Queen kann nicht mit Grossbritanniens Superreichen mithalten

Die Reichen in Grossbritannien werden immer reicher. Richtig viel Geld haben dabei weder Blaublütige noch Promis, sondern vor allem Unternehmer. Queen Elizabeth II. schafft es nicht einmal in die Top

29.04.2012

Wenn es um Reichtum geht, ist Queen Elizabeth II. in ihrem eigenen Land nur eine Fussnote. Auf der Liste der 1000 Reichsten Grossbritanniens erreichte die Monarchin mit einem geschätzten Vermögen von 310 Millionen Pfund (gut 450 Millionen Franken) gerade Rang 262.

Damit rutschte sie auf der am Sonntag von der «Sunday Times» veröffentlichten Liste im Vergleich zum Vorjahr um fünf Plätze nach unten - obwohl sie ihr Vermögen um 10 Millionen Pfund steigern konnte.

Deutlich vor ihr liegen einige Prominente, darunter Ex-Beatle Sir Paul McCartney (Rang 124, 665 Millionen Pfund) oder Formel-1-Boss Bernie Ecclestone (Rang 23, 2,5 Milliarden Pfund). Selbst dessen Ex-Frau Slavica, bei der als Geschäftsmodell «Scheidung» angegeben ist, kommt mit 740 Millionen Pfund noch auf Rang 106.

Mittal klar vorne

Richtig viel Geld haben auf der Insel aber weder Blaublütige noch Promis, sondern vor allem Unternehmer: Stahlmagnaten, Ölbosse und Immobilienunternehmer.

Unangefochten auf Platz eins der Liste steht mit einem Vermögen von 12,7 Milliarden Pfund der aus Indien stammende Stahlmagnat Lakshmi Mittal mit seiner Familie. Der 61 Jahre Vorstandschef des Stahlkonzerns Arcelor Mittal liegt auf der weltweiten Forbes-Liste auf Platz 21.

Die Oligarchen Alisher Usmanov und Roman Abromowitsch folgen in Grossbritannien wie im Vorjahr auf den Plätzen zwei und drei. Usmanov, der sein Geld mit Bergbau und Finanzgeschäften verdient, kommt auf 12,3 Milliarden Pfund. Abromowitsch, der Eigner des FC Chelsea hat 9,5 Milliarden Pfund auf der hohen Kante.

Reiche immer reicher

Nach Berechnungen der «Sunday Times» ballt sich auf die 1000 reichsten Menschen in Grossbritannien ein Vermögen von 414 Milliarden Pfund - mehr als je zuvor. «Die Reichsten werden immer reicher», schrieb die Zeitung.

Grossbritannien steckt in einer tiefen Wirtschafts- und Finanzkrise, auf die Regierung mit erheblichen Kürzungen etwa im Sozialbereich reagierte.

(tno/sda)

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Wenn es um Reichtum geht, ist Queen Elizabeth II. in ihrem eigenen Land nur eine Fussnote. Auf der Liste der 1000 Reichsten Grossbritanniens erreichte die Monarchin mit einem geschätzten Vermögen von 310 Millionen Pfund (gut 450 Millionen Franken) gerade Rang 262.

Damit rutschte sie auf der am Sonntag von der «Sunday Times» veröffentlichten Liste im Vergleich zum Vorjahr um fünf Plätze nach unten - obwohl sie ihr Vermögen um 10 Millionen Pfund steigern konnte.

Deutlich vor ihr liegen einige Prominente, darunter Ex-Beatle Sir Paul McCartney (Rang 124, 665 Millionen Pfund) oder Formel-1-Boss Bernie Ecclestone (Rang 23, 2,5 Milliarden Pfund). Selbst dessen Ex-Frau Slavica, bei der als Geschäftsmodell «Scheidung» angegeben ist, kommt mit 740 Millionen Pfund noch auf Rang 106.

Mittal klar vorne

Richtig viel Geld haben auf der Insel aber weder Blaublütige noch Promis, sondern vor allem Unternehmer: Stahlmagnaten, Ölbosse und Immobilienunternehmer.

Unangefochten auf Platz eins der Liste steht mit einem Vermögen von 12,7 Milliarden Pfund der aus Indien stammende Stahlmagnat Lakshmi Mittal mit seiner Familie. Der 61 Jahre Vorstandschef des Stahlkonzerns Arcelor Mittal liegt auf der weltweiten Forbes-Liste auf Platz 21.

Die Oligarchen Alisher Usmanov und Roman Abromowitsch folgen in Grossbritannien wie im Vorjahr auf den Plätzen zwei und drei. Usmanov, der sein Geld mit Bergbau und Finanzgeschäften verdient, kommt auf 12,3 Milliarden Pfund. Abromowitsch, der Eigner des FC Chelsea hat 9,5 Milliarden Pfund auf der hohen Kante.

Reiche immer reicher

Nach Berechnungen der «Sunday Times» ballt sich auf die 1000 reichsten Menschen in Grossbritannien ein Vermögen von 414 Milliarden Pfund - mehr als je zuvor. «Die Reichsten werden immer reicher», schrieb die Zeitung.

Grossbritannien steckt in einer tiefen Wirtschafts- und Finanzkrise, auf die Regierung mit erheblichen Kürzungen etwa im Sozialbereich reagierte.

(tno/sda)

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