Meistgelesen

«Franken könnte wieder deutlich an Wert verlieren»
Euro-Krise

Die Schweizer Wirtschaft wird mit dem heutigen Frankenkurs leben können, sagt der Chefökonom des Vermögensverwalters Amundi. Die Euro-Zone sieht er am Anfang einer Erholung. Doch der Weg ist lang. Mehr...

Interview vonMathias Ohanian
03.03.2015
Die Gerüchte, die Fakten – der Ticker zur Apple Watch
Aktuell

Die Apple Watch kommt im April – doch noch sind einige Fragen offen. Wir berichten fortlaufend die neuen Details. Und zeigen, wie sich die Schweizer Uhrenbranche auf die smarte Konkurrenz vorbereitet. Mehr...

VonKaren Merkel
03.03.2015
iPhone-Konkurrent Galaxy S6 im Test
Praxis

Das Galaxy S6 macht Apples iPhone Konkurrenz. Im Praxistest zeigt das neue Prunkstück von Samsung, was es bei Display, Bedienung, Software und Kamera zu bieten hat. Mit einem überzeugenden Fazit. Mehr...

VonMichael Huch und Christian Just («Computer Bild»)
03.03.2015
«Fusion mit Kuoni wäre sehr gute Sache»
Tourismus

Für Hotelplan war das Jahr 2014 erfolgreich. Geschäftsführer Thomas Stirnimann über das volatile Geschäft, die Frankenstärke und den möglichen Zukauf bei Kuoni. Mehr...

Interview vonGabriel Knupfer
06:14
Wirbelt die Apple Watch den Goldmarkt auf?
Neuheit

Apple will die Smartwatch als Luxusobjekt etablieren, die teuerste Variante soll 4000 Dollar kosten. Pro Uhr würden zwei Feinunzen Gold fällig: Damit könnte Apple den globalen Goldmarkt aufwirbeln. Mehr...

VonBenedikt Fuest («Die Welt»)
03.03.2015
Startet Tamedia eine Gratiszeitung in Deutschland?
Expansion

Tamedia sucht deutsche Journalisten für ein Online-Projekt, das den Weg in den deutschen Markt ebnen soll. Das Medienhaus plant eine deutsche digitale Ausgabe von «20 Minuten». Mehr...

VonLaurina Waltersperger
02.03.2015
Wo das Galaxy S6 in der Schweiz am günstigsten ist
Neuheit

Am 10. April kommen Samsungs neue Smartphones offenbar auch in der Schweiz in den Handel. Die grossen Anbieter haben ihre Preise bereits veröffentlicht. Ein Vergleich. Mehr...

03.03.2015

Anzeige

Glencore & Xstrata: Scheitert die Fusion am Abstimmungsverfahren?

Noch ist die Rohstoff-Fusion zwischen Xstrata und Glencore nicht wasserdicht: Ein kompliziertes Abstimmungsverfahren an der Xstrata-Generalversammlung könnte den Deal zum Scheitern bringen.

12.11.2012

Die geplante Fusion zwischen den Bergbau- und Rohstoffkonzernen Xstrata und Glencore könnte auf weitere Probleme stossen. Das komplexe Abstimmungsverfahren an der für den 20. November geplanten Generalversammlung (GV) der Xstrata-Aktionäre könnte zu einem Scheitern der Pläne führen, berichtet das «Wall Street Journal Europe».

Demnach legt der Verwaltungsrat von Xstrata dem Aktionariat drei Vorlagen zur Abstimmung vor. Die erste Abstimmung erfolgt über die Fusion inklusive des für das Management vorgesehenen Bonus-Pakets.

Zudem ist eine separate Abstimmungen über die Fusion vorgesehen und eine weitere über das Paket für das Management selbst. Während die beiden ersten Abstimmungen eine Mehrheit von 75 Prozent erfordern, reicht für den dritten Antrag ein einfaches Mehr von 50 Prozent.

Abstimmungsverhalten der Aktionäre unklar

Dem Bericht zufolge ist unklar, ob die Aktionäre der Empfehlung des Verwaltungsrates folgen und sowohl für den ersten und den dritten Antrag stimmen werden. Informationen der Zeitung zufolge gibt es eine Reihe von grösseren Aktionären, die zwar für die Fusion stimmen werden, jedoch die Bonus-Zahlungen an das Management ablehnen.

Neben den Aktionären beider Unternehmen müssen auch die Kartellbehörden in verschiedenen Ländern den Zusammenschluss noch absegnen, schreibt zudem das «Handelsblatt». Glencore-Chef Ivan Glasenberg biete der EU-Kartellbehörde an, auf einen Teil des Zink-Geschäfts zu verzichten.

Konkret soll die Vertriebsvereinbarung mit dem Produzenten Nyrstar in Belgien beendet werden. Xstrata ist ebenfalls stark im Zink-Markt engagiert. Durch die Fusion der Konzerne mit Sitz im Kanton Zug entstünde ein Grundgüter-Gigant, der wie kein anderer Abbau, Handel, Transport und Lagerung von Rohstoffen abdeckt, heisst es dazu weiter.

(aho/vst/awp)

Bildergalerie: Die grössten Minenkonzerne der Welt

[[nid:370263]]

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Die geplante Fusion zwischen den Bergbau- und Rohstoffkonzernen Xstrata und Glencore könnte auf weitere Probleme stossen. Das komplexe Abstimmungsverfahren an der für den 20. November geplanten Generalversammlung (GV) der Xstrata-Aktionäre könnte zu einem Scheitern der Pläne führen, berichtet das «Wall Street Journal Europe».

Demnach legt der Verwaltungsrat von Xstrata dem Aktionariat drei Vorlagen zur Abstimmung vor. Die erste Abstimmung erfolgt über die Fusion inklusive des für das Management vorgesehenen Bonus-Pakets.

Zudem ist eine separate Abstimmungen über die Fusion vorgesehen und eine weitere über das Paket für das Management selbst. Während die beiden ersten Abstimmungen eine Mehrheit von 75 Prozent erfordern, reicht für den dritten Antrag ein einfaches Mehr von 50 Prozent.

Abstimmungsverhalten der Aktionäre unklar

Dem Bericht zufolge ist unklar, ob die Aktionäre der Empfehlung des Verwaltungsrates folgen und sowohl für den ersten und den dritten Antrag stimmen werden. Informationen der Zeitung zufolge gibt es eine Reihe von grösseren Aktionären, die zwar für die Fusion stimmen werden, jedoch die Bonus-Zahlungen an das Management ablehnen.

Neben den Aktionären beider Unternehmen müssen auch die Kartellbehörden in verschiedenen Ländern den Zusammenschluss noch absegnen, schreibt zudem das «Handelsblatt». Glencore-Chef Ivan Glasenberg biete der EU-Kartellbehörde an, auf einen Teil des Zink-Geschäfts zu verzichten.

Konkret soll die Vertriebsvereinbarung mit dem Produzenten Nyrstar in Belgien beendet werden. Xstrata ist ebenfalls stark im Zink-Markt engagiert. Durch die Fusion der Konzerne mit Sitz im Kanton Zug entstünde ein Grundgüter-Gigant, der wie kein anderer Abbau, Handel, Transport und Lagerung von Rohstoffen abdeckt, heisst es dazu weiter.

(aho/vst/awp)

Bildergalerie: Die grössten Minenkonzerne der Welt

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

Swiss-Chef: «Fürchten ist der falsche Ausdruck». Mehr

Mann im Mond wirbt für die Schweiz. Mehr

US-Steuerstreit: Erste Millionen-Bussen im März. Mehr

Firmen halten sich nicht an Abzocker-Initiative. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...