Das Apple-Universum In einer Garage entstanden, wurde der Konzern zum Kultunternehmen. Zum Dossier...

E-Books: Apple und EU-Kommission einigen sich

Der Streit um die Preise der E-Books ist beigelegt: Der Technologiekonzern Apple und mehrere Verlage haben sich mit der EU-Kommission auf eine Lockerung der Preise geeinigt.

13.12.2012

Die EU-Kommission hat bei Apple und vier grossen Verlagen eine Lockerung der Preise für digitale Bücher durchgesetzt. Sie verpflichteten sich, aktuelle Verträge, bei denen die Verlage den Preis für E-Books bestimmten, aufzulösen und Händlern für mindestens zwei Jahre mehr Spielraum für Rabatte zu geben. Das gab die EU-Kommission in Brüssel bekannt.

Die vier Verlagsgruppen sind Simon & Schuster, Harper Collins, Hachette und die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Die Einigung mit der Kommission ist ein Triumph für den Online-Händler Amazon, der auf günstige Preise setzt.

Apple hatte mit den Verlagen hingegen zum Start der E-Book-Plattform für sein iPad-Tablet vor zweieinhalb Jahren ein der deutschen Buchpreisbindung ähnliches Modell ausgehandelt. Dabei bestimmten allein die Verlage den Preis - und zahlten dem US-Konzern die auf seiner iTunes-Plattform übliche Gebühr von 30 Prozent des Verkaufspreises.

Zugleich bekam Apple die Zusicherung, immer den günstigsten Preis anbieten zu können. Nach dem Start des iPad-Buchshops setzte die Buchbranche das Modell auch bei anderen Anbietern durch. Das rief die Wettbewerbshüter in Europa und den USA auf den Plan.

(muv/rcv/awp)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Die EU-Kommission hat bei Apple und vier grossen Verlagen eine Lockerung der Preise für digitale Bücher durchgesetzt. Sie verpflichteten sich, aktuelle Verträge, bei denen die Verlage den Preis für E-Books bestimmten, aufzulösen und Händlern für mindestens zwei Jahre mehr Spielraum für Rabatte zu geben. Das gab die EU-Kommission in Brüssel bekannt.

Die vier Verlagsgruppen sind Simon & Schuster, Harper Collins, Hachette und die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Die Einigung mit der Kommission ist ein Triumph für den Online-Händler Amazon, der auf günstige Preise setzt.

Apple hatte mit den Verlagen hingegen zum Start der E-Book-Plattform für sein iPad-Tablet vor zweieinhalb Jahren ein der deutschen Buchpreisbindung ähnliches Modell ausgehandelt. Dabei bestimmten allein die Verlage den Preis - und zahlten dem US-Konzern die auf seiner iTunes-Plattform übliche Gebühr von 30 Prozent des Verkaufspreises.

Zugleich bekam Apple die Zusicherung, immer den günstigsten Preis anbieten zu können. Nach dem Start des iPad-Buchshops setzte die Buchbranche das Modell auch bei anderen Anbietern durch. Das rief die Wettbewerbshüter in Europa und den USA auf den Plan.

(muv/rcv/awp)

Meistgelesen

«In der Schweiz entsteht eine Neidkultur wie in Deutschland»
Abwanderung

Der in der Schweiz lebende Transportunternehmer Klaus-Michael Kühne erwägt offenbar, Teile des Konzerns aus dem Land zu verlagern. Die Schweiz sei unberechenbar geworden. Mehr...

08:34
Starker Bargeldschmuggel aus der Schweiz
Schwarzgeld

Wie kommt das in der Schweiz gebunkerte Geld wieder nach Deutschland? Viele wollen es versteckt über die Grenze bringen. Doch der Zoll kennt die Tricks. Mehr...

19.04.2014
Papst betet für Frieden in der Ukraine und in Syrien
Ostergebet

Mit mehr als 150´000 Pilgern hat Papst Franziskus am Sonntag auf dem Petersplatz Ostern gefeiert. In der Ukraine wurde der Feiertag allerdings von tödlichen Schusswechsel überschattet. Mehr...

20.04.2014
Steuerstreit: «Wir sollten die Verhandlungen nicht verzögern»
Verhandlungen

Staatssekretär und Chefunterhändler Jacques de Watteville sieht das Steuerabkommen mit den USA auf einem gutem Weg. Einen Vertrag mit Deutschland braucht es seiner Ansicht nach hingegen nicht mehr. Mehr...

20.04.2014
Chinesischer Autobauer Qoros will Europa erobern
Markteintritt

Der chinesische Automobilhersteller Qoros will ab 2015 den europäischen Markt aufmischen. Eine wichtige Hürde wurde bereits gemeistert: Bei einem europäischen Crashtest gab es die Bestnote. Mehr...

20.04.2014
Russland erlässt Nordkorea Schulden
Schulden

Während Russland vom Westen für das Verhalten in der Krim-Krise kritisiert wird, wendet sich Putin Kim Jong-un zu. Russland will Nordkorea die Schulden streichen. Mehr...

19.04.2014
BKW-Chefin warnt vor Folgekosten
Abschaltung

Soll das AKW im Mühleberg sofort vom Netz? Eine Initiative verlangt dies. Die Betreiberin warnt vor den Kosten für den Steuerzahler. Mehr...

19.04.2014

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      

Sixt greift Mobility an Mehr

UPC fürchtet Importrestriktionen für TV-Boxen Mehr

Mammut will Amazon ausschalten. Mehr

Schweizer Aufpasser untersuchen Hypo-Bankenpleite. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...