Kuoni gibt Geschäfte in mehreren Ländern auf

Die kleinen Reiseveranstaltergeschäfte im Ausland lohnen sich für Kuoni nicht mehr. Der Konzern stösst einen Teil von ihnen ab.

21.09.2012

Kuoni will verschiedene kleinere Reiseveranstaltergeschäfte im Ausland aufgeben. Davon betroffen sind verlustbringende Aktivitäten in Italien, Spanien, den Niederlanden, Belgien, Russland sowie die Hotelplattform Octopustravel. Sie zählen rund 500 Mitarbeitende.

Es bestehe die Möglichkeit, dass die Geschäfte verkauft oder vom jeweiligen Management übernommen und ausserhalb der Kuoni-Gruppe weitergeführt werden, teilte der Reisekonzern mit.

Kuoni rechnet damit, dass der Schritt das Betriebsergebnis (EBIT) respektive das Konzernergebnis mit rund 80 Millionen Franken belasten dürfte. Voraussichtlich werde diese Belastung im laufenden Geschäftsjahr anfallen. Dieser einmalige Aufwand soll bei der Festsetzung der Dividende für das laufende Jahr nicht berücksichtigt werden.

Die Aktivitäten generierten einen Jahresumsatz von rund 300 Millionen Franken. Durch die Aufgabe würden jährliche Betriebsverluste (EBIT) von rund 17 Millionen Franken eliminiert, hiess es weiter.

(laf/aho/sda)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema
Stichworte:
Kuoni

Kuoni will verschiedene kleinere Reiseveranstaltergeschäfte im Ausland aufgeben. Davon betroffen sind verlustbringende Aktivitäten in Italien, Spanien, den Niederlanden, Belgien, Russland sowie die Hotelplattform Octopustravel. Sie zählen rund 500 Mitarbeitende.

Es bestehe die Möglichkeit, dass die Geschäfte verkauft oder vom jeweiligen Management übernommen und ausserhalb der Kuoni-Gruppe weitergeführt werden, teilte der Reisekonzern mit.

Kuoni rechnet damit, dass der Schritt das Betriebsergebnis (EBIT) respektive das Konzernergebnis mit rund 80 Millionen Franken belasten dürfte. Voraussichtlich werde diese Belastung im laufenden Geschäftsjahr anfallen. Dieser einmalige Aufwand soll bei der Festsetzung der Dividende für das laufende Jahr nicht berücksichtigt werden.

Die Aktivitäten generierten einen Jahresumsatz von rund 300 Millionen Franken. Durch die Aufgabe würden jährliche Betriebsverluste (EBIT) von rund 17 Millionen Franken eliminiert, hiess es weiter.

(laf/aho/sda)

Meistgelesen

Nach dem Börsengang zeigt Alibaba seine wahren Ambitionen
Unternehmen

Alibaba allmächtig: Gerade zehn Tage nach dem grössten Börsengang aller Zeiten weitet der Online-Händler sein Geschäftsmodell aus. Der Vergleich mit Amazon oder Ebay reicht dabei nicht mehr. Mehr...

VonKaren Merkel
30.09.2014
Wie Google Rivalen ausschaltet
Suche

Mit einem neuen Feature vereinfacht der Internetgigant die Nutzung von Webseiten. Auch sonst lanciert Google laufend mehr Services. Er bringt damit kleine Anbieter in Bedrängnis. Mehr...

VonLukas Rohner
30.09.2014
Das Wichtigste zum neuen Gratis-WLan von Cablecom
Kommunikation

UPC Cablecom nimmt das grösste WLan der Schweiz in Betrieb. Wir beantworten die wichtigsten Fragen, damit Sie entscheiden können, ob sich das Angebot lohnt. Mehr...

VonLukas Rohner
09:21
Schwyz finanziert mit Steuererhöhung Finanzausgleich
Bilanz

Am Sonntag sagte das Stimmvolk in Schwyz Ja zu Steuererhöhungen. Die Einnahmen reichen laut Regierungsrat, um den Nationalen Finanzausgleich zu zahlen. Dennoch ist der Kanton im Minus. Mehr...

30.09.2014
Raiffeisen: Pierin Vincenz verteidigt Grosseinkauf
Plädoyer

Die Basis beurteilt die Übernahme der CE Asset Management kritisch, der Chef meint hingegen, die Firma passe bestens zur Raiffeisen-Gruppe. Er überarbeitet die Strukturen im Fondsgeschäft. Mehr...

30.09.2014
Ferien

Alles fährt Ski: Doch wo ist wer am besten bedient? Die «Handelszeitung» analysierte 24 Destinationen in Europa. Das Resultat ist das exklusive Alpen-Ranking der besten Wintersportorte. Mehr...

VonClaus Schweitzer
Vor 59 Minuten
Maschmeyer muss strampeln: Fahrradbauer Mifa wankt
Absturz

Beim ostdeutschen Fahrradhersteller Mifa hat ein Verlust die Hälfte des Grundkapitals aufgezehrt. Für Grossinvestor Carsten Maschmeyer kann das teuer werden. Mehr...

29.09.2014

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

Renova verdient mit Dresser-Rand wohl 90 Millionen. Mehr

Vorwürfe gegen Implenia in Afrika. Mehr

Intermune ist für Roche eine Goldgrube. Mehr

Ruf nach zusätzlichen Subventionen. Mehr

«Schweizer Finanzplatz ist auf dem richtigen Weg». Mehr

AMAG: «Vor drei Jahren waren wir definitiv zu teuer». Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...