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Bucher-Aktie nach Umsatzzahlen gesucht

Der Verkauf von Landmaschinen beflügelte den Umsatz des Maschinen- und Fahrzeugbauers Bucher Industries. Analysten nennen die Zahlen «solid», die Aktie steigt.

31.01.2013

Der Maschinen- und Fahrzeugbauer Bucher Industries hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 11,7 Prozent auf 2,61 Milliarden Franken gesteigert. Positiv entwickelte sich insbesondere der Absatz in der wichtigsten Sparte mit spezialisierten Landmaschinen.

In diesem Geschäftsbereich verzeichnete Bucher Industries ein Umsatzwachstum von 19,1 Prozent auf 1,22 Milliarden Franken, wie das Unternehmen mitteilte. Die Verkäufe von Landmaschinen seien von der Zunahme der landwirtschaftlichen Einkommen getrieben worden.

Beim Auftragseingang musste Bucher Industries im Jahr 2012 einen Rückgang von 3,8 Prozent hinnehmen. Der Auftragsbestand lag per Ende Jahr um 13,8 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Das Unternehmen begründet dies mit einmaligen Grossaufträgen im Jahr 2011.

Aktie mit Aufwärtspotenzial

Die Bucher-Aktie notiert um 9.45 Uhr um 1,2 Prozent fester. Der Gesamtmarkt gemessen am Swiss Performance Index (SPI) stand unterdessen leicht im Minus.

Die Analysten der Credit Suisse sehen ihre Prognosen bei Umsatz und Auftragseingang übertroffen und wertet die Zahlen insgesamt als solide. Das Papier erscheine nicht teuer und biete Aufwärtspotenzial, schreibt die Bank weiter.

Auch laut ZKB erfüllt der Auftragseingang organisch und in Landeswährungen die Erwartungen, der Umsatz liege darüber. Insgesamt seien der solide Umsatz und die positive Gewinnguidance leicht positiv zu werten, schreibt die Bank. Die ZKB werde die Gewinnschätzungen aufgrund des höheren Umsatzes und der in Aussicht gestellten höheren Profitabilität für 2013 leicht erhöhen. Die Aktien werden mit «Marktgewichten» bewertet.

Gewinnzahlen im März

Während Grossaufträge 2012 für einen Umsatzanstieg sorgten, leide nun wie erwartet der Auftragseingang aufgrund des Fehlens solcher Grossaufträge, schreibt Notenstein. Die Präzisierung der Gewinnzahlen sollte von den Investoren positiv aufgenommen werden und die Anleger dürften auf eine leicht höhere Dividendenausschüttung hoffen.

Beim Reingewinn prognostiziert Bucher Industries ein Plus im zweistelligen Prozentbereich. Das detaillierte Jahresergebnis wird das Unternehmen am 14. März vorlegen.

(vst/tno/aho/sda)

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Der Maschinen- und Fahrzeugbauer Bucher Industries hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 11,7 Prozent auf 2,61 Milliarden Franken gesteigert. Positiv entwickelte sich insbesondere der Absatz in der wichtigsten Sparte mit spezialisierten Landmaschinen.

In diesem Geschäftsbereich verzeichnete Bucher Industries ein Umsatzwachstum von 19,1 Prozent auf 1,22 Milliarden Franken, wie das Unternehmen mitteilte. Die Verkäufe von Landmaschinen seien von der Zunahme der landwirtschaftlichen Einkommen getrieben worden.

Beim Auftragseingang musste Bucher Industries im Jahr 2012 einen Rückgang von 3,8 Prozent hinnehmen. Der Auftragsbestand lag per Ende Jahr um 13,8 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Das Unternehmen begründet dies mit einmaligen Grossaufträgen im Jahr 2011.

Aktie mit Aufwärtspotenzial

Die Bucher-Aktie notiert um 9.45 Uhr um 1,2 Prozent fester. Der Gesamtmarkt gemessen am Swiss Performance Index (SPI) stand unterdessen leicht im Minus.

Die Analysten der Credit Suisse sehen ihre Prognosen bei Umsatz und Auftragseingang übertroffen und wertet die Zahlen insgesamt als solide. Das Papier erscheine nicht teuer und biete Aufwärtspotenzial, schreibt die Bank weiter.

Auch laut ZKB erfüllt der Auftragseingang organisch und in Landeswährungen die Erwartungen, der Umsatz liege darüber. Insgesamt seien der solide Umsatz und die positive Gewinnguidance leicht positiv zu werten, schreibt die Bank. Die ZKB werde die Gewinnschätzungen aufgrund des höheren Umsatzes und der in Aussicht gestellten höheren Profitabilität für 2013 leicht erhöhen. Die Aktien werden mit «Marktgewichten» bewertet.

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Während Grossaufträge 2012 für einen Umsatzanstieg sorgten, leide nun wie erwartet der Auftragseingang aufgrund des Fehlens solcher Grossaufträge, schreibt Notenstein. Die Präzisierung der Gewinnzahlen sollte von den Investoren positiv aufgenommen werden und die Anleger dürften auf eine leicht höhere Dividendenausschüttung hoffen.

Beim Reingewinn prognostiziert Bucher Industries ein Plus im zweistelligen Prozentbereich. Das detaillierte Jahresergebnis wird das Unternehmen am 14. März vorlegen.

(vst/tno/aho/sda)

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