Meistgelesen

Mittelfristig scheinen Kurse im Bereich von 500 Franken möglich zu sein.
Aktien

Monsanto ist raus! Am Mittwoch zog der US-Chemiegigant sein Angebot für Syngenta zurück. Das SMI-Mitglied war danach im freien Fall. Warum das eine gute Gelegenheit zum Einstieg ist. Mehr...

VonGeorg Pröbstl
28.08.2015
So schlimm steht es wirklich um Chinas Wirtschaft
Impulse

Millionen ungenutzter Wohnungen in Geisterstädten und verschuldete Staatsbetriebe: China zahlt den Preis für Jahre verfehlter Politik. Die Kehrtwende zu nachhaltigem Wachstum ist schmerzhaft. Mehr...

VonFinn Mayer-Kuckuk
28.08.2015
US-Zinswende: Heisse Kandidaten für Kursgewinne
Aktien

Die jüngsten Börsenturbulenzen wecken Zweifel an der anstehenden Zinswende. Hält die Fed den Kurs, könnten sich bei ausgewählten US-Blue-Chips attraktive Einstiegsgelegenheiten bieten. Mehr...

VonWolfgang Hagl
29.08.2015
Tsunami: Im Mittelmeer schlummert eine grosse gefahr
Wissenschaft

Einmal in 100 Jahren fegt eine gewaltige Welle durch das Mittelmeer. Die Gefahr dafür ist laut neuesten Erkenntnissen grösser als je zuvor. Die Folgen wären verheerend. Mehr...

29.08.2015
Tsipras sinkt in der Wählergunst der Griechen
Umfrage

Die griechische Regierungspartei Syriza verliert massiv an Unterstützung. Die Partei von noch-Präsident Tsipras verliert elf Prozentpunkte. Nur noch jeder Vierte will die Linken wählen. Mehr...

29.08.2015
Nokia will Alcatel mit chinesischer Unterstützung kaufen
Joint Venture

Um den französischen Rivalen Alcatel-Lucent zu übernehmen, legt sich Nokia mit der staatlichen chinesischen Investmentfirma Huaxin ins Bett. Analysten bewerten den Zusammenschluss positiv. Mehr...

28.08.2015
Anleger spekulieren auf einen Sprung beim Kuoni-Kurs über die 200er-Marke.
Aktien

Eine Berg- und Talfahrt! Erst fällt der SMI um 10 Prozent, dann geht es steil nach oben. Einige Aktien zeigen aber nach dem Einbruch noch kaum Erholungszeichen. Wo risikofreudige Anleger einsteigen. Mehr...

VonGeorg Pröbstl
28.08.2015

Anzeige

Energiekonzern EnBW streicht über 1300 Stellen

Energie Baden-Württemberg gibt kurz vor Weihnachten einen massiven Stellenabbau bekannt. Dieser soll bis Ende 2014 vollzogen sein.

21.12.2012

Nach RWE und E.on will auch der drittgrösste deutsche Energiekonzern EnBW, Energie Baden-Württemberg, massiv Stellen streichen. Von den etwa 20'000 Mitarbeitern sollen 1350 bis Ende 2014 gehen.

Der Konzern betonte, der Stellenabbau solle über verschiedene Instrumente wie Altersteilzeit oder Abfindungsangebote erfolgen. Darauf habe sich das Unternehmen mit den Arbeitnehmervertretern geeinigt.

Damit haben die Beschäftigten nach Monaten des Wartens jetzt die Gewissheit, dass die Sparvorgaben, mit denen sich das Unternehmen aus der Krise befreien will, auch mit einem Stellenabbau erreicht werden sollen. Bislang war nur von einem Beitrag der Mitarbeiter die Rede gewesen.

1040 Jobs im Verwaltungsbereich

Vor allem betroffen sein wird der Verwaltungsbereich mit 1040 Stellen. Im operativen Bereich, etwa in den Kraftwerken oder beim Energiehandel, sollen 310 Stellen wegfallen. Mit den Arbeitnehmervertretern wurde zusätzlich zum Arbeitsplatzabbau vereinbart, die Erfolgsbeteiligung für Mitarbeiter in den kommenden drei Jahren im Durchschnitt um 18 Prozent einer Monatsvergütung abzusenken.

Die grösseren Wettbewerber RWE und E.on machen sogar noch radikalere Einschnitte in ihren Mitarbeiterstamm. Bei RWE sollen 10'400 Arbeitsplätze dem Rotstift zum Opfer fallen. E.on hat ein Effizienzprogramm namens E.on 2.0 aufgelegt, das unter anderem den Abbau von 11'000 Arbeitsplätzen vorsieht.

Die Branche ist nach dem beschlossenen Atomausstieg der Bundesregierung in die Enge geraten. Die Kosten für die Brennelementesteuer, für den Ausbau der erneuerbaren Energien und die entgehenden Einnahmen aus abgeschalteten Atommeilern machen den Konzernen zu schaffen.

(tke/aho/sda)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Nach RWE und E.on will auch der drittgrösste deutsche Energiekonzern EnBW, Energie Baden-Württemberg, massiv Stellen streichen. Von den etwa 20'000 Mitarbeitern sollen 1350 bis Ende 2014 gehen.

Der Konzern betonte, der Stellenabbau solle über verschiedene Instrumente wie Altersteilzeit oder Abfindungsangebote erfolgen. Darauf habe sich das Unternehmen mit den Arbeitnehmervertretern geeinigt.

Damit haben die Beschäftigten nach Monaten des Wartens jetzt die Gewissheit, dass die Sparvorgaben, mit denen sich das Unternehmen aus der Krise befreien will, auch mit einem Stellenabbau erreicht werden sollen. Bislang war nur von einem Beitrag der Mitarbeiter die Rede gewesen.

1040 Jobs im Verwaltungsbereich

Vor allem betroffen sein wird der Verwaltungsbereich mit 1040 Stellen. Im operativen Bereich, etwa in den Kraftwerken oder beim Energiehandel, sollen 310 Stellen wegfallen. Mit den Arbeitnehmervertretern wurde zusätzlich zum Arbeitsplatzabbau vereinbart, die Erfolgsbeteiligung für Mitarbeiter in den kommenden drei Jahren im Durchschnitt um 18 Prozent einer Monatsvergütung abzusenken.

Die grösseren Wettbewerber RWE und E.on machen sogar noch radikalere Einschnitte in ihren Mitarbeiterstamm. Bei RWE sollen 10'400 Arbeitsplätze dem Rotstift zum Opfer fallen. E.on hat ein Effizienzprogramm namens E.on 2.0 aufgelegt, das unter anderem den Abbau von 11'000 Arbeitsplätzen vorsieht.

Die Branche ist nach dem beschlossenen Atomausstieg der Bundesregierung in die Enge geraten. Die Kosten für die Brennelementesteuer, für den Ausbau der erneuerbaren Energien und die entgehenden Einnahmen aus abgeschalteten Atommeilern machen den Konzernen zu schaffen.

(tke/aho/sda)

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

 

Unsere Partner      
 

Flughafenchef erwartet Glanzstart von «Circle» Mehr

Ex-UBS-Händler wehrt sich gegen US-Anklage Mehr

China: Die rote Gefahr für die Schweiz Mehr

Arbonia Forster will dank Billigarbeit wachsen Mehr

«SRG darf online keine Werbung schalten» Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

  • 1 Jahr (50 Ausgaben) CHF 259.-
  • Halbjahres-Abo (25 Ausgaben) CHF 139.-
  • Test-Abo (8 Ausgaben) CHF 20.-
    Zu den Abonnementen!

 

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...

 

Startseite

Jetzt in den App Stores!

Wirtschaft für unterwegs.