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Chrome für Android: Google lässt Schweizer warten

Googles Internet-Browser Chrome gibt es jetzt auch für das Mobile-Betriebssystem Android - allerdings noch nicht in der Schweiz. In wenigen Tagen könnte sich das ändern.

07.02.2012

Google bringt seinen Browser Chrome jetzt auch auf Smartphones und Tablet-Computer mit dem Android-Betriebssystem. Seit Dienstagabend können Nutzer etwa in Deutschland oder den USA eine Beta-Version zusätzlich zum bisherigen Android-Browser herunterladen.

Anders in der Schweiz. So kommentiert etwa der Nutzer «Rast» auf der deutschen Website «Caschys Blog»: «Wenn sie es in Deutschland hinkriegen, warum dann nicht in der Schweiz? Bei solchen sachen nervt Google leider.»

Auf Anfrage von «Handelszeitung Online» teilte Google mit: «Chrome für Android wird sehr bald auch in der Schweiz verfügbar sein.» Ein präzises Datum gebe es zurzeit zwar noch nicht. Allerdings sei es durchaus möglich, dass es schon in den nächsten Tagen soweit sei. «Da es ein Beta-Launch ist, bringen wir ihn in mehreren Schüben heraus», heisst es weiter. «Wenn er kommt, wird er in Französisch und Deutsch verfügbar sein», so Google über den Browser.

Neben Deutschland und den USA ist Chrome für Android auch schon in Kanada, Grossbritannien, Frankreich, Spanien, Australien, Japan, Korea, Mexiko, Argentinien und Brasilien erhältlich.

Ice Cream Sandwich als Voraussetzung

Allerdings gibt es eine weiter Einschränkung: Es gibt die Beta-Version nur für Nutzer der neuesten Android-Version 4.0 Ice Cream Sandwich. Und die machen bisher nur einen sehr geringen Anteil der Android-Kunden aus.

Google betont in einer Ankündigung vor allem die Geschwindigkeit und den Komfort, den Chrome für Android bieten soll. So könnten bei Google angemeldete Nutzer nahtlos zwischen verschiedenen Geräten wechseln. Auch werden die Lesezeichen synchronisiert und Chrome merkt sich häufig benutzte Seiten und schlägt sie vor.

Browser sind Programme zum Navigieren im Web. Googles 2008 gestartete Chrome-Software ist inzwischen zur Konkurrenz für Microsofts Internet Explorer und den von einer Programmierergemeinschaft entwickelten Firefox geworden.

Inmitten der zunehmenden Rivalität um Nutzerdaten mit neuen Konkurrenten wie Facebook oder Twitter wird Chrome für Google zu einem noch wichtigeren Standbein.

(tno/sda)

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Google bringt seinen Browser Chrome jetzt auch auf Smartphones und Tablet-Computer mit dem Android-Betriebssystem. Seit Dienstagabend können Nutzer etwa in Deutschland oder den USA eine Beta-Version zusätzlich zum bisherigen Android-Browser herunterladen.

Anders in der Schweiz. So kommentiert etwa der Nutzer «Rast» auf der deutschen Website «Caschys Blog»: «Wenn sie es in Deutschland hinkriegen, warum dann nicht in der Schweiz? Bei solchen sachen nervt Google leider.»

Auf Anfrage von «Handelszeitung Online» teilte Google mit: «Chrome für Android wird sehr bald auch in der Schweiz verfügbar sein.» Ein präzises Datum gebe es zurzeit zwar noch nicht. Allerdings sei es durchaus möglich, dass es schon in den nächsten Tagen soweit sei. «Da es ein Beta-Launch ist, bringen wir ihn in mehreren Schüben heraus», heisst es weiter. «Wenn er kommt, wird er in Französisch und Deutsch verfügbar sein», so Google über den Browser.

Neben Deutschland und den USA ist Chrome für Android auch schon in Kanada, Grossbritannien, Frankreich, Spanien, Australien, Japan, Korea, Mexiko, Argentinien und Brasilien erhältlich.

Ice Cream Sandwich als Voraussetzung

Allerdings gibt es eine weiter Einschränkung: Es gibt die Beta-Version nur für Nutzer der neuesten Android-Version 4.0 Ice Cream Sandwich. Und die machen bisher nur einen sehr geringen Anteil der Android-Kunden aus.

Google betont in einer Ankündigung vor allem die Geschwindigkeit und den Komfort, den Chrome für Android bieten soll. So könnten bei Google angemeldete Nutzer nahtlos zwischen verschiedenen Geräten wechseln. Auch werden die Lesezeichen synchronisiert und Chrome merkt sich häufig benutzte Seiten und schlägt sie vor.

Browser sind Programme zum Navigieren im Web. Googles 2008 gestartete Chrome-Software ist inzwischen zur Konkurrenz für Microsofts Internet Explorer und den von einer Programmierergemeinschaft entwickelten Firefox geworden.

Inmitten der zunehmenden Rivalität um Nutzerdaten mit neuen Konkurrenten wie Facebook oder Twitter wird Chrome für Google zu einem noch wichtigeren Standbein.

(tno/sda)

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