Gesundheitsgeschäft befeuert Philips-Wachstum

Mehr Umsatz und Gewinn als erwartet: Der Elektronikkonzern Philips hat ein gutes erstes Quartal hingelegt. Vor allem wegen eines starken Wachstums im Gesundheitsgeschäft.

23.04.2012

Der Elektronikkonzern Philips hat im ersten Quartal vor allem wegen eines kräftigen Wachstums in seinem Gesundheitsgeschäft mehr umgesetzt als erwartet. Zudem fiel der Gewinn dank des greifenden Spar- und Umbauprogramms höher aus als gedacht. Wegen der Unsicherheiten im europäischen Geschäft bleibe Philips aber mit Blick auf den Rest des Jahres vorsichtig, sagte Vorstandschef Frans van Houten in Amsterdam.

Der Umsatz stieg von 5,26 im Vorjahr auf 5,6 Milliarden Euro. Operativ und vor Zinsen und Steuern stieg der Gewinn von 318 Millionen auf 438 Millionen Euro. Unter dem Strich blieben 249 Millionen, nach 138 Millionen Euro vor einem Jahr.

Bis Ende 2014 will Philips 800 Millionen Euro einsparen. Etwa in der Verwaltung, der Informatik, im Finanzressort sowie im Personalwesen und Immobilienmanagement des Konzerns. Zunächst einmal kosten die Einschnitte aber Geld. Mit insgesamt 373 Millionen Euro Kosten und Investitionen in fast der selben Höhe kalkulieren die Niederländer. Davon dürfte mit 200 Millionen Euro der grösste Block im laufenden Jahr anfallen.

(laf/chb/awp)

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Der Elektronikkonzern Philips hat im ersten Quartal vor allem wegen eines kräftigen Wachstums in seinem Gesundheitsgeschäft mehr umgesetzt als erwartet. Zudem fiel der Gewinn dank des greifenden Spar- und Umbauprogramms höher aus als gedacht. Wegen der Unsicherheiten im europäischen Geschäft bleibe Philips aber mit Blick auf den Rest des Jahres vorsichtig, sagte Vorstandschef Frans van Houten in Amsterdam.

Der Umsatz stieg von 5,26 im Vorjahr auf 5,6 Milliarden Euro. Operativ und vor Zinsen und Steuern stieg der Gewinn von 318 Millionen auf 438 Millionen Euro. Unter dem Strich blieben 249 Millionen, nach 138 Millionen Euro vor einem Jahr.

Bis Ende 2014 will Philips 800 Millionen Euro einsparen. Etwa in der Verwaltung, der Informatik, im Finanzressort sowie im Personalwesen und Immobilienmanagement des Konzerns. Zunächst einmal kosten die Einschnitte aber Geld. Mit insgesamt 373 Millionen Euro Kosten und Investitionen in fast der selben Höhe kalkulieren die Niederländer. Davon dürfte mit 200 Millionen Euro der grösste Block im laufenden Jahr anfallen.

(laf/chb/awp)

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