Dank hoher Spritpreise: Ölkonzerne sind Spitzenverdiener 2011

Die Ölmultis dieser Welt haben dank hoher Benzinpreise 2011 kräftig Kasse gemacht. Nur ein Nicht-Öl-Unternehmen kann da mithalten.

19.04.2012

Diese Rangliste dürften den Autofahrern die Tränen in die Augen treiben: Das US-Magazin «Forbes» hat die Geschäftszahlen der 2000 grössten Unternehmen zusammengetragen - und wenn es um den Gewinn im vergangenen Jahr geht, dann liest sich die Aufstellung wie das «Who is Who» der Ölmultis. Diese haben 2011 dank der gestiegenen Spritpreise unglaublich gut verdient.

Spitzenreiter ist der US-Konzern Exxon Mobil, der Betreiber der Esso-Tankstellen, mit einem Gewinn von unterm Strich 41,1 Milliarden Dollar. Es folgen die russische Gazprom (31,7 Milliarden Dollar), die britisch-niederländische Royal Dutch Shell (30,9 Milliarden), die US-amerikanische Chevron (26,9 Milliarden Dollar) sowie die britische BP (25,7 Milliarden Dollar).

Das einzige Nicht-Ölunternehmen, das diese Rangfolge durchbricht, ist Apple. Der kalifornische Elektronikkonzern landet auf dem zweiten Platz mit einem Gewinn von 33 Milliarden Dollar. Vor allem zu Weihnachten hatten sich das iPhone-Handy, der Tabletcomputer iPad und die Mac-Rechner glänzend verkauft. Der Erzrivale Microsoft mit seiner Windows- und Office-Software scheffelte 23,5 Milliarden Dollar, was für Platz 9 reichte.

Kaum schlechter steht Volkswagen da mit einem Gewinn von umgerechnet 21,5 Milliarden Dollar. Damit ist VW das bestverdienende deutsche Unternehmen überhaupt. Der Autoriese hatte seine Verkäufe im vergangenen Jahr kräftig steigern können auf 8,3 Millionen Wagen. Bis 2018 wollen die Wolfsburger der grösste Autobauer der Welt werden und den US-Rivalen General Motors vom Thron stossen. In Sachen Gewinn ist das schon geglückt: Die Opel-Mutter GM kam auf 9,2 Milliarden Dollar.

(tno/vst/awp)

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Spitzenreiter ist der US-Konzern Exxon Mobil, der Betreiber der Esso-Tankstellen, mit einem Gewinn von unterm Strich 41,1 Milliarden Dollar. Es folgen die russische Gazprom (31,7 Milliarden Dollar), die britisch-niederländische Royal Dutch Shell (30,9 Milliarden), die US-amerikanische Chevron (26,9 Milliarden Dollar) sowie die britische BP (25,7 Milliarden Dollar).

Das einzige Nicht-Ölunternehmen, das diese Rangfolge durchbricht, ist Apple. Der kalifornische Elektronikkonzern landet auf dem zweiten Platz mit einem Gewinn von 33 Milliarden Dollar. Vor allem zu Weihnachten hatten sich das iPhone-Handy, der Tabletcomputer iPad und die Mac-Rechner glänzend verkauft. Der Erzrivale Microsoft mit seiner Windows- und Office-Software scheffelte 23,5 Milliarden Dollar, was für Platz 9 reichte.

Kaum schlechter steht Volkswagen da mit einem Gewinn von umgerechnet 21,5 Milliarden Dollar. Damit ist VW das bestverdienende deutsche Unternehmen überhaupt. Der Autoriese hatte seine Verkäufe im vergangenen Jahr kräftig steigern können auf 8,3 Millionen Wagen. Bis 2018 wollen die Wolfsburger der grösste Autobauer der Welt werden und den US-Rivalen General Motors vom Thron stossen. In Sachen Gewinn ist das schon geglückt: Die Opel-Mutter GM kam auf 9,2 Milliarden Dollar.

(tno/vst/awp)

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