Meistgelesen

So einsam ist es um Athens Finanzminister Varoufakis
Feature

Im Hotel würdigen sich Janis Varoufakis und EZB-Chef Draghi keines Blickes. In Sitzungen halten sich Finanzminister die Ohren zu, wenn Athens Finanzminister spricht. Der Grieche ist völlig isoliert. Mehr...

26.04.2015
«Globale Finanzkrisen sind Teil der neuen Ordnung»
Globalisierung

Die weltweite Verzahnung hat immensen Reichtum geschaffen, bedroht jedoch auch die Stabilität unserer Gesellschaft, sagt Top-Ökonom Ian Goldin. Die Finanzkrise war erst der Anfang. Mehr...

VonMarc Iseli
27.04.2015
SNB ist offenbar wieder am Devisenmarkt aktiv
Geldpolitik

Die Hellas-Krise und die europäische Geldpolitik lasten weiter auf dem Franken. Die Nationalbank gibt sich zwar bedeckt, die Indizien sprechen aber dafür, dass sie wieder am Markt interveniert. Mehr...

27.04.2015
Das grosse Unterschätzen der Google-Banken
Finanzplatz

Die Schweizer Bankenwelt verschläft einen wichtigen Trend: Die Institute sind viel damit beschäftigt, Regulierungspflichten umzusetzen – und achten laut einer Studie zu wenig auf digitale Konkurrenz. Mehr...

VonChristian Bütikofer
06:13
«Beim SMI ist das Ende der Fahnenstange erreicht»
Ausblick

Beim SMI ist das Ende vom Aufwärtskurs absehbar. Anders beim Dax: Die 15'000 Punkte scheinen greifbar nahe. Was Experten für die Börsenentwicklung in naher Zukunft erwarten. Mehr...

VonAndrea Marthaler und Karen Merkel
27.04.2015
Sika schwärzt Erbenfamilie bei der Finma an
Streit

Das Sika-Management schlägt ein neues Kapitel im Streit mit der Erbenfamilie Burkard auf. Das Team um den Verwaltungsratspräsidenten Paul Hälg glaubt, die Familie habe die Meldepflicht verletzt. Mehr...

27.04.2015
Dank iPhone: Apple jubelt über Milliardengewinn
Technologie

Apple übertrifft die Erwartungen der Analysten: Die Kalifornier machen fast 14 Milliarden Dollar Gewinn. Das iPhone 6 erweist sich als wahrer Kassenschlager. Mehr...

06:23

Anzeige

General Electric mit starkem Endspurt

Der Industriekonzern General Electric hat im abgelaufenen Quartal ein deutliches Gewinnwachstum verzeichnet - und legt damit gegenüber Konkurrent Siemens vor.

18.01.2013

Der grosse Siemens-Rivale General Electric (GE) hat trotz des rauen Umfelds in der Weltwirtschaft seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Im vierten Quartal konnte der US-Konzern seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf 39,3 Milliarden Dollar steigern.

Unter dem Strich blieben mit 4,0 Milliarden Dollar acht Prozent mehr übrig als vor einem Jahr, wie der Konzern in Fairfield im US-Bundesstaat Connecticut mitteilte. Je Aktie waren das im fortgeführten Geschäft 44 Cent - mehr als Analysten auf dem Zettel hatten.

«Die Aussichten für die Industrieländer bleiben unsicher, aber wir sehen Wachstum in China und in rohstoffreichen Ländern», sagte Vorstandschef Jeff Immelt. Mit dem höchsten Auftragsbestand in der Unternehmensgeschichte gehe der Konzern mit Schwung in das Jahr 2013. Ohne die Flaute beim Verkauf der Windturbinen, die in den USA nicht mehr steuerlich gefördert werden, wuchsen die Bestellungen im Schlussquartal um sieben Prozent.

GE als Gradmesser für US-Wirtschaft

Der Konzern stellt Flugzeugturbinen und Kraftwerkskomponenten her, ist bei der Medizintechnik aktiv und besitzt eine grosse Finanzsparte. Angesichts der breiten Angebotspalette gilt GE als Gradmesser für die gesamt US-Wirtschaft. Hierzulande ist das Unternehmen vor allem mit einer Windanlagen-Fertigung und einer starken Forschung vertreten.

Der deutsche Rivale Siemens will seine Zahlen für die Zeit zwischen Oktober und Dezember am kommenden Mittwoch veröffentlichen. Die Münchner haben sich ein 6 Milliarden Euro schweres Sparprogramm auferlegt, um wieder zur internationalen Konkurrenz aufzuschliessen. Unter anderem Probleme beim Anschluss von Windkraftanlagen auf hoher See und lange Verspätungen bei der Auslieferung von Zügen an die Bahn hatten Siemens im vergangenen Jahr gebremst.

(vst/aho/awp)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema
Stichworte:
General Electric

Der grosse Siemens-Rivale General Electric (GE) hat trotz des rauen Umfelds in der Weltwirtschaft seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Im vierten Quartal konnte der US-Konzern seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf 39,3 Milliarden Dollar steigern.

Unter dem Strich blieben mit 4,0 Milliarden Dollar acht Prozent mehr übrig als vor einem Jahr, wie der Konzern in Fairfield im US-Bundesstaat Connecticut mitteilte. Je Aktie waren das im fortgeführten Geschäft 44 Cent - mehr als Analysten auf dem Zettel hatten.

«Die Aussichten für die Industrieländer bleiben unsicher, aber wir sehen Wachstum in China und in rohstoffreichen Ländern», sagte Vorstandschef Jeff Immelt. Mit dem höchsten Auftragsbestand in der Unternehmensgeschichte gehe der Konzern mit Schwung in das Jahr 2013. Ohne die Flaute beim Verkauf der Windturbinen, die in den USA nicht mehr steuerlich gefördert werden, wuchsen die Bestellungen im Schlussquartal um sieben Prozent.

GE als Gradmesser für US-Wirtschaft

Der Konzern stellt Flugzeugturbinen und Kraftwerkskomponenten her, ist bei der Medizintechnik aktiv und besitzt eine grosse Finanzsparte. Angesichts der breiten Angebotspalette gilt GE als Gradmesser für die gesamt US-Wirtschaft. Hierzulande ist das Unternehmen vor allem mit einer Windanlagen-Fertigung und einer starken Forschung vertreten.

Der deutsche Rivale Siemens will seine Zahlen für die Zeit zwischen Oktober und Dezember am kommenden Mittwoch veröffentlichen. Die Münchner haben sich ein 6 Milliarden Euro schweres Sparprogramm auferlegt, um wieder zur internationalen Konkurrenz aufzuschliessen. Unter anderem Probleme beim Anschluss von Windkraftanlagen auf hoher See und lange Verspätungen bei der Auslieferung von Zügen an die Bahn hatten Siemens im vergangenen Jahr gebremst.

(vst/aho/awp)

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

Sulzer baut weltweit Personal ab. Mehr

Minder will weniger Schutz für Grossaktionäre. Mehr

Athen-Reise: Bern will Steuerabkommen. Mehr

Credit Suisse streitet mit Hedgefonds vor Gericht. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...