Julius Bär beschliesst Kapitalerhöhung

Zur Absicherung ihrer Zukauf-Strategie erhöht die Bank Julius Bär am Donnerstag ihr Kapital. Die Bank will durch die Ausgabe neuer Aktien etwa 259 Millionen Franken einnehmen.

22.01.2013

Der Verwaltungsrat von Julius Bär hat eine Kapitalerhöhung im Zusammenhang mit dem Kauf der ausseramerikanischen Vermögensverwaltung von Merrill Lynch (IWM) beschlossen.

Über die Ausgabe rund 7,1 Millionen neuer Namenaktien soll der Nennwert des Aktienkapitals um rund 142'000 Franken erhöht werden, heisst es in einer Mitteilung der Bank. Zum heutigen Kurs enspricht dies Gesamteinnahmen von rund 259 Millionen Franken, wie Julius-Bär-Sprecher Jan Vonder Muehll gegenüber der Nachrichtenagentur AWP ausführte.

Die Bank hatte Mitte August den Kauf der IWM angekündigt, wodurch sich die verwalteten Vermögen in der Gruppe auf bis zu 250 Milliarden Franken erhöhen sollen. Zur Absicherung des Geschäfts stellte die Bank auch Pläne zur Erhöhung des Kapitals vor.

Die Julius-Bär-Generalversammlung im September genehmigte das Vorhaben. Die nun angekündigte Ausgabe neuer Aktien soll am Donnerstag erfolgen. Sie sieht keine Bezugsrechte für bestehende Anteilseigner vor.

(tno/muv/sda/awp)

Korrektur: Julius Bär hat die gegenüber der Nachrichtenagentur AWP gemachten Angaben korrigiert - die Einnahmen sollen rund 259 Millionen Franken betragen, nicht wie auch hier zuerst genannt 142 Millionen Franken.

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Der Verwaltungsrat von Julius Bär hat eine Kapitalerhöhung im Zusammenhang mit dem Kauf der ausseramerikanischen Vermögensverwaltung von Merrill Lynch (IWM) beschlossen.

Über die Ausgabe rund 7,1 Millionen neuer Namenaktien soll der Nennwert des Aktienkapitals um rund 142'000 Franken erhöht werden, heisst es in einer Mitteilung der Bank. Zum heutigen Kurs enspricht dies Gesamteinnahmen von rund 259 Millionen Franken, wie Julius-Bär-Sprecher Jan Vonder Muehll gegenüber der Nachrichtenagentur AWP ausführte.

Die Bank hatte Mitte August den Kauf der IWM angekündigt, wodurch sich die verwalteten Vermögen in der Gruppe auf bis zu 250 Milliarden Franken erhöhen sollen. Zur Absicherung des Geschäfts stellte die Bank auch Pläne zur Erhöhung des Kapitals vor.

Die Julius-Bär-Generalversammlung im September genehmigte das Vorhaben. Die nun angekündigte Ausgabe neuer Aktien soll am Donnerstag erfolgen. Sie sieht keine Bezugsrechte für bestehende Anteilseigner vor.

(tno/muv/sda/awp)

Korrektur: Julius Bär hat die gegenüber der Nachrichtenagentur AWP gemachten Angaben korrigiert - die Einnahmen sollen rund 259 Millionen Franken betragen, nicht wie auch hier zuerst genannt 142 Millionen Franken.

Meistgelesen

Argentinien droht nach Staatspleite akuter Zahlungsengpass
Bankrott

Argentinien schlittert in die Krise. Auslöser für die Verschärfung der Zahlungsprobleme ist der Ablauf einer Frist für die Überweisung eines Anleihezinses. Mehr...

31.10.2014
Die Gold-Initiative könnte die Nachfrage nach dem Metall deutlich erhöhen.
Rohstoffe

Nach dem Fed-Entscheid kam Gold unter Druck. Die Chancen auf eine Erholung stehen aber nicht schlecht. Technisch notiert Gold an seiner Unterstützung, die Gold-Initiative könnte Rückenwind bringen. Mehr...

VonGeorg Pröbstl
31.10.2014
Karstadt-Chef Fanderl wendet sich an die Angestellten
Umbau

Stephan Fanderl fordert von seinen Untergebenen mehr Einsatz und will leistungsorientierte Gehälter einführen. Schon früher war bekannt geworden, dass mindestens sechs Standorte geschlossen werden. Mehr...

10:39
Straftäter «Carlos» sitzt erneut im Gefängnis
Haft

«Carlos» kann es nicht sein lassen: Der verurteilte Straftäter ist nach einer Auseinandersetzung im Zürcher Langstrassenquartier verhaftet worden. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft. Mehr...

31.10.2014
Goldinitiative macht Mindestkurs unglaubwürdig
Bedrohung

Die Märkte haben Respekt vor einer Annahme der Goldinitiative. Diese dürfte den Euro/Franken-Kurs und den Goldpreis beeinflussen. Das ist bereits jetzt sichtbar. Mehr...

VonAndrea Marthaler
31.10.2014
Eric Sarasin tritt zurück
Untersuchung

Der Basler Bankier Eric Sarasin steht in Deutschland wegen Beihilfe zum Steuerbetrug im Visier der Staatsanwaltschaft. Nun tritt er von seinem Posten bei der Bank Safra Sarasin zurück. Mehr...

VonStefan Eiselin und Christian Bütikofer
31.10.2014
Die Brüder Freitag machen jetzt Hosen, die verschwinden
Mode

Das Taschenlabel Freitag verkauft ab heute kompostierbare Kleidung. Ein Gespräch mit Gründer Daniel Freitag über widerspenstigen Bindfaden und Neuorientierung nach 21 Jahren Arbeit mit LKW-Planen. Mehr...

Interview vonKaren Merkel
31.10.2014

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

UBS in New York wegen Raubkunst angeklagt. Mehr

Swissness-Gesetz gefährdet Schweizer Biermarken. Mehr

Personenfreizügigkeit: Hilfe aus Luxemburg fehlt. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...