Meistgelesen

Darum entging der Schweiz der Mega-Deal mit Apple
Investion

Apple investiert so viel wie nie in Rechenzentren in Europa. Die Schweiz geht dabei leer aus, obwohl die Vorhaben genau dem Standortprofil entsprechen. Warum wurde die Chance verpasst? Mehr...

VonKaren Merkel
25.02.2015
SNB-Schock: Nun hat die Woche 43 Stunden und mehr
Umbruch

Lähmung nach dem Frankenschock? Mitnichten. Von St. Gallen bis Genf arbeiten Firmen unter Hochdruck daran, ihre Produktivität zu steigern. In der Industrie scheint vor allem eine Massnahme beliebt. Mehr...

VonMathias Ohanian
26.02.2015
Risse in Regierung, Krawalle in Athen
Griechenland

In der Regierung zeigen sich erste Risse: Ein Minister geht auf Konfrontationskurs mit Ministerpräsident Tsipras. In Athen randalieren rund 200 Vermummte. Doch es gibt auch positive Nachrichten. Mehr...

26.02.2015
Das ist die weltweit mächtigste Hedgefonds-Chefin
Erfolg

Bluetrend ist der wichtigste Hedgefonds der Managerin Leda Braga, den sie von Genf aus führt. Er schnitt zu Jahresstart sensationell ab. Damit ist sie die erfolgreichste weibliche Hedgefonds-Chefin. Mehr...

26.02.2015
Aussenansicht
Solothurn SO

Bereits der Name der Villa Grafenfels verrät, dass diese Liegenschaft auf Fels gebaut wurde. Im Weinkeller ist dieser Untergrund noch sichtbar. Die Villa bietet viel Ruhe und Zufriedenheit. Mehr...

26.02.2015
Zürich erhält mit Kameha ein neues Lifestyle-Hotel
Auftakt

Das Grand-Hotel Kameha öffnet Anfang März in Zürich: Das Lifestyle-Haus wartet mit typisch schweizerischen Elemente und viel Prunk auf. Mehr...

VonCORINNA CLARA RÖTTKER
26.02.2015
Versicherer Allianz beglückt Anleger mit Rekorddividende
Zahlen

Trotz schwächelnder Vermögensverwaltung hat der grösste europäische Versicherer seinen Gewinn 2014 leicht gesteigert. Aktieninvestoren können sich freuen. Mehr...

26.02.2015

Anzeige

EU-Kommission billigt Glencore-Fusion mit Xstrata

Rohstoffhandel

Das wird Ivan Glasenberg freuen: Die EU-Kommission heisst die Fusion zwischen den Rohstoffgiganten Xstrata und Glencore gut - allerdings mit Auflagen.

22.11.2012

Die EU-Kommission hat die geplante milliardenschwere Übernahme des schweizerisch-britischen Bergbaukonzerns Xstrata durch den Rohstoffhändler Glencore genehmigt. Im Gegenzug machte Glencore Zugeständnisse im Zinkgeschäft, wie die Behörde in Brüssel mitteilte.

Der Konzern sicherte zu, seine Geschäftsbeziehungen zum weltweit grössten Zinkhersteller Nyrstar aufzugeben und sich zudem vom 7,8-prozentigen Anteil an dem schweizerisch-belgischen Unternehmen zu trennen. Die Zugeständnissen sicherten den Wettbewerb auf dem europäischen Zinkmarkt, sagte Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia.

Glencore verfügte bislang über einen Exklusivvertrag zur Vermarktung der gesamten Produktionsmenge von Nyrstar, die etwa 15 Prozent des gesamten Jährlichen Zinkverbauchs in Europa abdeckt. Der Konzern sagte nun zu, in den kommenden zehn Jahren nichts mehr von Nyrstar zu kaufen. Das Einverständnis der EU-Kommission gilt als Meilenstein auf dem Weg zu einer erfolgreichen Xstrata-Übernahme.

Genehmigung auch in China und Südafrika 

Nun stehen noch die Genehmigungen von Behörden in China und Südafrika aus. Glencore will das Geschäft noch dieses Jahr perfekt machen. Nach monatelangen Verhandlungen hatten am Dienstag die Aktionäre von Xstrata und Glencore dem gut 30 Milliarden schweren Zusammenschluss zugestimmt.

Mit dem neuen Unternehmen «Glencore Xstrata plc» würde weltweit der erste Rohstoffkonzern entstehen, bei dem die gesamte Wertschöpfungskette vom Abbau über den Handel bis zur Lagerung und dem Transport unter einem Firmendach konzentriert ist. Das Unternehmen würde nach Berechnungen von Börsenexperten zum weltweit viertgrössten Unternehmen der Rohstoffbranche aufsteigen. Beide Konzerne haben im steuergünstigen Schweizer Kanton Zug ihre Hauptsitze.

(muv/aho/sda/awp)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Die EU-Kommission hat die geplante milliardenschwere Übernahme des schweizerisch-britischen Bergbaukonzerns Xstrata durch den Rohstoffhändler Glencore genehmigt. Im Gegenzug machte Glencore Zugeständnisse im Zinkgeschäft, wie die Behörde in Brüssel mitteilte.

Der Konzern sicherte zu, seine Geschäftsbeziehungen zum weltweit grössten Zinkhersteller Nyrstar aufzugeben und sich zudem vom 7,8-prozentigen Anteil an dem schweizerisch-belgischen Unternehmen zu trennen. Die Zugeständnissen sicherten den Wettbewerb auf dem europäischen Zinkmarkt, sagte Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia.

Glencore verfügte bislang über einen Exklusivvertrag zur Vermarktung der gesamten Produktionsmenge von Nyrstar, die etwa 15 Prozent des gesamten Jährlichen Zinkverbauchs in Europa abdeckt. Der Konzern sagte nun zu, in den kommenden zehn Jahren nichts mehr von Nyrstar zu kaufen. Das Einverständnis der EU-Kommission gilt als Meilenstein auf dem Weg zu einer erfolgreichen Xstrata-Übernahme.

Genehmigung auch in China und Südafrika 

Nun stehen noch die Genehmigungen von Behörden in China und Südafrika aus. Glencore will das Geschäft noch dieses Jahr perfekt machen. Nach monatelangen Verhandlungen hatten am Dienstag die Aktionäre von Xstrata und Glencore dem gut 30 Milliarden schweren Zusammenschluss zugestimmt.

Mit dem neuen Unternehmen «Glencore Xstrata plc» würde weltweit der erste Rohstoffkonzern entstehen, bei dem die gesamte Wertschöpfungskette vom Abbau über den Handel bis zur Lagerung und dem Transport unter einem Firmendach konzentriert ist. Das Unternehmen würde nach Berechnungen von Börsenexperten zum weltweit viertgrössten Unternehmen der Rohstoffbranche aufsteigen. Beide Konzerne haben im steuergünstigen Schweizer Kanton Zug ihre Hauptsitze.

(muv/aho/sda/awp)

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

Swiss-Chef: «Fürchten ist der falsche Ausdruck». Mehr

Mann im Mond wirbt für die Schweiz. Mehr

US-Steuerstreit: Erste Millionen-Bussen im März. Mehr

Firmen halten sich nicht an Abzocker-Initiative. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...