Meistgelesen

Statistisch gesehen gab es nach kräftigen Kurseinbrüchen schnelle Erholung
Aktien

«Sei gierig, wenn andere Angst haben!» – sagt Warren Buffett. Warum der Investor mit diesem Rat wieder Recht haben dürfte und wie es jetzt an der Börse weitergeht. Mehr...

VonJürgen Büttner
04.09.2015
Barrick Gold und Newmont Mining notieren sogar schon unter Buchwert
Aktien

Goldanleger haben derzeit kaum zu lachen. Noch schlimmer sieht es bei Goldminen aus. Titel wie Barrick notieren auf einem Vieljahrestief – erstmals unter Buchwert. Da besteht grosses Nachholpotenzial. Mehr...

VonGeorg Pröbstl
04.09.2015
Turkish Airlines sucht die Nähe zu Lufthansa
Angebot

Die Turkish Airlines macht der Lufthansa Avancen. Die Fluggesellschaft will sich mit einer engeren Partnerschaft gegen die wachsende Konkurrenz der Golf-Airlines wappnen. Lufthansa reagiert kühl. Mehr...

04.09.2015
Google und Apple bringen Autobauer um den Schlaf
Konkurrenz

Google tüftelt am selbstfahrenden Auto, und auch Apple werkelt wohl am eigenen Wagen. Die Autokonzerne fürchten ums Geschäft. Werden sie Auftragsfertiger, während die US-Firmen die Gewinne einfahren? Mehr...

03.09.2015
Wandel

Online-Boom, Auslandseinkäufe, Preiszerfall: Abseits der Top-Lagen sinken die Ladenmieten. Das ist schlecht fürs Geschäft. Ein Drittel der Schweizer Geschäfte sind in ihrer Existenz bedroht. Mehr...

VonAndreas Güntert
04.09.2015
G20-Staaten finden kaum gemeinsame Antworten
Gipfel

Beim G20-Treffen zeigen sich grosse Differenzen zwischen den beteiligten Industrie- und Schwellenländern. Uneins ist man sich vor allem über die US-Zinswende und die Freigabe der chinesischen Währung. Mehr...

09:01
Schweizer Datenschutz: Ein gewolltes Fehlkonstrukt
Bankgeheimnis

Eveline Widmer-Schlumpf will das Bankgeheimnis in der Schweiz abschaffen. Sie greift dabei auf ein Argument zurück, das Behörden Tür und Tor öffnet und ihr jede Macht gibt. Mehr...

VonUrs Paul Engeler
04.09.2015

Anzeige

Phänomen Facebook Alles zum grössten Netzwerk und zu seinen schärfsten Konkurrenten. Zum Dossier...

Die Macht einer Zuckerberg

Randi Zuckerberg, Schwester des Facebook-Gründers Mark, empörte sich über ein privates Foto, das auf Twitter die Runde gemacht hatte - und liess es löschen. Dafür erntet sie harsche Kritik.

27.12.2012

Die ständigen Änderungen beim Datenschutz von Facebook lassen auch Verwandte des Firmengründers manchmal ratlos zurück: Die Schwester von Mark Zuckerberg musste mit ansehen, wie ein privates Foto von ihrer Seite über den Kurznachrichtendienst Twitter an mehr als 40'000 Menschen weitergeleitet wurde.

Randi Zuckerberg zeigte sich empört und belehrte die Schuldige, eine Marketingdirektorin: «Digitale Etikette: Frag immer um Erlaubnis, bevor du das Foto eines Freundes öffentlich postest», schrieb Randi Zuckerberg am Mittwoch (Ortszeit). «Es geht nicht um Privatsphäre-Einstellungen, es geht um menschlichen Anstand.»

Ihr Foto zeigte vier Personen, die in einer Küche auf ihre Mobiltelefone schauen, während im Hintergrund Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zu sehen ist. Randi Zuckerberg erklärte, die Marketingdirektorin Callie Schweitzer habe das Foto sehen können, weil sie einen gemeinsamen Freund hätten.

Randi Zuckerberg twitterte an Schweitzer, es sei «uncool», das private Bild zu posten. Schweitzer antwortete, das Foto sei auf ihrer Facebook-Seite aufgetaucht. Die Tweets wurden später gelöscht und sind nicht mehr zu sehen. Keine der Beteiligten wollte sich weiter zu dem Zwischenfall äussern.

Prominenten Namen eingesetzt

Kritiker im Netz störten sich an der Reaktion von Randi Zuckerberg, die ihren prominenten Namen eingesetzt habe, um das Foto löschen zu lassen. «Das kann nicht jeder», sagte Eva Galperin von der Electronic Frontier Foundation, einer Datenschutzorganisation aus San Francisco.

Die Privatsphäre-Einstellungen von Facebook seien für die meisten Nutzer noch immer verwirrend. «Sogar Randi Zuckerberg kann sie falsch verstehen», erklärte Galperin.

Der Zwischenfall vom Mittwoch illustriere die Schwierigkeiten beim Umgang mit der Privatsphäre im Internet, sagte Galperin weiter. Wer Informationen oder ein Bild in einem sozialen Netzwerk teile, müsse damit rechnen, dass Freunde diese Daten einfach weitergeben könnten.

(vst/chb/sda)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Die ständigen Änderungen beim Datenschutz von Facebook lassen auch Verwandte des Firmengründers manchmal ratlos zurück: Die Schwester von Mark Zuckerberg musste mit ansehen, wie ein privates Foto von ihrer Seite über den Kurznachrichtendienst Twitter an mehr als 40'000 Menschen weitergeleitet wurde.

Randi Zuckerberg zeigte sich empört und belehrte die Schuldige, eine Marketingdirektorin: «Digitale Etikette: Frag immer um Erlaubnis, bevor du das Foto eines Freundes öffentlich postest», schrieb Randi Zuckerberg am Mittwoch (Ortszeit). «Es geht nicht um Privatsphäre-Einstellungen, es geht um menschlichen Anstand.»

Ihr Foto zeigte vier Personen, die in einer Küche auf ihre Mobiltelefone schauen, während im Hintergrund Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zu sehen ist. Randi Zuckerberg erklärte, die Marketingdirektorin Callie Schweitzer habe das Foto sehen können, weil sie einen gemeinsamen Freund hätten.

Randi Zuckerberg twitterte an Schweitzer, es sei «uncool», das private Bild zu posten. Schweitzer antwortete, das Foto sei auf ihrer Facebook-Seite aufgetaucht. Die Tweets wurden später gelöscht und sind nicht mehr zu sehen. Keine der Beteiligten wollte sich weiter zu dem Zwischenfall äussern.

Prominenten Namen eingesetzt

Kritiker im Netz störten sich an der Reaktion von Randi Zuckerberg, die ihren prominenten Namen eingesetzt habe, um das Foto löschen zu lassen. «Das kann nicht jeder», sagte Eva Galperin von der Electronic Frontier Foundation, einer Datenschutzorganisation aus San Francisco.

Die Privatsphäre-Einstellungen von Facebook seien für die meisten Nutzer noch immer verwirrend. «Sogar Randi Zuckerberg kann sie falsch verstehen», erklärte Galperin.

Der Zwischenfall vom Mittwoch illustriere die Schwierigkeiten beim Umgang mit der Privatsphäre im Internet, sagte Galperin weiter. Wer Informationen oder ein Bild in einem sozialen Netzwerk teile, müsse damit rechnen, dass Freunde diese Daten einfach weitergeben könnten.

(vst/chb/sda)

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

 

Unsere Partner      
 

Nestlé erzielte den höchsten Reingewinn Mehr

Chicorée bläst Expansion nach Deutschland ab Mehr

Emirates-Vize: «Einreise in Zürich dauert teils zu lange» Mehr

Vekselbergs Renova baut in Zürich aus Mehr

Deutsche Fahnder nehmen Bankkader ins Visier Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

  • 1 Jahr (50 Ausgaben) CHF 259.-
  • Halbjahres-Abo (25 Ausgaben) CHF 139.-
  • Test-Abo (8 Ausgaben) CHF 20.-
    Zu den Abonnementen!

 

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...

 

Startseite

Jetzt in den App Stores!

Wirtschaft für unterwegs.