Deutsche Telekom prüft britischen Mobilfunk-Börsengang

Beim Gemeinschaftsunternehmen Everything Everywhere werden strategische Optionen geprüft: Nun suchen Deutsche Telekom und France Telecom offensichtlich Banken für ein IPO.

04.02.2013

 

Die Deutsche Telekom prüft bei ihrer britischen Mobilfunkbeteiligung EE (Everyting Everywhere) unter anderem die Möglichkeit eines Börsengangs - eine Entscheidung darüber ist allerdings noch nicht gefallen. «Der Ausgang der strategischen Überprüfung ist offen. Ein Börsengang ist eine Option», sagte ein Sprecher des Bonner Konzerns auf Anfrage der dpa.

Die Deutsche Telekom habe bereits Anfang Dezember mitgeteilt, dass sie zusammen mit France Telecom eine strategische Überprüfung bei dem Gemeinschaftsunternehmen EE plane. Es gebe noch kein Ergebnis.

Einem Pressebericht vom Wochenende zufolge sollen sich die Pläne der Deutschen Telekom und France Telecom für einen Börsengang ihrer gemeinsamen Tochter EE konkretisieren. Die britische «Sunday Times» berichtete unter Berufung auf Branchen- und Bankenkreise, dass beide Konzerne kurz davor stehen sollen, die Konsortialbanken für das geplante IPO zu benennen.

Das IPO-Volumen solle 10 Milliarden britische Pfund betragen. Beide Konzerne würden sich von je 25 Prozent an EE trennen. Der Gang an die Londoner Aktienbörse könnte im September erfolgen, schrieb die Zeitung. Der Sprecher der Deutschen Telekom wollte den Zeitungsbericht nicht kommentieren.

(vst/rcv/awp)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

 

Die Deutsche Telekom prüft bei ihrer britischen Mobilfunkbeteiligung EE (Everyting Everywhere) unter anderem die Möglichkeit eines Börsengangs - eine Entscheidung darüber ist allerdings noch nicht gefallen. «Der Ausgang der strategischen Überprüfung ist offen. Ein Börsengang ist eine Option», sagte ein Sprecher des Bonner Konzerns auf Anfrage der dpa.

Die Deutsche Telekom habe bereits Anfang Dezember mitgeteilt, dass sie zusammen mit France Telecom eine strategische Überprüfung bei dem Gemeinschaftsunternehmen EE plane. Es gebe noch kein Ergebnis.

Einem Pressebericht vom Wochenende zufolge sollen sich die Pläne der Deutschen Telekom und France Telecom für einen Börsengang ihrer gemeinsamen Tochter EE konkretisieren. Die britische «Sunday Times» berichtete unter Berufung auf Branchen- und Bankenkreise, dass beide Konzerne kurz davor stehen sollen, die Konsortialbanken für das geplante IPO zu benennen.

Das IPO-Volumen solle 10 Milliarden britische Pfund betragen. Beide Konzerne würden sich von je 25 Prozent an EE trennen. Der Gang an die Londoner Aktienbörse könnte im September erfolgen, schrieb die Zeitung. Der Sprecher der Deutschen Telekom wollte den Zeitungsbericht nicht kommentieren.

(vst/rcv/awp)

Meistgelesen

Kredit

Spanien versucht mit einer 50-Jahre-Anleihe die Investorenbasis zu verbreitern und die Verschuldung über einen längeren Zeitraum zu strecken. Mehr...

01.09.2014
Ukrainische Truppen geben Flughafen Lugansk auf
Krieg

Ukrainische Soldaten haben den Flughafen Lugansk vorerst aufgegeben. Sie wurden offenbar von einem russischen Panzerbataillon zu diesem Schritt gezwungen. Mehr...

01.09.2014
Aviatik

Das Flugmeeting Air14 dauert zehn Tage. Bereits am ersten Wochenende strömten Zehntausende nach Payerne. Das schaffte Probleme. Mehr...

31.08.2014
Flugzeuge von Elvis Presley zu verkaufen
Auktion

Besonderes Angebot für Fans des «King of Rock»: Ab sofort werden Gebote für zwei Jets von Elvis Presley entgegen genommen. Leider sind die beiden Maschinen aber nicht mehr flugtauglich. Mehr...

01.09.2014
Apple-Deal: iPhone 6 soll mobiles Zahlen bieten
Kredit

Apple hat laut Bloomberg einen Deal mit den grossen Kreditkartenanbietern Visa, Mastercard und American Express. Nutzern soll das nächste iPhone demnach auch als digitale Brieftasche dienen. Mehr...

01.09.2014
Vertrag

Die umstrittene Handelspartnerschaft zwischen der EU und den USA steckt fest. Der Grund: Die Opposition von Nichtregierungs-Organisationen in Deutschland gewinnt immer mehr an Fahrt. Mehr...

01.09.2014
Kein Dreamteam: Swatch erteilt Apple eine Absage
Technologie

Nick Hayek will für die lang erwartete Smartwatch nicht mit Apple zusammenarbeiten. Swatch sei in der Lage, die nötigen Technologien selbst zu entwickeln, sagte Hayek in einem Interview mit Reuters. Mehr...

01.09.2014

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

Stadler Rail entgeht Grossauftrag in Lettland. Mehr

Zigarren-Villigers grosse Deals mit Castros Kuba. Mehr

Meyer Burger sucht nach Grossaufträgen. Mehr

Grand Casino Baden will nach Berlin expandieren. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...