100 Millionen: Richemont investiert in Ausbildung

Richemont steckt im grossen Stil Geld in einen Campus für Uhrmacher nahe Genf. Entstehen sollen ein Ausbildungszentrum und 400 neue Arbeitsplätze.

23.04.2012

Der Luxusgüterkonzern Richemont investiert rund 100 Millionen Franken in einen Campus für Uhrmacher in Meyrin bei Genf. Nach der Eröffnung im Jahr 2014 sollen dort bis 2020 über 900 Personen beschäftigt sein.

Der «Campus Genevois de Haute Horlogerie» entstehe in Zusammenarbeit mit den Kantonsbehörden, teilte Richemont mit. Hintergrund seien Sorgen um die Ausbildung von Uhrmachern angesichts des starken Nachfragewachstums.

Neben einem Ausbildungszentrum sollen auf dem 30'000 Quadratmeter umfassenden Gelände in verschiedenen Gebäuden eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung, der Sitz der Uhrenmanufaktur Roger Dubuis, die Entwicklungsabteilung von Van Cleef & Arpels sowie Produktionswerke von Vacheron Constantin und der «Manufacture Stern, Genève 1898» angesiedelt werden.

Zusätzlich zu 500 bestehenden Stellen sollen mittelfristig 400 weitere Mitarbeitende angestellt werden, wie der stellvertretende Generaldirektor von Richemont, Richard Lepeu, erklärte.

Richemont ist in blendender Verfassung, insbesondere dank eines starken Nachfrageanstiegs aus Asien. Im ersten Semester 2011/12 war der Gewinn um 10 Prozent auf 709 Millionen Euro gestiegen. Der Umsatz kletterte um 29 Prozent auf 4,21 Milliarden Euro.

(tno/chb/sda)

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Der Luxusgüterkonzern Richemont investiert rund 100 Millionen Franken in einen Campus für Uhrmacher in Meyrin bei Genf. Nach der Eröffnung im Jahr 2014 sollen dort bis 2020 über 900 Personen beschäftigt sein.

Der «Campus Genevois de Haute Horlogerie» entstehe in Zusammenarbeit mit den Kantonsbehörden, teilte Richemont mit. Hintergrund seien Sorgen um die Ausbildung von Uhrmachern angesichts des starken Nachfragewachstums.

Neben einem Ausbildungszentrum sollen auf dem 30'000 Quadratmeter umfassenden Gelände in verschiedenen Gebäuden eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung, der Sitz der Uhrenmanufaktur Roger Dubuis, die Entwicklungsabteilung von Van Cleef & Arpels sowie Produktionswerke von Vacheron Constantin und der «Manufacture Stern, Genève 1898» angesiedelt werden.

Zusätzlich zu 500 bestehenden Stellen sollen mittelfristig 400 weitere Mitarbeitende angestellt werden, wie der stellvertretende Generaldirektor von Richemont, Richard Lepeu, erklärte.

Richemont ist in blendender Verfassung, insbesondere dank eines starken Nachfrageanstiegs aus Asien. Im ersten Semester 2011/12 war der Gewinn um 10 Prozent auf 709 Millionen Euro gestiegen. Der Umsatz kletterte um 29 Prozent auf 4,21 Milliarden Euro.

(tno/chb/sda)

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