JP Morgan will 4000 Jobs streichen

Diese Nachricht wird die Mitarbeiter von JP Morgan aufschrecken: Die US-Grossbank will in diesem Jahr Tausende von Jobs abbauen und auf diese Weise Kosten sparen.

26.02.2013

Auch die erfolgsverwöhnte US-Grossbank JPMorgan drückt auf die Kostenbremse. Trotz glänzender Geschäfte und eines Rekordgewinns im vergangenen Jahr kündigte das Unternehmen bei einer Investorenveranstaltung den Abbau von 4000 Stellen in diesem Jahr an.

Betroffen sei das Privatkundengeschäft, sagte eine Sprecherin. Dabei setze die Bank auf die natürliche Fluktuation: Frei werdende Stellen sollen nicht wieder besetzt werden. Der Abbau soll dazu beitragen, die Kosten in diesem Jahr um rund eine Milliarde Dollar auf auf 59 Milliarden Dollar zu senken. Damit sind die Einschnitte angesichts von zuletzt rund 259'000 Beschäftigten bei der grössten US-Bank vergleichsweise klein.

Angesichts sinkender Erträge seit der Finanzkrise bauen Banken weltweit tausende Arbeitsplätze vor allem im kapitalintensiven Investmentbanking ab.

(muv/aho/sda)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema
Stichworte:
Jobs JP Morgan

Auch die erfolgsverwöhnte US-Grossbank JPMorgan drückt auf die Kostenbremse. Trotz glänzender Geschäfte und eines Rekordgewinns im vergangenen Jahr kündigte das Unternehmen bei einer Investorenveranstaltung den Abbau von 4000 Stellen in diesem Jahr an.

Betroffen sei das Privatkundengeschäft, sagte eine Sprecherin. Dabei setze die Bank auf die natürliche Fluktuation: Frei werdende Stellen sollen nicht wieder besetzt werden. Der Abbau soll dazu beitragen, die Kosten in diesem Jahr um rund eine Milliarde Dollar auf auf 59 Milliarden Dollar zu senken. Damit sind die Einschnitte angesichts von zuletzt rund 259'000 Beschäftigten bei der grössten US-Bank vergleichsweise klein.

Angesichts sinkender Erträge seit der Finanzkrise bauen Banken weltweit tausende Arbeitsplätze vor allem im kapitalintensiven Investmentbanking ab.

(muv/aho/sda)

Meistgelesen

Die Gold-Initiative könnte die Nachfrage nach dem Metall deutlich erhöhen.
Rohstoffe

Nach dem Fed-Entscheid kam Gold unter Druck. Die Chancen auf eine Erholung stehen aber nicht schlecht. Technisch notiert Gold an seiner Unterstützung, die Gold-Initiative könnte Rückenwind bringen. Mehr...

VonGeorg Pröbstl
09:28
Goldinitiative macht Mindestkurs unglaubwürdig
Bedrohung

Die Märkte haben Respekt vor einer Annahme der Goldinitiative. Diese dürfte den Euro/Franken-Kurs und den Goldpreis beeinflussen. Das ist bereits jetzt sichtbar. Mehr...

VonAndrea Marthaler
09:19
Straftäter «Carlos» sitzt erneut im Gefängnis
Haft

«Carlos» kann es nicht sein lassen: Der verurteilte Straftäter ist nach einer Auseinandersetzung im Zürcher Langstrassenquartier verhaftet worden. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft. Mehr...

10:40
Eric Sarasin tritt zurück
Untersuchung

Der Basler Bankier Eric Sarasin steht in Deutschland wegen Beihilfe zum Steuerbetrug im Visier der Staatsanwaltschaft. Nun tritt er von seinem Posten bei der Bank Safra Sarasin zurück. Mehr...

VonStefan Eiselin und Christian Bütikofer
17:41
Arbeitslosigkeit: Musterschüler tauschen Plätze
Arbeitslosigkeit

In den Euroländern ist die Arbeitslosigkeit nach wie vor hoch. Bei den Ländern mit einer tiefen Quote gibt es hingegen eine Überraschung. Mehr...

11:56
Wegen hoher Nachfrage nach seinen Maschinen erhöht Caterpillar die Prognose
Aktien

Berichtssaison voller Überraschungen. Vor allem in den USA. 75 Prozent der Quartalszahlen im S&P 500 lagen über den Erwartungen. Aber auch Schweizer Titel überzeugen. Wo sich der Einstieg lohnt. Mehr...

VonWolfgang Hagl
09:23
Die Brüder Freitag machen jetzt Hosen, die verschwinden
Mode

Das Taschenlabel Freitag verkauft ab heute kompostierbare Kleidung. Ein Gespräch mit Gründer Daniel Freitag über widerspenstigen Bindfaden und Neuorientierung nach 21 Jahren Arbeit mit LKW-Planen. Mehr...

Interview vonKaren Merkel
15:19

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

UBS in New York wegen Raubkunst angeklagt. Mehr

Swissness-Gesetz gefährdet Schweizer Biermarken. Mehr

Personenfreizügigkeit: Hilfe aus Luxemburg fehlt. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...