Grüne: Zwei Frauen neu an der Spitze

Die Delegierten der Grünen haben in Genf-Carouge Adèle Thorens und Regula Rytz für zwei Jahre zu ihren Co-Präsidentinnen gewählt. Thorens wurde mit 183 und Rytz mit 127 Stimmen gewählt. Die beiden Fra

21.04.2012

Die am Samstag als einzige Kandidatin aus der Romandie zur Co-Präsidentin der Grünen Partei Schweiz gewählte Waadtländerin Adèle Thorens gilt als konsensorientierte, pragmatische Politikerin. Die 41-jährige Nationalrätin verkörpert damit eine neue Generation bei den Grünen.

Thorens erklomm die politische Karriereleiter mit grossen Schritten: Die Politikerin schaffte 2007 den Sprung vom Lausanner Stadtparlament (2002-2007) direkt ins nationale Parlament.

Thorens, die an der Universität Lausanne Philosophie, Geschichte und politische Wissenschaften studierte, arbeitete nach dem Studium unter anderem bei der Natur- und Umweltschutzorganisation WWF - zuletzt als Direktorin ad interim des Westschweizer WWF-Sitzes.

Die Politikerin, Erwachsenenbildnerin und Beraterin stammt aus einer Industriellen-Familie aus Sainte-Croix VD. Besitzer von Vinyl-Schallplatten dürften den Namen Thorens noch kennen: Die Familie produzierte Plattenspieler.

In Bern ein sicherer Wert

Die Bernerin Regula Rytz gilt im rot-grünen Lager als verlässliche Kämpferin für ökologische, feministische und gewerkschaftliche Anliegen. Bürgerliche Politiker loben sie für ihre unkomplizierte Dialogfähigkeit.

Die 50-Jährige gilt in Bern längst als sicherer Wert. 2004 wurde sie mit einem Zufallsvorsprung in die Berner Stadtregierung gewählt, 2008 bestätigte sie das Volk mit dem besten aller Resultate im Amt: Sie schlug sogar den Stadtpräsidenten.

Nach zwei Legislaturperioden in der Stadtberner Exekutive verzichtet Rytz Ende 2012 auf eine erneute Kandidatur für den Gemeinderat und konzentriert sich künftig auf ihr Mandat als Nationalrätin. Ein Doppelmandat kam für sie anders als etwa für den Stadtpräsidenten nicht in Frage.

(vst)

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Die am Samstag als einzige Kandidatin aus der Romandie zur Co-Präsidentin der Grünen Partei Schweiz gewählte Waadtländerin Adèle Thorens gilt als konsensorientierte, pragmatische Politikerin. Die 41-jährige Nationalrätin verkörpert damit eine neue Generation bei den Grünen.

Thorens erklomm die politische Karriereleiter mit grossen Schritten: Die Politikerin schaffte 2007 den Sprung vom Lausanner Stadtparlament (2002-2007) direkt ins nationale Parlament.

Thorens, die an der Universität Lausanne Philosophie, Geschichte und politische Wissenschaften studierte, arbeitete nach dem Studium unter anderem bei der Natur- und Umweltschutzorganisation WWF - zuletzt als Direktorin ad interim des Westschweizer WWF-Sitzes.

Die Politikerin, Erwachsenenbildnerin und Beraterin stammt aus einer Industriellen-Familie aus Sainte-Croix VD. Besitzer von Vinyl-Schallplatten dürften den Namen Thorens noch kennen: Die Familie produzierte Plattenspieler.

In Bern ein sicherer Wert

Die Bernerin Regula Rytz gilt im rot-grünen Lager als verlässliche Kämpferin für ökologische, feministische und gewerkschaftliche Anliegen. Bürgerliche Politiker loben sie für ihre unkomplizierte Dialogfähigkeit.

Die 50-Jährige gilt in Bern längst als sicherer Wert. 2004 wurde sie mit einem Zufallsvorsprung in die Berner Stadtregierung gewählt, 2008 bestätigte sie das Volk mit dem besten aller Resultate im Amt: Sie schlug sogar den Stadtpräsidenten.

Nach zwei Legislaturperioden in der Stadtberner Exekutive verzichtet Rytz Ende 2012 auf eine erneute Kandidatur für den Gemeinderat und konzentriert sich künftig auf ihr Mandat als Nationalrätin. Ein Doppelmandat kam für sie anders als etwa für den Stadtpräsidenten nicht in Frage.

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