Hier stimmt das Arbeitsklima noch

Bei den europäischen Vorzeigeunternehmen belegen Microsoft, Impuls und Google unter den beliebtesten Arbeitgebern die obersten drei Ränge in der neusten Great-Place-to-Work-Untersuchung.

VonThomas Pfister
14.07.2009

Die Stimmung im Keller, die Kreativität am Nullpunkt, die Arbeitsfreude in den letzten Zuckungen? Nicht so bei Microsoft, der deutschen Impuls Finanzmanagement und bei Google. Diese drei Firmen belegen in Europa die Top-Plätze unter den beliebtesten Arbeitgebern. Das international tätige Great Place to Work Institute mit seinen Wurzeln in den USA untersucht seit mehr als 25 Jahren jedes Jahr weltweit rund 3500 Unternehmen. Allein in den für die neuste Untersuchung involvierten 16 europäischen Ländern sind es 1350 Firmen, die analysiert wurden.

Beziehunsgweise beruht die Methode von GPTW eben nicht auf Ferndiagnosen aus dem Elfenbeinturm, sondern auf direkter Konfrontation: GPTW befragt die direkt Betroffenen, also die Mitarbeitenden, wie sie die Stimmung und das Arbeitsumfeld bei ihrem Arbeitgeber einschätzen. Von den 1,1 Mio Personen, die bei den befragten Unternehmen angestellt sind, haben in der Folge beachtliche 290000 Personen einen korrekt ausgefüllten und somit auswertbaren Fragebogen zu den fünf sogenannten Dimensionen Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamorientierung eingereicht.

Die Kriterien sind im Prinzip einfach: Ein guter Arbeitgeber ist einer, bei dem die Angestellten ihren Vorgesetzten vertrauen, bei dem sie stolz sind auf das, was sie tun, und wo sie gerne mit den Leuten zusammenarbeiten, die sie umgeben. Aus den 1350 Firmen sind in der Folge die 100 besten herausdestilliert worden, die zusammen etwas mehr als 171000 Menschen beschäftigen, die zu 93% angeben, dass sie «über alles betrachtet, einen grossartigen Arbeitsplatz» hätten. Die 50 Besten der Grossen stehen rechts in der Tabelle.

In der Schweiz wird die Untersuchung zurzeit zum zweiten Mal durchgeführt. In der ersten Auswertung hatten die drei Grossfirmen Google, Cisco, Microsoft am meisten gepunktet (siehe «Handelszeitung» Nr. 16 vom 15. April 2009).

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema
14.07.2009

Die Stimmung im Keller, die Kreativität am Nullpunkt, die Arbeitsfreude in den letzten Zuckungen? Nicht so bei Microsoft, der deutschen Impuls Finanzmanagement und bei Google. Diese drei Firmen belegen in Europa die Top-Plätze unter den beliebtesten Arbeitgebern. Das international tätige Great Place to Work Institute mit seinen Wurzeln in den USA untersucht seit mehr als 25 Jahren jedes Jahr weltweit rund 3500 Unternehmen. Allein in den für die neuste Untersuchung involvierten 16 europäischen Ländern sind es 1350 Firmen, die analysiert wurden.

Beziehunsgweise beruht die Methode von GPTW eben nicht auf Ferndiagnosen aus dem Elfenbeinturm, sondern auf direkter Konfrontation: GPTW befragt die direkt Betroffenen, also die Mitarbeitenden, wie sie die Stimmung und das Arbeitsumfeld bei ihrem Arbeitgeber einschätzen. Von den 1,1 Mio Personen, die bei den befragten Unternehmen angestellt sind, haben in der Folge beachtliche 290000 Personen einen korrekt ausgefüllten und somit auswertbaren Fragebogen zu den fünf sogenannten Dimensionen Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamorientierung eingereicht.

Die Kriterien sind im Prinzip einfach: Ein guter Arbeitgeber ist einer, bei dem die Angestellten ihren Vorgesetzten vertrauen, bei dem sie stolz sind auf das, was sie tun, und wo sie gerne mit den Leuten zusammenarbeiten, die sie umgeben. Aus den 1350 Firmen sind in der Folge die 100 besten herausdestilliert worden, die zusammen etwas mehr als 171000 Menschen beschäftigen, die zu 93% angeben, dass sie «über alles betrachtet, einen grossartigen Arbeitsplatz» hätten. Die 50 Besten der Grossen stehen rechts in der Tabelle.

In der Schweiz wird die Untersuchung zurzeit zum zweiten Mal durchgeführt. In der ersten Auswertung hatten die drei Grossfirmen Google, Cisco, Microsoft am meisten gepunktet (siehe «Handelszeitung» Nr. 16 vom 15. April 2009).

Meistgelesen

USA gegen Putin gegen Opec: Der Kalte Krieg ums Öl
Machtkampf

Rohöl erlebt einen fast beispiellosen Preisverfall. Zwischen den grössten Förderländern tobt ein erbitterter Kampf. Russland vermutet ein Komplott der USA. Doch die werden von der Opec bedrängt. Mehr...

VonDominic Benz
09:33
China will das Geschäft mit dem Gold an sich reissen
Börse

Trotz sinkender Nachfrage im Westen wird der Goldpreis weiterhin in London und New York bestimmt. Dies will China nun ändern. Aber die Chancen stehen nicht besonders gut. Mehr...

VonGabriel Knupfer
20.10.2014
Russland könnte Sanktionen jahrelang ertragen
Widerstandsfähig

Die Währungsreserven von Russland sollen massiv höher sein, als bisher geschätzt wurde. Deswegen könnte das Land jahrelang die westliche Sanktionspolitik ertragen, ohne bankrott zu gehen. Mehr...

19.10.2014
Oberste Zentralbank warnt vor nächster Finanzkrise
Konjunktur

Die lockere Geldpolitik der Notenbanken kann eine neue Finanzkrise zur Folge haben, warnt BIZ-Chefökonom Claudio Borio im Interview. Schlechtes Zeichen: das Übernahmefieber der Grosskonzerne. Mehr...

VonSebastian Jost («Die Welt»)
20.10.2014
Mac OS X 10.10 Yosemite: Alle Neuheiten
Software

Die neue Software von Apple soll die einzelnen Geräte noch stärker miteinander verzahnen. Für die Installation braucht man aber Zeit - und genügend Speicherplatz auf dem Rechner. Mehr...

VonMarc Iseli
19.10.2014
Börsen

Die Kurseinbrüche am Aktienmarkt haben Konjunkturgefahren deutlich gemacht. Die Ängste bleiben. Risikofreudige Anleger setzen dennoch schon jetzt auf die SPI-Aktien mit dem höchsten Rebound-Potenzial. Mehr...

VonGeorg Pröbstl
19.10.2014
Talfahrt

Der immer tiefere Ölpreis bringt viele Förderländer in Schwierigkeiten. Um auf einen ausgeglichenen Haushalt zu kommen, darf ein bestimmter Preis nicht unterschritten werden. Mehr...

09:34

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

Anleger in Panik: Schweizer Börse auf Tauchgang. Mehr

Europarechtler fordert neues Referendum über Bilaterale. Mehr

Deutscher Möbelbauer wird schweizerisch. Mehr

Lanciert Amazon Musikdienst in der Schweiz? Mehr

Hypotheken-Vergabe soll erneut verschärft werden. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...