Axa Winterthur kann Geschäftsvolumen leicht erhöhen

Axa Winterthur ist im Bereich der Lebensversicherung gewachsen. Dies wirkte sich positiv auf den Geschäftsverlauf des Schweizer Versicherers aus.

25.10.2012

Der Versicherer Axa Winterthur hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres das Geschäftsvolumen um 1,1 Prozent auf 10,03 Milliarden Franken gesteigert.

In der Lebensversicherung wuchs das Volumen um ebenfalls 1,1 Prozent auf 6,89 Milliarden Franken, die Bruttoprämien im Schadenversicherungsgeschäft erhöhten sich um 1,3 Prozent auf 3,15 Milliarden, wie die Schweizer Tochter des französischen Axa-Konzerns mitteilt.

Das Wachstum in der Lebensparte wird weiterhin mehrheitlich aus dem Geschäft mit der 2. Säule, dem Kollektivlebengeschäft, getragen. Dort stiegen die Bruttoprämien um 1,5 Prozent auf 5,99 Milliarden Franken, während jedoch das Neugeschäft in diesem Bereich gegenüber dem Rekordjahr 2011 um 13,9 Prozent auf 284 Millionen Franken zurückging.

In Anbetracht des schwierigen Marktumfeldes liege das Neugeschäft auch so weiterhin auf einem guten Niveau und zudem über einem durchschnittlichen Jahr, wird CEO Philippe Egger zitiert. Im Geschäft mit Privatpersonen, dem Einzellebengeschäft, ging das Volumen um 1,6 Prozent auf 897 Millionen Franken zurück. Dagegen erhöhte sich hier das Neugeschäft weiter um 1,4 Prozent auf 88 Millionen. Grund dafür seien die Produkte Protect Invest und Protect Plan, die dank Kapitalschutz mit Renditepotenzial, einer jährlichen Gewinnabsicherung und einer hohen Flexibilität, den Kundenbedürfnissen entsprächen.

In der Schadenversicherung sei das Wachstum in einem kompetitiven und bereits stark gesättigten Markt erzielt worden, so die Mitteilung. Einer der Treiber für das Wachstum seien die zunehmenden Online-Abschlüsse über den Internetauftritt AXA.ch.

(muv/tke/awp)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema
Stichworte:
Axa Versicherung

Der Versicherer Axa Winterthur hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres das Geschäftsvolumen um 1,1 Prozent auf 10,03 Milliarden Franken gesteigert.

In der Lebensversicherung wuchs das Volumen um ebenfalls 1,1 Prozent auf 6,89 Milliarden Franken, die Bruttoprämien im Schadenversicherungsgeschäft erhöhten sich um 1,3 Prozent auf 3,15 Milliarden, wie die Schweizer Tochter des französischen Axa-Konzerns mitteilt.

Das Wachstum in der Lebensparte wird weiterhin mehrheitlich aus dem Geschäft mit der 2. Säule, dem Kollektivlebengeschäft, getragen. Dort stiegen die Bruttoprämien um 1,5 Prozent auf 5,99 Milliarden Franken, während jedoch das Neugeschäft in diesem Bereich gegenüber dem Rekordjahr 2011 um 13,9 Prozent auf 284 Millionen Franken zurückging.

In Anbetracht des schwierigen Marktumfeldes liege das Neugeschäft auch so weiterhin auf einem guten Niveau und zudem über einem durchschnittlichen Jahr, wird CEO Philippe Egger zitiert. Im Geschäft mit Privatpersonen, dem Einzellebengeschäft, ging das Volumen um 1,6 Prozent auf 897 Millionen Franken zurück. Dagegen erhöhte sich hier das Neugeschäft weiter um 1,4 Prozent auf 88 Millionen. Grund dafür seien die Produkte Protect Invest und Protect Plan, die dank Kapitalschutz mit Renditepotenzial, einer jährlichen Gewinnabsicherung und einer hohen Flexibilität, den Kundenbedürfnissen entsprächen.

In der Schadenversicherung sei das Wachstum in einem kompetitiven und bereits stark gesättigten Markt erzielt worden, so die Mitteilung. Einer der Treiber für das Wachstum seien die zunehmenden Online-Abschlüsse über den Internetauftritt AXA.ch.

(muv/tke/awp)

Meistgelesen

McDonald’s will seine Menüs überarbeiten
Fast Food

Viele Burgerfans kehren der weltgrössten Imbisskette McDonald's den Rücken. Billig-Konkurrenz in den USA, ein Gammelfleisch-Skandal in China und Schliessungen in Russland bedrängen den Konzern. Mehr...

21.10.2014
USA gegen Putin gegen Opec: Der Kalte Krieg ums Öl
Machtkampf

Rohöl erlebt einen fast beispiellosen Preisverfall. Zwischen den grössten Förderländern tobt ein erbitterter Kampf. Russland vermutet ein Komplott der USA. Doch die werden von der Opec bedrängt. Mehr...

VonDominic Benz
21.10.2014
EZB riskiert Milliarden für einen Weg aus der Krise
Geldpolitik

Die EZB will angeblich Firmenanleihen kaufen. Es handelt sich dabei um ein wenig erprobtes Mittel der Geldpolitik, das als letzter Schritt vor dem grossangelegten Kauf von Staatsanleihen gilt. Mehr...

21.10.2014
China will das Geschäft mit dem Gold an sich reissen
Börse

Trotz sinkender Nachfrage im Westen wird der Goldpreis weiterhin in London und New York bestimmt. Dies will China nun ändern. Aber die Chancen stehen nicht besonders gut. Mehr...

VonGabriel Knupfer
20.10.2014
Die Schweizer sind reicher denn je
Einkommen

Rund 170'000 Franken hat ein Berufstätiger in der Schweiz 2013 im Schnitt an Löhnen erhalten, zeigt eine Analyse des Gewerkschaftsbundes SGB. Vor allem die Grossverdiener profitieren davon. Mehr...

21.10.2014
Stresstest: Europa eifert Amerika nach
Vorbild

Die amerikanischen Banken erholten sich schnell nach der Krise. Mit dem härteren Stresstest eifert Europa den USA nach und hofft, dass Anleger auch den hiesigen Banken wieder vertrauen. Mehr...

21.10.2014
Handel als Türöffner für Friedensgespräche
Vermittler

Das Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und Russland ist auf Eis gelegt. Der Dachverband des Schweizerischen Handels zeigt sich enttäuscht - aber überzeugt, dass Handel zu Frieden führen könnte. Mehr...

21.10.2014

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

Anleger in Panik: Schweizer Börse auf Tauchgang. Mehr

Europarechtler fordert neues Referendum über Bilaterale. Mehr

Deutscher Möbelbauer wird schweizerisch. Mehr

Lanciert Amazon Musikdienst in der Schweiz? Mehr

Hypotheken-Vergabe soll erneut verschärft werden. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...