Feintool: Mehr Aufträge, mehr Umsatz

Feintool ist zufrieden mit den Zahlen im ersten Quartal. Doch nicht in allen Segmenten sah es gleich gut aus.

24.04.2012

Der Umsatz der verschiedenen Segmente entwickelte sich zwischen Januar und März uneinheitlich. Die von der Autoindustrie abhängige Sparte mit der Serienherstellung von Komponenten legte um 8,8 Prozent zu.

Dabei stabilisierten sich die Umsätze in Lokalwährungen in Europa, in den USA legten sie um 23 und in Japan um 45,5 Prozent zu. Das Resultat in Japan wird aber durch die Tsunami- und Atomkatastrophe im vergangenen Jahr beeinflusst.

Das Geschäft in der Fineblanking Technologie verringerte sich um 36,7 Prozent, weil interne Aufträge fehlten. In der Automationstechnik steigerte Feintool den Umsatz um 35,6 Prozent, wobei die Umsätze der auf Ende März verkauften IMA Berlin noch enthalten sind.

Höherer Auftragsbestand

Der Auftragseingang blieb mit 98,2 Millionen Franken stabil. Dabei stiegen die Aufträge im Teilegeschäft um 18,2 Prozent. Das Segment Fineblanking blieb stabil, nach Abzug interner Aufträge sank der Eingang gegenüber dem Vorjahr allerdings um 23,4 Prozent. In der Automation ging der Auftragseingang ebenfalls um 30,4 Prozent zurück.

Der Auftragsbestand kletterte auf 171 Millionen Franken, ein Plus von 14 Prozent. Feintool hat damit im Fineblanking Arbeit für sechs bis acht Monate, in der Automation für beinahe ein Jahr. Der Ausblick ist positiv.

Feintool erwartet weiterhin einen Umsatz von 350 bis 390 Millionen Franken bei einer Ebit-Marge von 4 bis 6 Prozent. Nicht enthalten sind die Effekte aus der Akquisition der Herzing+Schroth-Gruppe.

(laf/chb/sda)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Der Umsatz der verschiedenen Segmente entwickelte sich zwischen Januar und März uneinheitlich. Die von der Autoindustrie abhängige Sparte mit der Serienherstellung von Komponenten legte um 8,8 Prozent zu.

Dabei stabilisierten sich die Umsätze in Lokalwährungen in Europa, in den USA legten sie um 23 und in Japan um 45,5 Prozent zu. Das Resultat in Japan wird aber durch die Tsunami- und Atomkatastrophe im vergangenen Jahr beeinflusst.

Das Geschäft in der Fineblanking Technologie verringerte sich um 36,7 Prozent, weil interne Aufträge fehlten. In der Automationstechnik steigerte Feintool den Umsatz um 35,6 Prozent, wobei die Umsätze der auf Ende März verkauften IMA Berlin noch enthalten sind.

Höherer Auftragsbestand

Der Auftragseingang blieb mit 98,2 Millionen Franken stabil. Dabei stiegen die Aufträge im Teilegeschäft um 18,2 Prozent. Das Segment Fineblanking blieb stabil, nach Abzug interner Aufträge sank der Eingang gegenüber dem Vorjahr allerdings um 23,4 Prozent. In der Automation ging der Auftragseingang ebenfalls um 30,4 Prozent zurück.

Der Auftragsbestand kletterte auf 171 Millionen Franken, ein Plus von 14 Prozent. Feintool hat damit im Fineblanking Arbeit für sechs bis acht Monate, in der Automation für beinahe ein Jahr. Der Ausblick ist positiv.

Feintool erwartet weiterhin einen Umsatz von 350 bis 390 Millionen Franken bei einer Ebit-Marge von 4 bis 6 Prozent. Nicht enthalten sind die Effekte aus der Akquisition der Herzing+Schroth-Gruppe.

(laf/chb/sda)

Meistgelesen

Schwarzgeld

Die deutsche Regierung kritisiert seit Jahren Steueroasen im Ausland. Doch bei genauer Betrachtung ist Deutschland für Ausländer sogar selbst ein Hort für unversteuerte Gelder. Mehr...

VonMichael Houben (ARD)
16.05.2013
Nur Kleinanleger glauben noch an Gold
Kurs

Grossinvestoren verkaufen weiterhin Gold en masse. Ein Ende der Talfahrt ist nicht in Sicht. Daran ändert auch die ungebrochen hohe Nachfrage von Kleinanlegern nach Münzen und Barren nichts. Mehr...

22.05.2013
Lohnstudie

Wer eine Schweizer Fachhochschule durchlaufen hat, verdient 2013 leicht weniger als vor zwei Jahren. In einigen Management-Stufen gibt es dagegen grosse Lohnsprünge nach oben. Mehr...

VonNorman Bandi
22.05.2013
Goldman-Sachs-Chefökonom: «Rezession in Europa geht weiter»
Eurokrise

Goldman-Sachs-Chefökonom Jan Hatzius befürchtet eine Rückkehr der Eurokrise, falls die Peripherieländer ihre Sparpolitik aufgeben. Mehr...

VonTim Höfinghoff
22.05.2013
Immobilienboom: Der Leichtsinn der Hausfrauen*
Kommentar

Es herrscht Leichtsinn im Land. Doch an der Schweizer Betonfront wächst die Beunruhigung, denn zwei von fünf neuen Hausbesitzern droht bei höheren Zinsen die Pleite. Mehr...

15.05.2013
Prognose

Der massive Absturz des des Goldes führt zu Verunsicherung. Der bekannte Anlageguru Mohamed El-Erian sieht darin Parallelen zum Einbruch der Apple- und Facebook-Aktie. Mehr...

23.05.2013
Schwarzer Börsentag: Der ganz normale Wahnsinn
Analyse

Die Aktienkurse tauchen nach dem Kurssturz in Japan weltweit. Auch an der Schweizer Börse geht es abwärts. Eine panische Reaktion ist trotzdem fehl am Platz. Mehr...

VonVolker Strohm
23.05.2013

Die Handelszeitung – jetzt am Kiosk

 

 

Unsere Partner    

Kommentar: Economiesuisse - das Grounding von 2013 Lesen

Fachhochschul-Absolventen stossen an Salärgrenzen. Lesen

Unterirdischer Güterverkehr: Geldsorgen. Lesen

Experten warnen vor Essen aus China. Lesen

Goldman-Sachs: «Rezession in Europa geht weiter». Lesen

Salat und Hemden im Schliessfach. Lesen

«Alstom ist keine Sozialversicherung ». Lesen

 

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Handelszeitung.
Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...