet am 10. Februar in die Rückrunde. Frostig ist es nicht nur auf dem Platz. Die Spieler reisten am 19. Januar nicht mit dem ehemaligen Hauptsponsor TUI Suisse in die Türkei, sondern mit Classic Reisen.

Typisch für Ancillo Canepa: Zu Supportern und Sponsoren pflegt der FCZ-Präsident ein ambivalentes Verhältnis. TUI-­Suisse-Chef Martin Wittwer soll nicht amused gewesen sein, dass ein Konkurrent zum Handkuss gekommen sei, heisst es. Immerhin zahlte der Reisekonzern bis 2012 jährlich eine Million Franken.

TUI-Suisse-Sprecher Roland Schmid hält den Ball flach: «Für das Trainingslager haben wir nicht offeriert. Schliesslich sind wir nicht mehr Sponsor.» Ein FCZ-Sprecher schiebt nach, man habe zu TUI «im Übrigen immer noch ein gutes Verhältnis». Immerhin verblieb TUI im Business Club, einer wichtigen FCZ-Gönnervereinigung. Auch hier zog der TUI-Suisse-Chef den Kürzeren.

Die Supporter reisten zum Freundschaftsspiel gegen Partizan Belgrad erneut mit Classic Reisen an. «Wir waren erst etwas irritiert, dass nicht wir zum Zug gekommen sind. Aber das haben wir sportlich fair geklärt», sagt Schmid. Fair ist auch das Angebot: Im Mannschaftshotel Wow Topkapi Palace 5 ist selbst der Haarschnitt inklusive. 

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema
Stichworte:
FCZ TUI Suisse

In Lara in der Türkei wärmen zurzeit 15 Grad die geschundene FCZ-Seele. Bis Ende Januar trimmt sich der Tabellenvorletzte für den Meisterschaftsstart fit. Der Stadtclub startet am 10. Februar in die Rückrunde. Frostig ist es nicht nur auf dem Platz. Die Spieler reisten am 19. Januar nicht mit dem ehemaligen Hauptsponsor TUI Suisse in die Türkei, sondern mit Classic Reisen.

Typisch für Ancillo Canepa: Zu Supportern und Sponsoren pflegt der FCZ-Präsident ein ambivalentes Verhältnis. TUI-­Suisse-Chef Martin Wittwer soll nicht amused gewesen sein, dass ein Konkurrent zum Handkuss gekommen sei, heisst es. Immerhin zahlte der Reisekonzern bis 2012 jährlich eine Million Franken.

TUI-Suisse-Sprecher Roland Schmid hält den Ball flach: «Für das Trainingslager haben wir nicht offeriert. Schliesslich sind wir nicht mehr Sponsor.» Ein FCZ-Sprecher schiebt nach, man habe zu TUI «im Übrigen immer noch ein gutes Verhältnis». Immerhin verblieb TUI im Business Club, einer wichtigen FCZ-Gönnervereinigung. Auch hier zog der TUI-Suisse-Chef den Kürzeren.

Die Supporter reisten zum Freundschaftsspiel gegen Partizan Belgrad erneut mit Classic Reisen an. «Wir waren erst etwas irritiert, dass nicht wir zum Zug gekommen sind. Aber das haben wir sportlich fair geklärt», sagt Schmid. Fair ist auch das Angebot: Im Mannschaftshotel Wow Topkapi Palace 5 ist selbst der Haarschnitt inklusive. 

Meistgelesen

Neue Nacktfotos von Kim Kardashian und Co.
Leak

In kurzer Zeit hat es zum zweiten Mal einen Hacker-Angriff auf private Fotos von Prominenten gegeben. Am Samstag kursierten auf Twitter neue Nacktbilder von Kim Kardashian und weiteren Promis. Mehr...

21.09.2014
Gefälschte Migros-E-Mails in Umlauf
Phishing

Die Migros warnt vor betrügerischen E-Mails, die in ihrem Namen verschickt werden. In den Nachrichten steckt ein Computervirus. Mehr...

22.09.2014
IS-Miliz ruft zu Anschlägen in Ägypten auf
Terror

Ägypten befindet sich im Wandel. Die instabile Lage hat den Bund dazu bewogen, eine Reisewarnung auszusprechen. Die Lage könnte sich verschärfen, wenn Islamisten dem IS-Aufruf Folge leisten. Mehr...

22.09.2014
Siemens verkauft BSH-Anteile an Bosch
Haushaltsgeräte

Konzernchef Joe Kaeser justiert den Fokus des Münchener Konzerns. Siemens trennt sich vom Geschäft mit Haushaltsgeräten und verkauft seine Anteile am mit Bosch gemeinschaftlich geführten Unternehmen. Mehr...

22.09.2014
Swiss kündigt Gesamtarbeitsvertrag mit Piloten
Streit

Die Swiss-Führung wolle die Arbeitsbedingungen der Airbus-Piloten unterwandern, monierte der Pilotenverband Aeropers. Nun kündigt die Airline den bis 2016 dauernden Gesamtarbeitsvertrag. Mehr...

22.09.2014
UBS muss Milliarden-Kaution hinterlegen
Steuerstreit

Die UBS muss im Steuerstreit in Frankreich über eine Milliarde Franken an Kaution hinterlegen. Ein Gericht in Frankreich hat den Rekurs der Schweizer Bank abgelehnt. Die UBS kündigt Widerstand an. Mehr...

22.09.2014
Alibaba weckt seine Konkurrenz
Markt

Hohe Renditen locken neben Investoren auch Konkurrenten an. Nun erwarten Investoren beachtliche Wachstumszahlen von Alibaba - doch im Heimmarkt wächst der Druck durch die Konkurrenz. Mehr...

22.09.2014

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

UBS gründet vier neue Gesellschaften. Mehr

Sulzer plant Milliardenfusion mit US-Konzern. Mehr

Die besten Startups der Schweiz. Mehr

Taxi-Schreck Uber sucht Rat bei Schweizer Edelberatern. Mehr

«Reiseberater wissen mehr als das Internet». Mehr

 

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...