Meistgelesen

«Franken könnte wieder deutlich an Wert verlieren»
Euro-Krise

Die Schweizer Wirtschaft wird mit dem heutigen Frankenkurs leben können, sagt der Chefökonom des Vermögensverwalters Amundi. Die Euro-Zone sieht er am Anfang einer Erholung. Doch der Weg ist lang. Mehr...

Interview vonMathias Ohanian
09:20
iPhone-Konkurrent Galaxy S6 im Test
Praxis

Das Galaxy S6 macht Apples iPhone Konkurrenz. Im Praxistest zeigt das neue Prunkstück von Samsung, was es bei Display, Bedienung, Software und Kamera zu bieten hat. Mit einem überzeugenden Fazit. Mehr...

VonMichael Huch und Christian Just («Computer Bild»)
14:04
Startet Tamedia eine Gratiszeitung in Deutschland?
Expansion

Tamedia sucht deutsche Journalisten für ein Online-Projekt, das den Weg in den deutschen Markt ebnen soll. Das Medienhaus plant eine deutsche digitale Ausgabe von «20 Minuten». Mehr...

VonLaurina Waltersperger
02.03.2015
Wegen HSBC: Hollywoodstar will keine Steuern mehr zahlen
Protest

Die zweifache Oscar-Gewinnerin Emma Thompson empört sich über den Steuer-Skandal bei der Schweizer HSBC. Nun legt sie sich mit den britischen Behörden an – und würde dafür sogar ins Gefängnis gehen. Mehr...

VonDominic Benz
06:12
Verkehrte Welt: Euro-Zone wächst stärker als Schweiz
Märkte

Jahrelang wuchs die Schweizer Wirtschaft in allen Bereichen stärker als die Euro-Konjunktur. Das ist vorbei. Entsprechend erwartet ein Aktienexperte für die hiesige Börse keine grossen Sprünge mehr. Mehr...

VonMathias Ohanian und Andrea Marthaler
02.03.2015
Putins sammelt Nachbarländer fürs Imperium
Politik

Russlands Präsident träumt von einem wirtschaftlichen Gegengewicht zur EU, doch die Eurasische Union wankt bereits kurz nach der Gründung. Und Putin fehlt ein entscheidender Partner. Mehr...

VonNando Sommerfeldt und Holger Zschäpitz («Die Welt»)
02.03.2015
Wo das Galaxy S6 in der Schweiz am günstigsten ist
Neuheit

Am 10. April kommen Samsungs neue Smartphones offenbar auch in der Schweiz in den Handel. Die grossen Anbieter haben ihre Preise bereits veröffentlicht. Ein Vergleich. Mehr...

11:51

Anzeige

Energiekonzern EnBW streicht über 1300 Stellen

Energie Baden-Württemberg gibt kurz vor Weihnachten einen massiven Stellenabbau bekannt. Dieser soll bis Ende 2014 vollzogen sein.

21.12.2012

Nach RWE und E.on will auch der drittgrösste deutsche Energiekonzern EnBW, Energie Baden-Württemberg, massiv Stellen streichen. Von den etwa 20'000 Mitarbeitern sollen 1350 bis Ende 2014 gehen.

Der Konzern betonte, der Stellenabbau solle über verschiedene Instrumente wie Altersteilzeit oder Abfindungsangebote erfolgen. Darauf habe sich das Unternehmen mit den Arbeitnehmervertretern geeinigt.

Damit haben die Beschäftigten nach Monaten des Wartens jetzt die Gewissheit, dass die Sparvorgaben, mit denen sich das Unternehmen aus der Krise befreien will, auch mit einem Stellenabbau erreicht werden sollen. Bislang war nur von einem Beitrag der Mitarbeiter die Rede gewesen.

1040 Jobs im Verwaltungsbereich

Vor allem betroffen sein wird der Verwaltungsbereich mit 1040 Stellen. Im operativen Bereich, etwa in den Kraftwerken oder beim Energiehandel, sollen 310 Stellen wegfallen. Mit den Arbeitnehmervertretern wurde zusätzlich zum Arbeitsplatzabbau vereinbart, die Erfolgsbeteiligung für Mitarbeiter in den kommenden drei Jahren im Durchschnitt um 18 Prozent einer Monatsvergütung abzusenken.

Die grösseren Wettbewerber RWE und E.on machen sogar noch radikalere Einschnitte in ihren Mitarbeiterstamm. Bei RWE sollen 10'400 Arbeitsplätze dem Rotstift zum Opfer fallen. E.on hat ein Effizienzprogramm namens E.on 2.0 aufgelegt, das unter anderem den Abbau von 11'000 Arbeitsplätzen vorsieht.

Die Branche ist nach dem beschlossenen Atomausstieg der Bundesregierung in die Enge geraten. Die Kosten für die Brennelementesteuer, für den Ausbau der erneuerbaren Energien und die entgehenden Einnahmen aus abgeschalteten Atommeilern machen den Konzernen zu schaffen.

(tke/aho/sda)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Nach RWE und E.on will auch der drittgrösste deutsche Energiekonzern EnBW, Energie Baden-Württemberg, massiv Stellen streichen. Von den etwa 20'000 Mitarbeitern sollen 1350 bis Ende 2014 gehen.

Der Konzern betonte, der Stellenabbau solle über verschiedene Instrumente wie Altersteilzeit oder Abfindungsangebote erfolgen. Darauf habe sich das Unternehmen mit den Arbeitnehmervertretern geeinigt.

Damit haben die Beschäftigten nach Monaten des Wartens jetzt die Gewissheit, dass die Sparvorgaben, mit denen sich das Unternehmen aus der Krise befreien will, auch mit einem Stellenabbau erreicht werden sollen. Bislang war nur von einem Beitrag der Mitarbeiter die Rede gewesen.

1040 Jobs im Verwaltungsbereich

Vor allem betroffen sein wird der Verwaltungsbereich mit 1040 Stellen. Im operativen Bereich, etwa in den Kraftwerken oder beim Energiehandel, sollen 310 Stellen wegfallen. Mit den Arbeitnehmervertretern wurde zusätzlich zum Arbeitsplatzabbau vereinbart, die Erfolgsbeteiligung für Mitarbeiter in den kommenden drei Jahren im Durchschnitt um 18 Prozent einer Monatsvergütung abzusenken.

Die grösseren Wettbewerber RWE und E.on machen sogar noch radikalere Einschnitte in ihren Mitarbeiterstamm. Bei RWE sollen 10'400 Arbeitsplätze dem Rotstift zum Opfer fallen. E.on hat ein Effizienzprogramm namens E.on 2.0 aufgelegt, das unter anderem den Abbau von 11'000 Arbeitsplätzen vorsieht.

Die Branche ist nach dem beschlossenen Atomausstieg der Bundesregierung in die Enge geraten. Die Kosten für die Brennelementesteuer, für den Ausbau der erneuerbaren Energien und die entgehenden Einnahmen aus abgeschalteten Atommeilern machen den Konzernen zu schaffen.

(tke/aho/sda)

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

Swiss-Chef: «Fürchten ist der falsche Ausdruck». Mehr

Mann im Mond wirbt für die Schweiz. Mehr

US-Steuerstreit: Erste Millionen-Bussen im März. Mehr

Firmen halten sich nicht an Abzocker-Initiative. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...