Russland will US-Kandidaten für Weltbank-Spitze unterstützen

Am Montag will die Weltbank ihren neuen Präsidenten benennen. Russland schlägt sich dabei auf die Seite der USA.

13.04.2012

Russland will den US-amerikanischen Kandidaten für den Vorsitz der Weltbank, Jim Yong Kim, unterstützen. Das kündigte Finanzminister Anton Siluanow laut der Nachrichtenagentur Interfax an. Nach einem Treffen mit Kim lobte Siluanow die «professionellen Qualitäten, Erfahrung und Kenntnisse» des Amerikaners.

Derweil zog der frühere kolumbianische Finanzminister José Antonio Ocampo seine Bewerbung offenbar zurück. Kolumbianische Medien berichteten am Freitag unter Berufung auf eine Mitteilung Ocampos, dieser halte seine Kandidatur nicht weiter aufrecht. Die Wahl orientiere sich «nicht an den Verdiensten der Kandidaten», sondern sei «eine politische Übung», zitierten sie aus Ocampos Erklärung.

Zuvor hatte Brasiliens Finanzminister Guido Mantega erklärt, die BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, China und Indien) wollten sich gemeinsam auf einen Kandidaten für die Präsidentschaft der Weltbank festlegen, den sie unterstützen wollen.

Die Weltbank will nach Angaben aus Weltbankkreisen am Montag ihren neuen Präsidenten benennen. Neben Kim bewirbt sich auch Nigerias Finanzministerin Ngozi Okonjo-Iweala um den Posten. Kim ist allerdings haushoher Favorit für die Nachfolge von Robert Zoellick. Seit Gründung der Weltbank nach dem Zweiten Weltkrieg kamen alle Vorsitzende aus den USA.

(laf/sda)

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Russland will den US-amerikanischen Kandidaten für den Vorsitz der Weltbank, Jim Yong Kim, unterstützen. Das kündigte Finanzminister Anton Siluanow laut der Nachrichtenagentur Interfax an. Nach einem Treffen mit Kim lobte Siluanow die «professionellen Qualitäten, Erfahrung und Kenntnisse» des Amerikaners.

Derweil zog der frühere kolumbianische Finanzminister José Antonio Ocampo seine Bewerbung offenbar zurück. Kolumbianische Medien berichteten am Freitag unter Berufung auf eine Mitteilung Ocampos, dieser halte seine Kandidatur nicht weiter aufrecht. Die Wahl orientiere sich «nicht an den Verdiensten der Kandidaten», sondern sei «eine politische Übung», zitierten sie aus Ocampos Erklärung.

Zuvor hatte Brasiliens Finanzminister Guido Mantega erklärt, die BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, China und Indien) wollten sich gemeinsam auf einen Kandidaten für die Präsidentschaft der Weltbank festlegen, den sie unterstützen wollen.

Die Weltbank will nach Angaben aus Weltbankkreisen am Montag ihren neuen Präsidenten benennen. Neben Kim bewirbt sich auch Nigerias Finanzministerin Ngozi Okonjo-Iweala um den Posten. Kim ist allerdings haushoher Favorit für die Nachfolge von Robert Zoellick. Seit Gründung der Weltbank nach dem Zweiten Weltkrieg kamen alle Vorsitzende aus den USA.

(laf/sda)

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