Meistgelesen

So einsam ist es um Athens Finanzminister Varoufakis
Feature

Im Hotel würdigen sich Janis Varoufakis und EZB-Chef Draghi keines Blickes. In Sitzungen halten sich Finanzminister die Ohren zu, wenn Athens Finanzminister spricht. Der Grieche ist völlig isoliert. Mehr...

26.04.2015
«Globale Finanzkrisen sind Teil der neuen Ordnung»
Globalisierung

Die weltweite Verzahnung hat immensen Reichtum geschaffen, bedroht jedoch auch die Stabilität unserer Gesellschaft, sagt Top-Ökonom Ian Goldin. Die Finanzkrise war erst der Anfang. Mehr...

VonMarc Iseli
27.04.2015
Dank iPhone: Apple jubelt über Milliardengewinn
Technologie

Apple übertrifft die Erwartungen der Analysten: Die Kalifornier machen fast 14 Milliarden Dollar Gewinn. Das iPhone 6 erweist sich als wahrer Kassenschlager. Mehr...

Aktualisiert vor 39 Minuten
Apples nächstes Monster-Quartal ist in Griffnähe
Ergebnis

Heute Abend legt der US-Technologie-Gigant seine Quartalszahlen vor. Die Erwartungen sind hoch – kann Apple sie erfüllen? Vor allem für Aktionäre könnte die Bilanz ein guter Moment werden. Mehr...

VonDominic Benz
27.04.2015
Ferdinand Piech: Bitteres Ende einer beispiellosen Ära
Portrait

Ferdinand Piech machte Volkswagen zum zweitgrössten Autobauer der Welt. Über Jahrzehnt prägte er die deutsche Wirtschaft. Nun endet die Ära des Patriarchen bei VW mit einer bitteren Niederlage. Mehr...

26.04.2015
Sinkende Margen gefährden den Bewertungsaufschlag Schweizer Aktien
Aktien

Die Länder ausserhalb der Euro-Zone leiden unter der schwachen Gemeinschaftswährung. Für Schweizer Aktien bestehen Gefahren für die Marge und aus der anspruchsvollen Bewertung. Mehr...

VonJürgen Büttner
26.04.2015
«Beim SMI ist das Ende der Fahnenstange erreicht»
Ausblick

Beim SMI ist das Ende vom Aufwärtskurs absehbar. Anders beim Dax: Die 15'000 Punkte scheinen greifbar nahe. Was Experten für die Börsenentwicklung in naher Zukunft erwarten. Mehr...

VonAndrea Marthaler und Karen Merkel
27.04.2015

Anzeige

Credit Suisse senkt Boni um 20 Prozent

Für das vergangene Jahr 2012 werden den Mitarbeitern der Grossbank Credit Suisse noch 2,3 Milliarden Franken an Boni ausgeschüttet. Im Vergleich mit den vorherigen Jahren zeigt ist dies ein drastische

13.01.2013

Die rund 48 000 Mitarbeiter der Credit Suisse müssen für das abgelaufene Jahr mit einer deutlich tieferen Bonus rechnen. Wie Recherchen der Zeitung «Der Sonntag» ergeben haben, wird der Bonustopf – also die zugeteilten variablen Gesamtvergütungen – fürs Geschäftsjahr 2012 um 20 Prozent gekürzt.

Darin eingeschlossen sind auch die variablen Saläre der obersten Hierarchiestufen. Statt 2,9 Milliarden Franken wie im letzten Jahr erhalten die Mitarbeiter noch 2,3 Milliarden Franken, zugeteilt in Form von sofort verfügbarem Bargeld sowie aufgeschobenen Aktien oder anderen Wertschriften.

Wie dramatisch der Einbruch bei den Banker-Boni ist, zeigt sich im Vergleich mit den letzten vier Jahren. Noch 2009 speiste die zweitgrösste Bank der Schweiz den Bonustopf mit knapp 7 Milliarden Franken – das dreifache dessen, was jetzt fürs abgelaufene Jahr erwartet wird.

In der Abteilung Privatbank, die 14 000 Beschäftigte zählt, werden gemäss gut unterrichteten «Sonntag»-Quellen lediglich 400 bis 500 Millionen ausgeschüttet. Das sind pro Mitarbeiter 28 000 Franken.

Auch Kürzungen für 2013

Es sei davon auszugehen, dass die Bank für das Jahr 2013 Boni-Zahlungen nochmals in der Grössenordnung von 20 Prozent senken werde, schreibt der «Sonntag» weiter. Die Ausschüttungen dürften dann noch auf 1,8 Milliarden Franken zu liegen kommen.

Erstmals würden dieses Jahr auch die Grundgehälter zum Thema, nachdem die Bank diese in den letzten Jahren teilweise erhöht hatte. Konzernchef Brady Dougan versuchte bereits letztes Jahr, die Fixlöhne zu drücken. Er scheiterte jedoch am Widerstand in der Belegschaft.

Dougan selbst wirkt gemäss «Der Sonntag» wenig glaubwürdig, wenn er beim Personal tiefere Fixlöhne durchsetzen will. Im März 2010 habe der Amerikaner einen Sonderbonus von 90 Millionen Franken bezogen.

(aho)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Die rund 48 000 Mitarbeiter der Credit Suisse müssen für das abgelaufene Jahr mit einer deutlich tieferen Bonus rechnen. Wie Recherchen der Zeitung «Der Sonntag» ergeben haben, wird der Bonustopf – also die zugeteilten variablen Gesamtvergütungen – fürs Geschäftsjahr 2012 um 20 Prozent gekürzt.

Darin eingeschlossen sind auch die variablen Saläre der obersten Hierarchiestufen. Statt 2,9 Milliarden Franken wie im letzten Jahr erhalten die Mitarbeiter noch 2,3 Milliarden Franken, zugeteilt in Form von sofort verfügbarem Bargeld sowie aufgeschobenen Aktien oder anderen Wertschriften.

Wie dramatisch der Einbruch bei den Banker-Boni ist, zeigt sich im Vergleich mit den letzten vier Jahren. Noch 2009 speiste die zweitgrösste Bank der Schweiz den Bonustopf mit knapp 7 Milliarden Franken – das dreifache dessen, was jetzt fürs abgelaufene Jahr erwartet wird.

In der Abteilung Privatbank, die 14 000 Beschäftigte zählt, werden gemäss gut unterrichteten «Sonntag»-Quellen lediglich 400 bis 500 Millionen ausgeschüttet. Das sind pro Mitarbeiter 28 000 Franken.

Auch Kürzungen für 2013

Es sei davon auszugehen, dass die Bank für das Jahr 2013 Boni-Zahlungen nochmals in der Grössenordnung von 20 Prozent senken werde, schreibt der «Sonntag» weiter. Die Ausschüttungen dürften dann noch auf 1,8 Milliarden Franken zu liegen kommen.

Erstmals würden dieses Jahr auch die Grundgehälter zum Thema, nachdem die Bank diese in den letzten Jahren teilweise erhöht hatte. Konzernchef Brady Dougan versuchte bereits letztes Jahr, die Fixlöhne zu drücken. Er scheiterte jedoch am Widerstand in der Belegschaft.

Dougan selbst wirkt gemäss «Der Sonntag» wenig glaubwürdig, wenn er beim Personal tiefere Fixlöhne durchsetzen will. Im März 2010 habe der Amerikaner einen Sonderbonus von 90 Millionen Franken bezogen.

(aho)

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

Sulzer baut weltweit Personal ab. Mehr

Minder will weniger Schutz für Grossaktionäre. Mehr

Athen-Reise: Bern will Steuerabkommen. Mehr

Credit Suisse streitet mit Hedgefonds vor Gericht. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...