Meistgelesen

Goldpreis geht kurzzeitig durch die Decke
Rätsel

Der Preis für eine Feinunze des Edelmetalls ist gestern Abend für kurze Zeit um über zwanzig Prozent nach oben geschnellt. Experten mutmassen, was hinter dem Kurssprung steckt. Mehr...

26.11.2014
Blaue Whatsapp-Haken liefern nun noch mehr Infos
App

Neuerdings bestätigen die blauen Haken nicht nur Übermittlung und Empfang einer Nachricht, sondern geben noch mehr Informationen über den Empfänger preis. Mehr...

VonLukas Rohner
26.11.2014
Zuwanderer – «Backpulver für unseren Wohlstand»
Gastkommentar

Zuwanderung bringe die Schweiz voran, sagen die Ökonomen Ivo Scherrer und Luc Zobrist. Das Land sei dank Immigranten reicher geworden und das zeige das Risiko der Ecopop-Initiative. Mehr...

VonIvo Scherrer und Luc Zobrist*
26.11.2014
SMI-Firmen zahlen 2014 Rekord-Dividenden
Aktienkurs

Die 20 grössten börsenkotierten Unternehmen der Schweiz zahlen Rekord-Dividenden. Das zeigt eine Analyse der «Handelszeitung». Teils legen die Firmen dabei erheblich drauf. Mehr...

VonPascal Meisser
26.11.2014
Ausland stellt Schweizer Pragmatismus infrage
Votum

Lange galt die Schweiz als wirtschaftsfreundlich. Die wichtigste Finanzzeitung der Welt zweifelt nun am Pragmatismus der Eidgenossen. Schuld sind Gold-Initiative, Ecopop und Pauschalbesteuerung. Mehr...

VonMathias Ohanian
25.11.2014
Die Mär von der Wohnungsknappheit
Markt

Die Klagen hört man ständig: In vielen Städten sei es beinahe unmöglich, eine bezahlbare Mietwohnung zu finden. Neue Daten zeigen, dass das Angebot in Tat und Wahrheit sehr gross ist. Mehr...

VonJürg Zulliger
26.11.2014
Sterne-Rekord: Guide Michelin zeichnet 18 Restaurants aus
Luxus

Luxuriös speisen, da hat man es in der Schweiz nie weit: 18 Sterne-Restaurants zeichnet der Michelin-Guide 2015 neu aus. Damit legt die Zahl der prämierten Gaststätten seit 2010 um 40 Prozent zu. Mehr...

25.11.2014

Anzeige

Credit Suisse senkt Boni um 20 Prozent

Für das vergangene Jahr 2012 werden den Mitarbeitern der Grossbank Credit Suisse noch 2,3 Milliarden Franken an Boni ausgeschüttet. Im Vergleich mit den vorherigen Jahren zeigt ist dies ein drastische

13.01.2013

Die rund 48 000 Mitarbeiter der Credit Suisse müssen für das abgelaufene Jahr mit einer deutlich tieferen Bonus rechnen. Wie Recherchen der Zeitung «Der Sonntag» ergeben haben, wird der Bonustopf – also die zugeteilten variablen Gesamtvergütungen – fürs Geschäftsjahr 2012 um 20 Prozent gekürzt.

Darin eingeschlossen sind auch die variablen Saläre der obersten Hierarchiestufen. Statt 2,9 Milliarden Franken wie im letzten Jahr erhalten die Mitarbeiter noch 2,3 Milliarden Franken, zugeteilt in Form von sofort verfügbarem Bargeld sowie aufgeschobenen Aktien oder anderen Wertschriften.

Wie dramatisch der Einbruch bei den Banker-Boni ist, zeigt sich im Vergleich mit den letzten vier Jahren. Noch 2009 speiste die zweitgrösste Bank der Schweiz den Bonustopf mit knapp 7 Milliarden Franken – das dreifache dessen, was jetzt fürs abgelaufene Jahr erwartet wird.

In der Abteilung Privatbank, die 14 000 Beschäftigte zählt, werden gemäss gut unterrichteten «Sonntag»-Quellen lediglich 400 bis 500 Millionen ausgeschüttet. Das sind pro Mitarbeiter 28 000 Franken.

Auch Kürzungen für 2013

Es sei davon auszugehen, dass die Bank für das Jahr 2013 Boni-Zahlungen nochmals in der Grössenordnung von 20 Prozent senken werde, schreibt der «Sonntag» weiter. Die Ausschüttungen dürften dann noch auf 1,8 Milliarden Franken zu liegen kommen.

Erstmals würden dieses Jahr auch die Grundgehälter zum Thema, nachdem die Bank diese in den letzten Jahren teilweise erhöht hatte. Konzernchef Brady Dougan versuchte bereits letztes Jahr, die Fixlöhne zu drücken. Er scheiterte jedoch am Widerstand in der Belegschaft.

Dougan selbst wirkt gemäss «Der Sonntag» wenig glaubwürdig, wenn er beim Personal tiefere Fixlöhne durchsetzen will. Im März 2010 habe der Amerikaner einen Sonderbonus von 90 Millionen Franken bezogen.

(aho)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Die rund 48 000 Mitarbeiter der Credit Suisse müssen für das abgelaufene Jahr mit einer deutlich tieferen Bonus rechnen. Wie Recherchen der Zeitung «Der Sonntag» ergeben haben, wird der Bonustopf – also die zugeteilten variablen Gesamtvergütungen – fürs Geschäftsjahr 2012 um 20 Prozent gekürzt.

Darin eingeschlossen sind auch die variablen Saläre der obersten Hierarchiestufen. Statt 2,9 Milliarden Franken wie im letzten Jahr erhalten die Mitarbeiter noch 2,3 Milliarden Franken, zugeteilt in Form von sofort verfügbarem Bargeld sowie aufgeschobenen Aktien oder anderen Wertschriften.

Wie dramatisch der Einbruch bei den Banker-Boni ist, zeigt sich im Vergleich mit den letzten vier Jahren. Noch 2009 speiste die zweitgrösste Bank der Schweiz den Bonustopf mit knapp 7 Milliarden Franken – das dreifache dessen, was jetzt fürs abgelaufene Jahr erwartet wird.

In der Abteilung Privatbank, die 14 000 Beschäftigte zählt, werden gemäss gut unterrichteten «Sonntag»-Quellen lediglich 400 bis 500 Millionen ausgeschüttet. Das sind pro Mitarbeiter 28 000 Franken.

Auch Kürzungen für 2013

Es sei davon auszugehen, dass die Bank für das Jahr 2013 Boni-Zahlungen nochmals in der Grössenordnung von 20 Prozent senken werde, schreibt der «Sonntag» weiter. Die Ausschüttungen dürften dann noch auf 1,8 Milliarden Franken zu liegen kommen.

Erstmals würden dieses Jahr auch die Grundgehälter zum Thema, nachdem die Bank diese in den letzten Jahren teilweise erhöht hatte. Konzernchef Brady Dougan versuchte bereits letztes Jahr, die Fixlöhne zu drücken. Er scheiterte jedoch am Widerstand in der Belegschaft.

Dougan selbst wirkt gemäss «Der Sonntag» wenig glaubwürdig, wenn er beim Personal tiefere Fixlöhne durchsetzen will. Im März 2010 habe der Amerikaner einen Sonderbonus von 90 Millionen Franken bezogen.

(aho)

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

Die Mär von der Wohnungsknappheit. Mehr

SMI-Firmen zahlen 2014 Rekord-Dividenden. Mehr

IWC kauft Technologie von Uhrenfirma Vogard. Mehr

Joiz wird zum IT-Dienstleister für Werber. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...