Harley-Davidson dreht den Hahn auf

Harley-Davidson hat im ersten Quartal Umsatz und Gewinn deutlich erhöht. Besonders in den USA lief das Geschäft prächtig. Nun strebt der Motorradhersteller für das Gesamtjahr eine Viertelmillion Verkä

25.04.2012

Die Töffs von Harley-Davidson sind wieder ein Verkaufsschlager: Im ersten Quartal konnte die Firma die weltweiten Verkäufe um 20 Prozent auf 59'700 hochschrauben. Besonders gut lief es im Heimatmarkt USA, wo Harley-Davidson zwei von drei Maschinen verkaufte.

Er sei sehr zufrieden mit dem Abschneiden, erklärte Firmenchef Keith Wandell. Harley-Davidson ist schneller gewachsen als der gesamte Markt für schwere Motorräder in den USA. Der Umsatz stieg um 20 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar. Der Gewinn verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um 44 Prozent auf 172 Millionen Dollar.

Die Marke erschliesse sich neue Kunden, begründete Wandell einen Teil des Erfolgs. Er hob angesichts des guten Starts die Jahresprognose leicht an. Statt 245'000 will Harley-Davidson nun bis zu 250'000 Maschinen ausliefern. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen annähernd 235'200 Motorräder verkauft, ein Plus von 6 Prozent.

Dabei stand es zwischenzeitlich schlecht um den Hersteller: In der Wirtschaftskrise vor vier Jahren waren die Verkäufe der kostspieligen Motorräder massiv eingebrochen. Wandell musste regelrecht um den Erhalt des Unternehmens kämpfen. Er gab die Marken MV Agusta sowie Buell auf und strich Tausende Jobs.

(tno/chb/sda)

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Die Töffs von Harley-Davidson sind wieder ein Verkaufsschlager: Im ersten Quartal konnte die Firma die weltweiten Verkäufe um 20 Prozent auf 59'700 hochschrauben. Besonders gut lief es im Heimatmarkt USA, wo Harley-Davidson zwei von drei Maschinen verkaufte.

Er sei sehr zufrieden mit dem Abschneiden, erklärte Firmenchef Keith Wandell. Harley-Davidson ist schneller gewachsen als der gesamte Markt für schwere Motorräder in den USA. Der Umsatz stieg um 20 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar. Der Gewinn verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um 44 Prozent auf 172 Millionen Dollar.

Die Marke erschliesse sich neue Kunden, begründete Wandell einen Teil des Erfolgs. Er hob angesichts des guten Starts die Jahresprognose leicht an. Statt 245'000 will Harley-Davidson nun bis zu 250'000 Maschinen ausliefern. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen annähernd 235'200 Motorräder verkauft, ein Plus von 6 Prozent.

Dabei stand es zwischenzeitlich schlecht um den Hersteller: In der Wirtschaftskrise vor vier Jahren waren die Verkäufe der kostspieligen Motorräder massiv eingebrochen. Wandell musste regelrecht um den Erhalt des Unternehmens kämpfen. Er gab die Marken MV Agusta sowie Buell auf und strich Tausende Jobs.

(tno/chb/sda)

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