Strauss-Kahn: Sexpartys statt Präsidentenamt

Er galt als grosser Favorit der französischen Sozialisten: Dominique Strauss-Kahn. Eine Reihe von Sexskandalen hat den ehemaligen IWF-Chef politisch zu Fall gebracht. «DSK» gab seine Stimme in Paris

22.04.2012

Der einstige Hoffnungsträger der Sozialisten, Dominique Strauss-Kahn, hat am Sonntag seine Stimme für die Präsidentschaftswahl abgegeben. Diese hätte er ohne eine Reihe von Sex-Skandalen selbst gewinnen können.

Strauss-Kahn erschien dennoch lächelnd und entspannt wirkend in einem Wahllokal in Sarcelles nördlich von Paris. Fotografen umlagerten den 62-Jährigen, der aber keinen Kommentar abgab. Strauss-Kahn war in Begleitung seines Vertrauten François Pupponi, des stellvertretenden Bürgermeisters von Sarcelles.

Strauss-Kahn hatte als sicherer Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur der Sozialisten gegolten, als er wegen mehrerer Sex-Skandale in die Schlagzeilen geriet. Sein Amt als Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) legte er vor knapp einem Jahr nieder, als ihn ein Zimmermädchen in New York der Vergewaltigung beschuldigte. Die Justiz in seiner Heimat wirft ihm «organisierte Zuhälterei» vor.

Die vor den Skandalen sichere Präsidentschaftskandidatur der Sozialisten musste «DSK» daher François Hollande überlassen. Der lange Zeit als äusserst blass geltende Hollande gilt nun als Favorit im Rennen gegen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy.

(vst/sda)

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Der einstige Hoffnungsträger der Sozialisten, Dominique Strauss-Kahn, hat am Sonntag seine Stimme für die Präsidentschaftswahl abgegeben. Diese hätte er ohne eine Reihe von Sex-Skandalen selbst gewinnen können.

Strauss-Kahn erschien dennoch lächelnd und entspannt wirkend in einem Wahllokal in Sarcelles nördlich von Paris. Fotografen umlagerten den 62-Jährigen, der aber keinen Kommentar abgab. Strauss-Kahn war in Begleitung seines Vertrauten François Pupponi, des stellvertretenden Bürgermeisters von Sarcelles.

Strauss-Kahn hatte als sicherer Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur der Sozialisten gegolten, als er wegen mehrerer Sex-Skandale in die Schlagzeilen geriet. Sein Amt als Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) legte er vor knapp einem Jahr nieder, als ihn ein Zimmermädchen in New York der Vergewaltigung beschuldigte. Die Justiz in seiner Heimat wirft ihm «organisierte Zuhälterei» vor.

Die vor den Skandalen sichere Präsidentschaftskandidatur der Sozialisten musste «DSK» daher François Hollande überlassen. Der lange Zeit als äusserst blass geltende Hollande gilt nun als Favorit im Rennen gegen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy.

(vst/sda)

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