Der Komponentenhersteller Schaffner hat im ersten Halbjahr 2011/12 (per 31. März) einen Nettoumsatz von 81 Millionen Franken erzielt. Er lag damit rund 18 Prozent tiefer als vor einem Jahr. Das Unternehmensergebnis sank massiv und blieb nur noch knapp positiv.
In Lokalwährungen ergab sich ein Umsatzminus von gut 14 Prozent, wie Schaffner mitteilte. Bereinigt um den Umsatzbeitrag von 7,7 Millionen von der erstmals konsolidierten MTC LLC lag der Rückgang bei gut 26 Prozent.
Das Betriebsergebnis (EBIT) fiel um rund 84 Prozent auf 1,4 Millionen Franken. Das Reinergebnis sank um über 95 Prozent auf 0,26 Millionen Franken.
Der Gewinnrückgang sei auch durch die «konsequente» Anpassung der Produktionskapazitäten an die Nachfrage und der Senkung der Fixkosten nicht zu vermeiden gewesen, heisst es in der Mitteilung. Im ersten Quartal sei die Talsohle durchschritten worden und der Auftragseingang habe im zweiten Quartal zugelegt.
Mit den vier Hausbanken sei eine neue Kreditvereinbarung über ein Gesamtvolumen von 50 Millionen Franken mit einer Laufzeit von drei Jahren abgeschlossen worden. Die Konditionen seien im Wesentlichen unverändert.
Für das Gesamtjahr stellt Schaffner einen Umsatz zwischen 170 und 180 Millionen Franken in Aussicht, unter der Voraussetzung einer anhaltenden Nachfragedynamik und einer stabilen Entwicklung der wichtigsten Währungen. Aufgrund der guten Entwicklungen der Auftragseingänge im ersten Semester dürfte der Umsatz im zweiten Halbjahr 2011/12 die Vergleichswerte des ersten Semesters und der Vorjahresperiode in allen Divisionen übertreffen.
(vst/laf/sda)






























