Meistgelesen

Russland warnt Bürger vor Auslandsreisen
Verfolgung

Der Kreml warnt seine Bürger vor Reisen ins Ausland. Die amerikanischen Behörden machten weltweit Jagd auf Russen, so das Aussenministerium. Andere Staaten würden zur Kooperation genötigt. Mehr...

23.05.2015
Wetten, Sie kennen das beliebteste Bier der Welt nicht?
Süffig

China wächst rasant, auch im Biertrinken. Inzwischen ist das Land der grösste Biermarkt der Welt. Mit ungeahnten Folgen. Das meistgetrunkene Bier ist hierzulande nahezu unbekannt. Mehr...

VonGabriel Knupfer
23.05.2015
Seit 2013 ist der SMI mehrfach vom Aufwärtstrendkanal nach unten abgeprallt.
Aktien

Der SMI steigt, der Aufwärtstrend ist intakt. Der Chart aber zeigt: In den letzten Jahren prallte der Index oft von der oberen Begrenzung des Trends nach unten ab. Das könnte jetzt wieder passieren. Mehr...

VonGeorg Pröbstl
22.05.2015
Sex-Börse Adult Friend Finder gehackt
Peinlich

Die weltgrösste Sex-Kontaktbörse ist Ziel von Internetpiraten geworden. Im Netz sind die Daten von Millionen Nutzern aufgetaucht. Experten vermuten, dass diese nun erpresst werden könnten. Mehr...

23.05.2015
EZB-Chef Draghi sieht Währungsunion in Gefahr
Krise

Mario Draghi sieht in den strukturellen Unterschieden zwischen den Euro-Ländern eine grosse Bedrohung für die Währungsunion. Solche Divergenzen könnten explosiv werden, befürchtet Draghi. Mehr...

23.05.2015
Die Kurshalbierung seit 2014 macht Transocean zum günstigen Kaufobjekt
Aktien

Anleger setzen auf Übernahmen, denn schon erste Gerüchte treiben die Kurse der Kaufobjekte. Kommt aber tatsächlich ein Angebot, sind oft 20 Prozent Gewinn und mehr drin. Wo der Einstieg lohnen könnte. Mehr...

VonJürgen Büttner
22.05.2015
Blackberry setzt zum nächsten Kahlschlag an
Sanierung

Der ehemalige Smartphone-Pionier Blackberry setzt sein radikales Sparprogramm um und kündigt einen weltweiten Stellenabbau an. Die Firma kämpft seit langer Zeit ums Überleben. Mehr...

23.05.2015

Anzeige

General Electric mit starkem Endspurt

Der Industriekonzern General Electric hat im abgelaufenen Quartal ein deutliches Gewinnwachstum verzeichnet - und legt damit gegenüber Konkurrent Siemens vor.

18.01.2013

Der grosse Siemens-Rivale General Electric (GE) hat trotz des rauen Umfelds in der Weltwirtschaft seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Im vierten Quartal konnte der US-Konzern seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf 39,3 Milliarden Dollar steigern.

Unter dem Strich blieben mit 4,0 Milliarden Dollar acht Prozent mehr übrig als vor einem Jahr, wie der Konzern in Fairfield im US-Bundesstaat Connecticut mitteilte. Je Aktie waren das im fortgeführten Geschäft 44 Cent - mehr als Analysten auf dem Zettel hatten.

«Die Aussichten für die Industrieländer bleiben unsicher, aber wir sehen Wachstum in China und in rohstoffreichen Ländern», sagte Vorstandschef Jeff Immelt. Mit dem höchsten Auftragsbestand in der Unternehmensgeschichte gehe der Konzern mit Schwung in das Jahr 2013. Ohne die Flaute beim Verkauf der Windturbinen, die in den USA nicht mehr steuerlich gefördert werden, wuchsen die Bestellungen im Schlussquartal um sieben Prozent.

GE als Gradmesser für US-Wirtschaft

Der Konzern stellt Flugzeugturbinen und Kraftwerkskomponenten her, ist bei der Medizintechnik aktiv und besitzt eine grosse Finanzsparte. Angesichts der breiten Angebotspalette gilt GE als Gradmesser für die gesamt US-Wirtschaft. Hierzulande ist das Unternehmen vor allem mit einer Windanlagen-Fertigung und einer starken Forschung vertreten.

Der deutsche Rivale Siemens will seine Zahlen für die Zeit zwischen Oktober und Dezember am kommenden Mittwoch veröffentlichen. Die Münchner haben sich ein 6 Milliarden Euro schweres Sparprogramm auferlegt, um wieder zur internationalen Konkurrenz aufzuschliessen. Unter anderem Probleme beim Anschluss von Windkraftanlagen auf hoher See und lange Verspätungen bei der Auslieferung von Zügen an die Bahn hatten Siemens im vergangenen Jahr gebremst.

(vst/aho/awp)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema
Stichworte:
General Electric

Der grosse Siemens-Rivale General Electric (GE) hat trotz des rauen Umfelds in der Weltwirtschaft seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Im vierten Quartal konnte der US-Konzern seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf 39,3 Milliarden Dollar steigern.

Unter dem Strich blieben mit 4,0 Milliarden Dollar acht Prozent mehr übrig als vor einem Jahr, wie der Konzern in Fairfield im US-Bundesstaat Connecticut mitteilte. Je Aktie waren das im fortgeführten Geschäft 44 Cent - mehr als Analysten auf dem Zettel hatten.

«Die Aussichten für die Industrieländer bleiben unsicher, aber wir sehen Wachstum in China und in rohstoffreichen Ländern», sagte Vorstandschef Jeff Immelt. Mit dem höchsten Auftragsbestand in der Unternehmensgeschichte gehe der Konzern mit Schwung in das Jahr 2013. Ohne die Flaute beim Verkauf der Windturbinen, die in den USA nicht mehr steuerlich gefördert werden, wuchsen die Bestellungen im Schlussquartal um sieben Prozent.

GE als Gradmesser für US-Wirtschaft

Der Konzern stellt Flugzeugturbinen und Kraftwerkskomponenten her, ist bei der Medizintechnik aktiv und besitzt eine grosse Finanzsparte. Angesichts der breiten Angebotspalette gilt GE als Gradmesser für die gesamt US-Wirtschaft. Hierzulande ist das Unternehmen vor allem mit einer Windanlagen-Fertigung und einer starken Forschung vertreten.

Der deutsche Rivale Siemens will seine Zahlen für die Zeit zwischen Oktober und Dezember am kommenden Mittwoch veröffentlichen. Die Münchner haben sich ein 6 Milliarden Euro schweres Sparprogramm auferlegt, um wieder zur internationalen Konkurrenz aufzuschliessen. Unter anderem Probleme beim Anschluss von Windkraftanlagen auf hoher See und lange Verspätungen bei der Auslieferung von Zügen an die Bahn hatten Siemens im vergangenen Jahr gebremst.

(vst/aho/awp)

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

US-Botschafterin sieht Ende des Steuerstreits. Mehr

Abschluss an Fachhochschule zahlt sich aus. Mehr

SBB und Migros lancieren Online-Offensive. Mehr

Bank Notenstein findet Kunden mit US-Bezug. Mehr

Bill Clinton: 840'000 Dollar von der UBS. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...