Keine Chance gegen iPad & Co: Barbie wird zum Ladenhüter

Karriereknick für Barbie: Die Plastikblondine aus dem Hause Mattel verkauft sich schlecht. Weitere Ladenhüter sorgten beim Spielzeugkonzern für einen drastischen Gewinneinbruch.

16.04.2012

Karriereknick für Barbie: Die legendäre Plastikblondine aus dem Hause Mattel hat sich im ersten Quartal merklich schlechter verkauft als im Vorjahreszeitraum. Auch andere Klassiker des weltgrössten Spielwarenherstellers mutierten zu Ladenhütern, wie die Hot-Wheels-Autos. Es gebe Arbeit zu tun, erklärte Firmenchef Bryan Stockton am Montag bei der Bekanntgabe der Geschäftszahlen.

Der Umsatz von Mattel sank um insgesamt zwei Prozent auf 928 Millionen US-Dollar. Schwachpunkt war der Heimatmarkt. Die Amerikaner hatten sich bereits im wichtigen Weihnachtsgeschäft mit dem Spielzeug-Kauf zurückgehalten. Mattel steuerte mit Einsparungen gegen. Nun brach der Gewinn um die Hälfe ein, auf unterm Strich 8 Millionen Dollar. Die Aktie ging auf Talfahrt und verlor vorbörslich 5 Prozent.

Die Spielzeug-Klassiker von Mattel konkurrieren im Kinderzimmer immer stärker gegen elektronische Spielereien wie Apples Tablet-Computer iPad oder Videospiele-Konsolen wie Microsofts Xbox. Die Verkäufe von Barbie gingen überdurchschnittlich stark um 6 Prozent zurück, Hot Wheels verloren 5 Prozent, das Baby-Spielzeug von Fisher Price stagnierte.

Aus dem Hause Mattel stammen auch die Spielzeug-Autos von Matchbox, ferngesteuerte Fahrzeuge von Tyco oder die American-Girls-Puppen. Im vergangenen Jahr hatte sich der US-Konzern zudem Bob den Baumeister und den Pinguin Pingu als Verstärkung geholt. Mattel übernahm den britischen Rechteinhaber Hit Entertainment für 680 Millionen Dollar. Zu den schärfsten Konkurrenten gehört die ebenfalls US-amerikanische Hasbro.

(vst/awp)

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Karriereknick für Barbie: Die legendäre Plastikblondine aus dem Hause Mattel hat sich im ersten Quartal merklich schlechter verkauft als im Vorjahreszeitraum. Auch andere Klassiker des weltgrössten Spielwarenherstellers mutierten zu Ladenhütern, wie die Hot-Wheels-Autos. Es gebe Arbeit zu tun, erklärte Firmenchef Bryan Stockton am Montag bei der Bekanntgabe der Geschäftszahlen.

Der Umsatz von Mattel sank um insgesamt zwei Prozent auf 928 Millionen US-Dollar. Schwachpunkt war der Heimatmarkt. Die Amerikaner hatten sich bereits im wichtigen Weihnachtsgeschäft mit dem Spielzeug-Kauf zurückgehalten. Mattel steuerte mit Einsparungen gegen. Nun brach der Gewinn um die Hälfe ein, auf unterm Strich 8 Millionen Dollar. Die Aktie ging auf Talfahrt und verlor vorbörslich 5 Prozent.

Die Spielzeug-Klassiker von Mattel konkurrieren im Kinderzimmer immer stärker gegen elektronische Spielereien wie Apples Tablet-Computer iPad oder Videospiele-Konsolen wie Microsofts Xbox. Die Verkäufe von Barbie gingen überdurchschnittlich stark um 6 Prozent zurück, Hot Wheels verloren 5 Prozent, das Baby-Spielzeug von Fisher Price stagnierte.

Aus dem Hause Mattel stammen auch die Spielzeug-Autos von Matchbox, ferngesteuerte Fahrzeuge von Tyco oder die American-Girls-Puppen. Im vergangenen Jahr hatte sich der US-Konzern zudem Bob den Baumeister und den Pinguin Pingu als Verstärkung geholt. Mattel übernahm den britischen Rechteinhaber Hit Entertainment für 680 Millionen Dollar. Zu den schärfsten Konkurrenten gehört die ebenfalls US-amerikanische Hasbro.

(vst/awp)

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