Meistgelesen

So einsam ist es um Athens Finanzminister Varoufakis
Feature

Im Hotel würdigen sich Janis Varoufakis und EZB-Chef Draghi keines Blickes. In Sitzungen halten sich Finanzminister die Ohren zu, wenn Athens Finanzminister spricht. Der Grieche ist völlig isoliert. Mehr...

26.04.2015
Sell in May? In diesem Jahr sind sogar hohe Gewinne drin
Aktien

Im Mai aussteigen und erst nach dem Sommer wieder an der Börse mitmischen – dieser Rat ist alt, aber häufig schlecht. Warum es in diesem Jahr im Mai sogar deutliche Kurssteigerungen geben könnte. Mehr...

VonGeorg Pröbstl
25.04.2015
UBS-Präsident: «Das kann auf Dauer nicht gutgehen»
Ausblick

Der Grossbank UBS bereitet die Griechenland-Krise laut Präsident Axel Weber keine Kopfschmerzen mehr. Mit Blick auf die negativen Zinsen in der Schweiz warnt er jedoch vor Fehlentscheidungen. Mehr...

25.04.2015
«Globale Finanzkrisen sind Teil der neuen Ordnung»
Globalisierung

Die weltweite Verzahnung hat immensen Reichtum geschaffen, bedroht jedoch auch die Stabilität unserer Gesellschaft, sagt Top-Ökonom Ian Goldin. Die Finanzkrise war erst der Anfang. Mehr...

VonMarc Iseli
10:05
Apple Watch peilt Gewinnspanne von 800 Prozent an
Uhren

Apple hat den Verkauf seiner Smartwatch gestartet. Der IT-Gigant streicht für die Edelausgabe der Apple Watch eine exorbitante Gewinnspanne ein - und spart zusätzlich noch bei der Goldverarbeitung. Mehr...

VonBenedikt Fuest und Thomas Heuzeroth («Die Welt»)
25.04.2015
Ferdinand Piech: Bitteres Ende einer beispiellosen Ära
Portrait

Ferdinand Piech machte Volkswagen zum zweitgrössten Autobauer der Welt. Über Jahrzehnt prägte er die deutsche Wirtschaft. Nun endet die Ära des Patriarchen bei VW mit einer bitteren Niederlage. Mehr...

26.04.2015
Sinkende Margen gefährden den Bewertungsaufschlag Schweizer Aktien
Aktien

Die Länder ausserhalb der Euro-Zone leiden unter der schwachen Gemeinschaftswährung. Für Schweizer Aktien bestehen Gefahren für die Marge und aus der anspruchsvollen Bewertung. Mehr...

VonJürgen Büttner
26.04.2015

Anzeige

Phänomen Facebook Alles zum grössten Netzwerk und zu seinen schärfsten Konkurrenten. Zum Dossier...

Die Macht einer Zuckerberg

Randi Zuckerberg, Schwester des Facebook-Gründers Mark, empörte sich über ein privates Foto, das auf Twitter die Runde gemacht hatte - und liess es löschen. Dafür erntet sie harsche Kritik.

27.12.2012

Die ständigen Änderungen beim Datenschutz von Facebook lassen auch Verwandte des Firmengründers manchmal ratlos zurück: Die Schwester von Mark Zuckerberg musste mit ansehen, wie ein privates Foto von ihrer Seite über den Kurznachrichtendienst Twitter an mehr als 40'000 Menschen weitergeleitet wurde.

Randi Zuckerberg zeigte sich empört und belehrte die Schuldige, eine Marketingdirektorin: «Digitale Etikette: Frag immer um Erlaubnis, bevor du das Foto eines Freundes öffentlich postest», schrieb Randi Zuckerberg am Mittwoch (Ortszeit). «Es geht nicht um Privatsphäre-Einstellungen, es geht um menschlichen Anstand.»

Ihr Foto zeigte vier Personen, die in einer Küche auf ihre Mobiltelefone schauen, während im Hintergrund Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zu sehen ist. Randi Zuckerberg erklärte, die Marketingdirektorin Callie Schweitzer habe das Foto sehen können, weil sie einen gemeinsamen Freund hätten.

Randi Zuckerberg twitterte an Schweitzer, es sei «uncool», das private Bild zu posten. Schweitzer antwortete, das Foto sei auf ihrer Facebook-Seite aufgetaucht. Die Tweets wurden später gelöscht und sind nicht mehr zu sehen. Keine der Beteiligten wollte sich weiter zu dem Zwischenfall äussern.

Prominenten Namen eingesetzt

Kritiker im Netz störten sich an der Reaktion von Randi Zuckerberg, die ihren prominenten Namen eingesetzt habe, um das Foto löschen zu lassen. «Das kann nicht jeder», sagte Eva Galperin von der Electronic Frontier Foundation, einer Datenschutzorganisation aus San Francisco.

Die Privatsphäre-Einstellungen von Facebook seien für die meisten Nutzer noch immer verwirrend. «Sogar Randi Zuckerberg kann sie falsch verstehen», erklärte Galperin.

Der Zwischenfall vom Mittwoch illustriere die Schwierigkeiten beim Umgang mit der Privatsphäre im Internet, sagte Galperin weiter. Wer Informationen oder ein Bild in einem sozialen Netzwerk teile, müsse damit rechnen, dass Freunde diese Daten einfach weitergeben könnten.

(vst/chb/sda)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Die ständigen Änderungen beim Datenschutz von Facebook lassen auch Verwandte des Firmengründers manchmal ratlos zurück: Die Schwester von Mark Zuckerberg musste mit ansehen, wie ein privates Foto von ihrer Seite über den Kurznachrichtendienst Twitter an mehr als 40'000 Menschen weitergeleitet wurde.

Randi Zuckerberg zeigte sich empört und belehrte die Schuldige, eine Marketingdirektorin: «Digitale Etikette: Frag immer um Erlaubnis, bevor du das Foto eines Freundes öffentlich postest», schrieb Randi Zuckerberg am Mittwoch (Ortszeit). «Es geht nicht um Privatsphäre-Einstellungen, es geht um menschlichen Anstand.»

Ihr Foto zeigte vier Personen, die in einer Küche auf ihre Mobiltelefone schauen, während im Hintergrund Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zu sehen ist. Randi Zuckerberg erklärte, die Marketingdirektorin Callie Schweitzer habe das Foto sehen können, weil sie einen gemeinsamen Freund hätten.

Randi Zuckerberg twitterte an Schweitzer, es sei «uncool», das private Bild zu posten. Schweitzer antwortete, das Foto sei auf ihrer Facebook-Seite aufgetaucht. Die Tweets wurden später gelöscht und sind nicht mehr zu sehen. Keine der Beteiligten wollte sich weiter zu dem Zwischenfall äussern.

Prominenten Namen eingesetzt

Kritiker im Netz störten sich an der Reaktion von Randi Zuckerberg, die ihren prominenten Namen eingesetzt habe, um das Foto löschen zu lassen. «Das kann nicht jeder», sagte Eva Galperin von der Electronic Frontier Foundation, einer Datenschutzorganisation aus San Francisco.

Die Privatsphäre-Einstellungen von Facebook seien für die meisten Nutzer noch immer verwirrend. «Sogar Randi Zuckerberg kann sie falsch verstehen», erklärte Galperin.

Der Zwischenfall vom Mittwoch illustriere die Schwierigkeiten beim Umgang mit der Privatsphäre im Internet, sagte Galperin weiter. Wer Informationen oder ein Bild in einem sozialen Netzwerk teile, müsse damit rechnen, dass Freunde diese Daten einfach weitergeben könnten.

(vst/chb/sda)

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

Sulzer baut weltweit Personal ab. Mehr

Minder will weniger Schutz für Grossaktionäre. Mehr

Athen-Reise: Bern will Steuerabkommen. Mehr

Credit Suisse streitet mit Hedgefonds vor Gericht. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...