Meistgelesen

General Motors räumt fast 100 Todesfälle ein
Zündschlösser

Der US-Autohersteller hat knapp 100 Todesfälle im Zusammenhang mit den defekten Zündschlössern bestätigt. Die Zahl könnte allerdings weiter steigen. Mehr...

04.05.2015
Tesla-Batterie: Solarstrom günstiger als herkömmlicher
Technik

Die neue Batterie von Tesla kann laut Konzernchef Elon Musk Sonnenenergie speichern. Ein ETH-Forscher hat berechnet, dass damit Solarstrom erstmals günstiger wird als herkömmlicher. Mehr...

03.05.2015
Megadeal: Dänen ordern Hunderte Schweizer Panzer
Militär

Es ist ein wichtiger Rüstungsdeal: Dänemark bestellt Hunderte Panzer bei Mowag in Kreuzlingen. Mit dem «Piranha 5» hat die Schweizer Firma die internationale Konkurrenz deklassiert. Mehr...

VonKaren Merkel
03.05.2015
«Der Dollar tritt dem Währungskrieg bei»
Analyse

Es war nur eine Frage der Zeit, bis die USA gegen den starken Dollar ankämpfen, sagt Topökonom Nouriel Roubini. Jetzt ist es soweit. Europa hätte besser nicht auf lockere Geldpolitik setzen sollen. Mehr...

VonNouriel Roubini*
03.05.2015
SNB-Vize gibt Schweizern Mitschuld am starken Franken
Geld

Die Schweizer sind mitverantwortlich für die Frankenstärke, sagt die Nummer zwei der Nationalbank. Sie investierten zu wenig im Ausland. Jean-Pierre Danthine begegnet damit der Kritik am Negativzins. Mehr...

VonChristian Bütikofer
04.05.2015
Megafusion Syngenta-Monsanto könnte Kettenreaktion auslösen
Startschuss

Der US-Konzern Monsanto ist am Basler Agrokonzern Syngenta interessiert. Der Deal könnte in der Branche der Anfang für weitere Übernahmen sein. Im Fokus steht das Geschäft mit Soja- und Mais-Saatgut. Mehr...

04.05.2015
Schweizer Multis gehen lieber im Ausland auf die Jagd
Fusionen

Weltweit boomen Milliardenfusionen und -übernahmen. In der Schweiz dagegen sind sie rar. Helvetische Grosskonzerne schlucken eher kleine Firmen im Ausland. Grund ist die Hausse an den Börsen. Mehr...

04.05.2015

Anzeige

Julius Bär sackt nach Jahreszahlen ab

Julius Bär verzeichnet für 2012 einen Höchststand bei den verwalteten Vermögen und einen gestiegenen Konzerngewinn. Die Anleger schicken die Aktie der Bank dennoch abwärts. Die Analysten sind sich une

04.02.2013

Die Aktien der Privatbankengruppe Julius Bär notieren nach der Präsentation der Jahreszahlen für 2012 an der Schweizer Börse mit deutlichen Abschlägen. Zwar lagen die Zahlen in etwa im Rahmen der Erwartungen der meisten Markteilnehmer, aber auf der Kostenseite hat die Bank von positiven Sondereffekten profitiert, was den ersten guten Eindruck etwas beeinträchtigt. Keine Freude haben die Marktbeobachter zudem am anhaltenden Margendruck.

Bis gegen 10.35 Uhr verlieren Julius Bär 2,32 Prozent auf 36,69 Franken. Das bisherige Tagestiefst lag bei 36,40 Franken. Der Gesamtmarkt (SMI) gewinnt derweil rund 0,24 Prozent.

Die von Julius Bär präsentierten Zahlen lösen unter Analystenkreise keine Begeisterungsstürme aus. Auf den ersten Blick lägen die Zahlen zwar im Rahmen ihrer Erwartungen, schreibt Vontobel-Analystin Teresa Nielsen. Berücksichtige man allerdings die positiven Einmaleffekte auf der Kostenseite, dann hätten sich die Kosten schlechter als erwartet entwickelt.

Zudem seien die Margen unter Druck und die Cost-Income-Ratio dürfte in den nächsten zwei Jahren vor dem Hintergrund der IWM-Integration ansteigen, bemängelt Nielsen. Entsprechend bestätigt sie ihr Rating mit «Reduce».

CS lobt Kostenmanagement

Für die ZKB liegen die Zahlen gar unter den Erwartungen. Die Bank habe zwar die Personalkosten eindämmen können, habe aber auf der Kostenseite von der Auflösung von Wertberichtigungen und Rückstellungen profitiert, was das Ergebnis positiv beeinflusst habe, so die ZKB.

Überrascht zeigt sich die ZKB auch von der Abschwächung des Neugeldwachstums. Ausserdem macht das Institut noch beträchtliche Unsicherheiten im Bezug zur IWM-Übernahme aus. Die Einstufung der ZKB bleibt auf «Marktgewichten».

Positivere Töne schlägt die Credit Suisse in ihrer Beurteilung an. Der Vermögensverwalter habe Zahlen im Rahmen der Erwartungen ausgewiesen und insbesondere im Kostenmanagement besser gearbeitet als erwartet, schreibt CS-Analyst Gurjit Kambo in einem ersten Kommentar. Er stuft die Julius-Bär-Aktien weiterhin mit dem Rating «Outperform» ein.

(tno/aho/awp)



Julius-Bär-Chef Boris Collardi zu den Zahlen:

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema
04.02.2013

Die Aktien der Privatbankengruppe Julius Bär notieren nach der Präsentation der Jahreszahlen für 2012 an der Schweizer Börse mit deutlichen Abschlägen. Zwar lagen die Zahlen in etwa im Rahmen der Erwartungen der meisten Markteilnehmer, aber auf der Kostenseite hat die Bank von positiven Sondereffekten profitiert, was den ersten guten Eindruck etwas beeinträchtigt. Keine Freude haben die Marktbeobachter zudem am anhaltenden Margendruck.

Bis gegen 10.35 Uhr verlieren Julius Bär 2,32 Prozent auf 36,69 Franken. Das bisherige Tagestiefst lag bei 36,40 Franken. Der Gesamtmarkt (SMI) gewinnt derweil rund 0,24 Prozent.

Die von Julius Bär präsentierten Zahlen lösen unter Analystenkreise keine Begeisterungsstürme aus. Auf den ersten Blick lägen die Zahlen zwar im Rahmen ihrer Erwartungen, schreibt Vontobel-Analystin Teresa Nielsen. Berücksichtige man allerdings die positiven Einmaleffekte auf der Kostenseite, dann hätten sich die Kosten schlechter als erwartet entwickelt.

Zudem seien die Margen unter Druck und die Cost-Income-Ratio dürfte in den nächsten zwei Jahren vor dem Hintergrund der IWM-Integration ansteigen, bemängelt Nielsen. Entsprechend bestätigt sie ihr Rating mit «Reduce».

CS lobt Kostenmanagement

Für die ZKB liegen die Zahlen gar unter den Erwartungen. Die Bank habe zwar die Personalkosten eindämmen können, habe aber auf der Kostenseite von der Auflösung von Wertberichtigungen und Rückstellungen profitiert, was das Ergebnis positiv beeinflusst habe, so die ZKB.

Überrascht zeigt sich die ZKB auch von der Abschwächung des Neugeldwachstums. Ausserdem macht das Institut noch beträchtliche Unsicherheiten im Bezug zur IWM-Übernahme aus. Die Einstufung der ZKB bleibt auf «Marktgewichten».

Positivere Töne schlägt die Credit Suisse in ihrer Beurteilung an. Der Vermögensverwalter habe Zahlen im Rahmen der Erwartungen ausgewiesen und insbesondere im Kostenmanagement besser gearbeitet als erwartet, schreibt CS-Analyst Gurjit Kambo in einem ersten Kommentar. Er stuft die Julius-Bär-Aktien weiterhin mit dem Rating «Outperform» ein.

(tno/aho/awp)

Julius-Bär-Chef Boris Collardi zu den Zahlen:

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

Affäre Hildebrand: Justiz darf Blocher-Akten lesen. Mehr

China-Bank CCB beantragt Lizenz für die Schweiz. Mehr

Deutscher Uhrenhändler gewinnt gegen Rolex. Mehr

«Acht Unternehmen wollen an die Börse». Mehr

Raiffeisen Bank verkauft Fondsfirma Dynapartners. Mehr

Ernesto Bertarelli hat Ärger mit Kleinaktionären. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...