Meistgelesen

360'000 Franken sind genug für gierigen Banker
Urteil

Ein Manager wollte statt 360'000 Franken gleich 2,7 Millionen für nicht mal ein halbes Jahr Arbeit bei der Credit Suisse. Nun wiesen ihn die Richter in die Schranken. Mehr...

VonChristian Bütikofer
08:49
Google und Apple bringen Autobauer um den Schlaf
Konkurrenz

Google tüftelt am selbstfahrenden Auto, und auch Apple werkelt wohl am eigenen Wagen. Die Autokonzerne fürchten ums Geschäft. Werden sie Auftragsfertiger, während die US-Firmen die Gewinne einfahren? Mehr...

03.09.2015
Axa-CEO zu Fintech: «Grossfirmen verschwinden»
Assekuranz

Neben den Banken verändert Fintech auch das Geschäft der Versicherungen rasant und für immer. Der Axa-Konzern investiert jedes Jahr 400 Millionen Franken, um den Anschluss nicht zu verpassen. Mehr...

VonMatthias Niklowitz
05:51
Statistisch gesehen gab es nach kräftigen Kurseinbrüchen schnelle Erholung
Aktien

«Sei gierig, wenn andere Angst haben!» – sagt Warren Buffett. Warum der Investor mit diesem Rat wieder Recht haben dürfte und wie es jetzt an der Börse weitergeht. Mehr...

VonJürgen Büttner
09:20
Wandel

Online-Boom, Auslandseinkäufe, Preiszerfall: Abseits der Top-Lagen sinken die Ladenmieten. Das ist schlecht fürs Geschäft. Ein Drittel der Schweizer Geschäfte sind in ihrer Existenz bedroht. Mehr...

VonAndreas Güntert
09:43
Bruder von Samih Sawiris will Insel für Flüchtlinge kaufen
Hilfsaktion

Der ägyptische Milliardär Naguib Sawiris will mit einer Insel die Flüchtlingskrise entschärfen: Er fordert Griechenland oder Italien auf, ihm ein Eiland zu verkaufen - für etwa 90 Millionen Euro. Mehr...

03.09.2015
Barrick Gold und Newmont Mining notieren sogar schon unter Buchwert
Aktien

Goldanleger haben derzeit kaum zu lachen. Noch schlimmer sieht es bei Goldminen aus. Titel wie Barrick notieren auf einem Vieljahrestief – erstmals unter Buchwert. Da besteht grosses Nachholpotenzial. Mehr...

VonGeorg Pröbstl
09:22

Anzeige

EU-Kommission billigt Glencore-Fusion mit Xstrata

Rohstoffhandel

Das wird Ivan Glasenberg freuen: Die EU-Kommission heisst die Fusion zwischen den Rohstoffgiganten Xstrata und Glencore gut - allerdings mit Auflagen.

22.11.2012

Die EU-Kommission hat die geplante milliardenschwere Übernahme des schweizerisch-britischen Bergbaukonzerns Xstrata durch den Rohstoffhändler Glencore genehmigt. Im Gegenzug machte Glencore Zugeständnisse im Zinkgeschäft, wie die Behörde in Brüssel mitteilte.

Der Konzern sicherte zu, seine Geschäftsbeziehungen zum weltweit grössten Zinkhersteller Nyrstar aufzugeben und sich zudem vom 7,8-prozentigen Anteil an dem schweizerisch-belgischen Unternehmen zu trennen. Die Zugeständnissen sicherten den Wettbewerb auf dem europäischen Zinkmarkt, sagte Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia.

Glencore verfügte bislang über einen Exklusivvertrag zur Vermarktung der gesamten Produktionsmenge von Nyrstar, die etwa 15 Prozent des gesamten Jährlichen Zinkverbauchs in Europa abdeckt. Der Konzern sagte nun zu, in den kommenden zehn Jahren nichts mehr von Nyrstar zu kaufen. Das Einverständnis der EU-Kommission gilt als Meilenstein auf dem Weg zu einer erfolgreichen Xstrata-Übernahme.

Genehmigung auch in China und Südafrika 

Nun stehen noch die Genehmigungen von Behörden in China und Südafrika aus. Glencore will das Geschäft noch dieses Jahr perfekt machen. Nach monatelangen Verhandlungen hatten am Dienstag die Aktionäre von Xstrata und Glencore dem gut 30 Milliarden schweren Zusammenschluss zugestimmt.

Mit dem neuen Unternehmen «Glencore Xstrata plc» würde weltweit der erste Rohstoffkonzern entstehen, bei dem die gesamte Wertschöpfungskette vom Abbau über den Handel bis zur Lagerung und dem Transport unter einem Firmendach konzentriert ist. Das Unternehmen würde nach Berechnungen von Börsenexperten zum weltweit viertgrössten Unternehmen der Rohstoffbranche aufsteigen. Beide Konzerne haben im steuergünstigen Schweizer Kanton Zug ihre Hauptsitze.

(muv/aho/sda/awp)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Die EU-Kommission hat die geplante milliardenschwere Übernahme des schweizerisch-britischen Bergbaukonzerns Xstrata durch den Rohstoffhändler Glencore genehmigt. Im Gegenzug machte Glencore Zugeständnisse im Zinkgeschäft, wie die Behörde in Brüssel mitteilte.

Der Konzern sicherte zu, seine Geschäftsbeziehungen zum weltweit grössten Zinkhersteller Nyrstar aufzugeben und sich zudem vom 7,8-prozentigen Anteil an dem schweizerisch-belgischen Unternehmen zu trennen. Die Zugeständnissen sicherten den Wettbewerb auf dem europäischen Zinkmarkt, sagte Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia.

Glencore verfügte bislang über einen Exklusivvertrag zur Vermarktung der gesamten Produktionsmenge von Nyrstar, die etwa 15 Prozent des gesamten Jährlichen Zinkverbauchs in Europa abdeckt. Der Konzern sagte nun zu, in den kommenden zehn Jahren nichts mehr von Nyrstar zu kaufen. Das Einverständnis der EU-Kommission gilt als Meilenstein auf dem Weg zu einer erfolgreichen Xstrata-Übernahme.

Genehmigung auch in China und Südafrika 

Nun stehen noch die Genehmigungen von Behörden in China und Südafrika aus. Glencore will das Geschäft noch dieses Jahr perfekt machen. Nach monatelangen Verhandlungen hatten am Dienstag die Aktionäre von Xstrata und Glencore dem gut 30 Milliarden schweren Zusammenschluss zugestimmt.

Mit dem neuen Unternehmen «Glencore Xstrata plc» würde weltweit der erste Rohstoffkonzern entstehen, bei dem die gesamte Wertschöpfungskette vom Abbau über den Handel bis zur Lagerung und dem Transport unter einem Firmendach konzentriert ist. Das Unternehmen würde nach Berechnungen von Börsenexperten zum weltweit viertgrössten Unternehmen der Rohstoffbranche aufsteigen. Beide Konzerne haben im steuergünstigen Schweizer Kanton Zug ihre Hauptsitze.

(muv/aho/sda/awp)

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

 

Unsere Partner      
 

Nestlé erzielte den höchsten Reingewinn Mehr

Chicorée bläst Expansion nach Deutschland ab Mehr

Emirates-Vize: «Einreise in Zürich dauert teils zu lange» Mehr

Vekselbergs Renova baut in Zürich aus Mehr

Deutsche Fahnder nehmen Bankkader ins Visier Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

  • 1 Jahr (50 Ausgaben) CHF 259.-
  • Halbjahres-Abo (25 Ausgaben) CHF 139.-
  • Test-Abo (8 Ausgaben) CHF 20.-
    Zu den Abonnementen!

 

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...

 

Startseite

Jetzt in den App Stores!

Wirtschaft für unterwegs.