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340-Millionenbusse droht: USA zielen auf Deutsche Börse

Die Deutsche Börse-Tochter Clearstream strebt einen Vergleich mit den US-Behörden wegen möglicher Verstösse gegen Handelssanktionen mit dem Iran an.

09.01.2013

Die US-Behörden nehmen die Deutsche Börse wegen Geschäften mit iranischen Kunden ins Visier. Die Exportkontrollbehörde OFAC gehe dem Verdacht nach, dass die Börsen-Tochter Clearstream 2008 gegen Handelssanktionen gegen den Iran verstossen habe, teilte der Konzern mit.

Die Behörde erwäge, deshalb eine Geldbusse von rund 340 Millionen Dollar zu verhängen. Die Tochter Clearstream, die Wertpapiere und Sicherheiten für Banken und andere Investoren verwaltet, ist jedoch von ihrer Unschuld überzeugt und nimmt nun Vergleichsverhandlungen mit der OFAC auf.

Die amerikanischen Behörden ermitteln seit Jahren gegen viele internationale Finanzkonzerne wegen des Verdachts, US-Sanktionen gegen Länder wie den Iran oder Syrien gebrochen zu haben. Auch die Deutsche Bank, die Commerzbank und die UniCredit-Tochter HypoVereinsbank stehen im Visier der Ermittler.

Für Schlagzeilen hat zuletzt vor allem die Auseinandersetzung der Ermittler mit der britischen Bank Standard Chartered gesorgt, die sich Mitte Dezember mit den US-Behörden auf einen Vergleich einigte und insgesamt 667 Millionen Dollar zahlte.

(chb/sda)

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Die Behörde erwäge, deshalb eine Geldbusse von rund 340 Millionen Dollar zu verhängen. Die Tochter Clearstream, die Wertpapiere und Sicherheiten für Banken und andere Investoren verwaltet, ist jedoch von ihrer Unschuld überzeugt und nimmt nun Vergleichsverhandlungen mit der OFAC auf.

Die amerikanischen Behörden ermitteln seit Jahren gegen viele internationale Finanzkonzerne wegen des Verdachts, US-Sanktionen gegen Länder wie den Iran oder Syrien gebrochen zu haben. Auch die Deutsche Bank, die Commerzbank und die UniCredit-Tochter HypoVereinsbank stehen im Visier der Ermittler.

Für Schlagzeilen hat zuletzt vor allem die Auseinandersetzung der Ermittler mit der britischen Bank Standard Chartered gesorgt, die sich Mitte Dezember mit den US-Behörden auf einen Vergleich einigte und insgesamt 667 Millionen Dollar zahlte.

(chb/sda)

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